31. März – Mt St Michel nach Cote Sauvage

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Sturm an der Cote sauvage, beachtet die Menschen an der rechten oberen Ecke des Bildes. So groß waren die Wellen!

Sturm an der Cote sauvage, beachtet die Menschen an der rechten oberen Ecke des Bildes. So groß waren die Wellen!

Wir kamen gut von der Wiese runter am nächsten Morgen, wenn auch relativ spät, weil wir regenbedingt länger geschlafen hatten. Als Ziel hatten wir uns Erquy vorgenommen. Wir landeten aber im heftigen Gewitter, Hagel und Sturm. Teilweise war das Fahren gefährlich, weil so viel Hagel auf der Staße lag, dass es glatt wurde. Wir sahen, dass die ganze Küste zuhing und es nur 20 km im Land sonnig war.

So entschlossen wir uns nach kurzer Beratung, doch weiter südlich zu fahren, damit wir nicht nur vor Regen und Hagel im Mobil Zuflucht suchen müßten. Wir fuhren quer durch die Bretagne zur Cote Sauvage. Dort stürmte es zwar, aber die Sonne schien und die Wellen knallten nur so. So hatten wir die Küste noch nie gesehen! Das war klasse.

Leider gab es für Wohnmobile keine Parkplätze mehr. Das ist Mist! Alles ist mit Balken zu. Nicht mal halten kann man mehr. Wir parkten also auf dem einzigen Womo Parkplatz fast am Ende der Strecke der wilden Küste und liefen fast 2 Stunden mit dem schweren Fotogepäck und den Stativen in die Richtung der schönen Strände. Uff, das war wirklich lang und weit. Aber, wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten viele Fotos machen.  Die Kinder genossen diese wilden Wellen auch sehr, sie klagten nur über den heftigen und sehr kalten Wind. Die Sonne schien jedoch die ganze Zeit und so war es relativ gut auszuhalten. Wir bewunderten den Schaum, der sich am Strand ansammelte. Amy testete, wie weit man reingehen konnte. Sie meinte erst, die Hose werde nicht nass davon, aber nach ein paar Minuten weichte doch alles auf, sie war nicht nur nass, sondern auch schmutzig. Ich hatte vorher Wanderer gesehen, die ähnlich Muter auf ihren Hosen hatten:-) Nicht nur Kids sind neugierig. Das Bild von Amy im Schaum findet ihr weiter unten.

Erst kurz vorm besten Licht waren wir am Mobil zurück – wir mußten die 2 Stunden ja auch wieder zurück. Mit vielen Fotostopps verlängert sich so eine Wanderung. Doch dann waren alle meine Speicherkarten voll. Ich hatte zu oft auf Serie gestellt, was bei den rießigen Wellen so viel Spaß gemacht hatte. Außerdem habe ich auch endlich mal die Filmfunktion meiner 5D M2 genutzt. Bisher war mir das zu umständlich, aber so schlimm ist es mit dem Unstellen gar nicht und die Filme sind echt klasse! Nur die Speicherkarten reichen nicht mehr ganz so lang. Das Herunterladen dauerte aber leider zu lange, so machte ich erstmal nur eine 8Gb Karte leer und dann zogen Gunter und ich nochmal los.  Die Kids waren rechtschaffen müde, sie genossen einen Film während wir dann nochmal im Sturm die Haare verwehen liesen. Die Sonne verschwand leider hinter einer tiefen Wolkenwand am Horizont und Schwubs war das Licht weg. Schade, denn die Wellen knallten noch und ich hätte gern nochmal experimentiert. das kann man auch fast im Dunkeln, davon werde ich aber später berichten…

Und wieder wurde unser Schlaf die ganze Nacht von Regen und Sturm gestört. Wo das viele Wasser nur hergekommen war, bei dem blauen Himmel?

Hier nun ein paar Sturmbilder:

gewaltiges Naturschauspiel

gewaltiges Naturschauspiel

Zäune am Strand

Zäune am Strand

Amy im Schaum am Strand der Cote Sauvage

Amy im Schaum am Strand der Cote Sauvage

hohe Wellen an der Cote Sauvage

hohe Wellen an der Cote Sauvage

So, das war heute für Uwe, der schon auf den Bericht wartet. Liebe Grüße an dieser Stelle!

Hier ein Link zu Uwe’s Blog.

Gabi

hier schreibt Gabi

Ich liebe das Reisen, die Fotografie und meine Familie!
Am besten - alles zusammen!

Autor: Gabi

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7 Kommentare

  1. Hi Micha

    Nein, so stark sind sie dann doch nicht:-) Vielleicht spürte man es nicht, weil der Sturm so stark war. Die Sinne waren überlastet:-)
    Hauptsächlich machte es mir an dem Tag Probleme, das Objektiv zu wechseln. Die Luft war so voller Gischt, dass ich es mich schließlich nicht traute.
    Und hier verkaufen sie Nasenspray mit Meersalz (30ml für 9€!). Das Stativ fühlte sich hinterher an wie eine Salzstange.

    LG, Gabi

  2. Hi Gabi, vielen Dank für den weiteren Bericht und danke, dass es so schnell ging, trotz des bedauerlichen Unfalls. Hoffe, dem gebrochenen Arm geht es besser und es bleiben keine Schäden zurück. Auf diesem Wege gute Besserung und alles Gute.
    Freu mich schon wenns in deinem Blog weitergeht.
    Wünsche ein schönes Pfingstwochenende und hoffentlich keinen Regen, wie heute.
    LG, Uwe

    • Hi Uwe

      Danke für Deinen Kommentar. Ich lerne das mit dem bloggen noch:-) Mache mich auch bald an den Neuseelandbericht:-)
      Noah fühlt sich besser, aber es wird noch dauern. Hoffe, dass nichts bleibt. Noch kann er den Arm ja nicht wirklich bewegen, wir brauchen wohl noch etwas Geduld….
      Hier scheint endlich die Sonne. Wunderbar! Werde nachher mit der Kamera in den Garten gehen… Oder vielleicht den Himmel fotografieren?
      Liebe Grüße

      Gabi

  3. hallo Gabi, sehr schön den Bericht im Blog zu lesen. Die Wellen sind gigantisch, da kann man sicherlich stundenlang zusehen. Mir selber gefällt Amy im Schaum.
    lg edeltraud

    • Hallo Mutti
      das ist ja schön, dass Du in meinem Blog kommentierst:-)
      ja, ich liebe die Wellen so sehr, ich kann tagelang schauen. Und jede ist anders. Das Wetter in der Bretagne war diesmal super! Kalt aber sehr,s ehr fotogen:-)
      Amy war ziemlich dreckig hinterher, glückliche Kinder müssen wohl so ausshen:-)

      Liebe Grüße

      Gabi & gang

  4. Pingback: Gewinner des “Sehnsucht nach dem Meer 2013″ Kalenders › 5 Reicherts on Tour › Reisen mit Kindern

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