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07. Februar 2011

Lofoten Surfer in der Kälte

Es war Sonntag. Vorm Strand von Unstad parkten viele Autos. Da kam direkt die Frage auf: Surfer?
Ja, tatsächlich. Da waren Leute in den Wellen  Die Wellen waren wesentlich weniger hoch als noch vor wenigen Tagen, aber noch hoch genug für die Surfer. Es wehte ein kalter, saukalter Wind. Es schneite und regnete abwechselnd. Der Schnee blies über die Straßen und sammelte sich an offenen Stellen als hohe Schneewehen an. Wir fuhren vorsichtig. Und froren sobald wir das warme Auto verliesen. Schon nach wenigen Minuten waren die Finger eiskalt. Und die Surfer waren im Wasser! Wow. Wir schauten dem Spektakel eine Weile zu. Dann kamen sie nach und nach, Surfbretter schleppend und zitternd vor Kälte an Land. Natürlich kamen wir gleich ins Gespräch. Ich bin ja neugierig. Nur lange kann man mit nassen Surfern am Strand bei Wind und minus 4 Grad nicht reden:-) Es reichte aber für ein Foto. “Kalt wäre ihm eigentlich nicht, nur die Füße täten weh.” Was für Menschen müssen das sein, die hier im Winter surfen. Ich war fasziniert von dieser Hingabe für einen Sport, oder vielleicht eher eine Lebensart:-)
Abends kam dann immer mehr Schnee, mit Wind vermischt, so machten wir es eher gemütlich, saßen zusammen, redeten, schrieben an den Notebooks, ich sichtete Fotos.

Surfer in Unstad

Surfer in Unstad

eisige Straße

eisige Straße

Wind und Schnee - besser auf den Heimweg machen

Wind und Schnee – besser auf den Heimweg machen

 

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Autor: Gabi

Ich habe mich nie bewußt dazu entschieden, Fotografin zu sein. Irgendwie lag mir das im Blut, oder ist mir zugeflogen. Kameras haben mich schon seit meiner Kindheit fasziniert. Ich habe mich auch nie bewußt dazu entschieden, zu schreiben. Auch das hat sich einfach in mein Leben geschlichen. Auf Reisen bin ich immer begeistert: von der Natur, den Menschen, ihrer Lebensart. Es ist mir ein großes Bedürfniss, diese Begeisterung mit den Lesern dieses Blogs zu teilen. Wir haben schließlich als Familie unser ganzes Leben umgestellt, um mehr von dem zu tun was wir nicht lassen können. Deshalb meine Botschaft an Dich lieber Leser: Mach einfach, was Dich interessiert! Hab Freude am Leben und Tue auch Du, was Dur nicht lassen kannst!

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