Sonniger Tag in Ringkobing

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An unserem ersten Tag in Dänemark waren wir früh aus den Betten. Die Sonne lachte, wir frühstückten schnell und machten uns auf den Weg nach Ringkoping. Die Probleme mit dem Haus konnten wir recht flott klären, wir sollten den aktuellen Zählerstand nehmen, der andere sei wohl von der Ablesung Anfang Januar. Bei dieser Gelegenheit erfuhren wir auch gleich, dass schwere Stürme den Sand komplett von einigen Strandabschnitten gespült hätten. So radikal, dass einige Strände  überhaupt nicht mehr zugänglich seien.

Strickmützen

Mutti hatte derweil den Outdoorladen gegenüber inspiziert. Sie fand günstige Strickmützen mit Innenfell und Ohrenklappen. Da der Wind unangenehm heftig wehte und ich schon lange eine warme Kopfbedeckung suchte, schlugen wir zu. Mutti und Heidemarie kauften auch jede eine und schon waren unsere mitgebrachten dänischen Kronen weg. Hatten dafür aber sehr warme Ohren und statisch aufgeladene Haare, die in alle Richtungen standen!

Am ersten Tag die Kamera kaputt 🙁

In Ringkobing sahen wir uns den zugefrorenen Hafen an. Und für mich begann der Tag mit einem großen Schrecken! Meine Kamera, die Canon 5D MkII ist defekt. Nach jedem Klick nur noch die Fehlermeldung 20, kein Foto möglich. Kamera ausschalten und Batterie neu einlegen…. Scheiße! Anscheinend streikt der Verschluss. Ich war gefrustet, hatte mich doch so auf das Fotografieren gefreut.

Sonnenuntergang in den Dünen

Sonnenuntergang in den Dünen

Strand und Windräder

Strand und Windräder

Windrad

Windrad

Lyngvig Fyr

Lyngvig Fyr

Scheidenmuscheln

Scheidenmuscheln

Gefrorener Schnee ist gut

Der Hafen lag malerisch unter einer dünnen Schneedecke. Und auch die Stadt erfreute das Auge mit wunderbar restaurierten Gebäuden. Wir waren begeistert. Nun, der Frust war mit mir….  Auf dem Weg zurück zum Haus machten wir nochmal am Leuchtturm Lyngvig Fyr Halt. Der Weg über die Dünen war einfacher als im Sommer, denn der Sand verrutschte durch den festgetretenen Schnee nicht. Ich muß sagen, im weichen Sand im Sommer kommt man wesentlich schwieriger voran. Der Leuchtturm ist immer wieder eine Augenweide. Wie er in den Dünen steht, alles überragend. Einfach fantastisch. Mit nur einer Kamera war es schwierig. Ich nahm die Canon 7d von Gunter und er kommentierte dafür jedes Foto. Hmm, mal sehen, wie wir klar kommen werden.

„Daheim“ angekommen, recherchierten wir im Internet bezgl des Kamerafehlers. Das sah erstmal nicht gut aus. Ein Service bei Canon wird wohl nötig sein:-( Und ich bin jetzt bei schönstem Wetter und Schnee hier!!! Gunter spielte die neue Firmware auf, dann funktionierte sie wieder. Fürs Erste! Ob es das dann war?!

Hvide Sande

Nach dem Mittagessen – Würstchen, Rotkraut und Kattoffelpüree – machten wir uns wieder auf Fototour. Diesmal Richtung Süden. Da sollte es bei Hvide Sande einen schönen Strandzugang geben. Wir parkten irgendwo in einem tristen Industriegebiet direkt unter einer dieser riesigen Windmühlen. So nah waren wir den Dingern noch nie. Direkt darunterstehend war das richtig beängstigend. Wusch, und Wuusch und nochmal Wuusch! Uff, schnell parkte ich den Wagen etwas weiter vom dem Ding weg. Im eiskalten Wind liefen wir ans Meer und fotografierten. Meine 5d mk II streikte schon beim allerersten Foto  – error 20! Scheiße! Diesmal hatten wir die „alte“ Canon 5d im Auto, die holten wir jetzt herbei.

Ein großer Haufen Scheidemuscheln fiel mir ins Auge. Da fotografierte ich eine ganze Weile mit verschiedenen Perspektiven. Die neue Mütze nervte mich, das Fell kitzelte mich in den Ohren und die Fellfransen hingen mir über den Augen  und behinderten meine Sicht nicht unwesentlich. Die Kälte war heftig, die Augen tränten,  und ich konnte mit den behandschuhten Fingern und der dicken Mützen nicht viel dagegen tun. Fotografieren in der Kälte hat halt seine Tücken. Vor allem, wenn man eine andere ungewohnte Kamera benutzen muß. Wieder auf dem Rückweg konnten wir einem erneuten Leuchtturmbesuch natürlich nicht widerstehen und statteten ihm einen zweiten Besuch in der Dämmerung ab. In den Dünen gab es in allen Himmelsrichtungen wunderbares Licht. Traumhaft schön diese Winterlandschaft!!

Echt saukalt

Kräftig durchgekühlt durch den stetigen Ostwind durften wir daheim am noch heißen Holzofen auftauen. Die Kinder und Damen spielten Kniffel, wir zogen in der Dunkelheit nochmal gegen 9 Uhr mit Kameras und Stativen los. Spät und tiefgefroren, es sind ungefähr minus 7°C plus Wind, kamen wir wieder zuhause an.

Gabi

hier schreibt Gabi

Ich liebe das Reisen, die Fotografie und meine Familie!
Am besten - alles zusammen!

Autor: Gabi

hier schreibt Gabi Ich liebe das Reisen, die Fotografie und meine Familie! Am besten - alles zusammen!

1 Kommentar

  1. Ach ihr Ärmsten! Ihr könnt ja mal eure Adresse angeben, meine Kids sind im Mützenstrick- und -Häkelfieber. Plus Kopfumfang, Farb- und Designwunsch?! Es sind ja ab heute – wunderbar winterliche und 2 Wochen lange – Ferien. Bei der Kamera kann ich dir leider nicht helfen.

    Und nur zu gerne würde ich euch da oben besuchen kommen. Aber kleiner Trost: die Ostsee ist nur 30min weg und wir haben es fest eingeplant für die nächste Woche.

    Bleibt tapfer! eure medenbäume

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