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24. März 2012

Au revoir Belle Ile

Zu kurz war der Besuch auf der Belle Ile! Wir sind lange Reisen gewohnt! Zwei Wochen sind daher sehr ungewohnt und trotzdem mehr, als die meisten Besucher der Belle Ile sich gönnen.

Nun, wir haben die Insel kennen und lieben gelernt. Die Tage waren extrem fotoreich. Das Wetter, wie schon erwähnt fast schon zu gut. Sonne und Wärme pur, was für ein Kontrast zur Reise nach Dänemark gerade mal zwei Wochen zuvor, wo uns bei minus 18° C das Wasser einfror!

Sofi kam morgens um das Haus zu übernehmen. Wir zahlten den Strom und die Besuchertaxe. Die Endreinigung kostete 60 Euro – im Vergleich zu Dänemark, wo uns der Spaß 150 Euro gekostet hätte. Da zuerst eine Fähre und dann eine 1100 km lange Fahrt anstand, zahlten wir für die Endreinigung und sparten uns somit wenigstens diesen zusätzlichen Stress. Ich fand das sehr schön, dass jemand zum Haus kommt und die Abrechnung direkt erledigt, auch, wenn wir sprachlich nicht so ganz harmonierten – wir kein Französisch und Sofi kein Englisch oder Deutsch -  war das doch sehr persönlich, freundlich und warm. Mit einer netten franzöischen Umarmung inklusive zweier Küsschen auf die Wange verabschiedet zu werden:-)

Auf dem kurzen Weg nach Le Palais zählten die Kinder die Fasane auf den Feldern. Diese hübschen Vögel waren zu unseren täglichen Begleitern geworden. Bei mehr als 20 hörten die Kids jedoch auf zu zählen:-) Im Hafen angekommen fiel es mir schwer bei diesem wunderbar wechselhaften Wetter im Wagen zu warten. Ich zog also mit der Kamera los und wurde mal wieder klatschnass. Es sah so schön aus, Sonne und Regen, alles so frisch mit fotogenen Wolken in allen Himmelsrichtungen. Auch auf der Fähre konnte ich das Fotografieren nicht lassen. Die Jungs stritten sich mit Gunters Hilfe über ein Schachspiel. Auch die Cote Sauvage an der Quiberon Halbinsel war ziemlich wild. Zahlreiche Surfer tieben wartend auf em Wasser. Zu gerne hätte ich angehalten und mir das Ganze angesehen. Doch es war schon spät, der Weg nach Hause noch lang…. Schweren Herzens nahm ich Abschied von der Küste und dem Meer! Die nächste Reise wird wieder länger, das ist mir doch zu abrupt! Belle Ile  – wir kommen wieder!

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Autor: Gabi

Ich habe mich nie bewußt dazu entschieden, Fotografin zu sein. Irgendwie lag mir das im Blut, oder ist mir zugeflogen. Kameras haben mich schon seit meiner Kindheit fasziniert. Ich habe mich auch nie bewußt dazu entschieden, zu schreiben. Auch das hat sich einfach in mein Leben geschlichen. Auf Reisen bin ich immer begeistert: von der Natur, den Menschen, ihrer Lebensart. Es ist mir ein großes Bedürfniss, diese Begeisterung mit den Lesern dieses Blogs zu teilen. Wir haben schließlich als Familie unser ganzes Leben umgestellt, um mehr von dem zu tun was wir nicht lassen können. Deshalb meine Botschaft an Dich lieber Leser: Mach einfach, was Dich interessiert! Hab Freude am Leben und Tue auch Du, was Dur nicht lassen kannst!

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