Durness – Sanga Bay

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Morgens lief ich im eher trüben Nieselwetter nocheinmal Richtung Strand. Dazu mußten wir, Esra begleitete mich, über die Felsen am Ufer laufen, sehr anstrengend auf Dauer. Als der Regen dann doch stärker war, kehrten wir um. Schade, den Strand hätte ich gerne im guten Fotolicht mal aufgenommen.
Im Regen spielten wir weiter Karten, dann ging es weiter Richtung Westen. Ein paar Steigungen würden wir bewältigen müssen, das ist mit unserem Mobil nicht mehr ganz so einfach, weil der Motor wohl nach den vielen Jahren mit der dicken Kiste hinten drauf, etwas müde ist. Die Steigungen waren jedoch nicht der Rede wert. Die Strecke dagegen wunderschön! Jetzt wird es richtig einsam. Doch für die „single track road“ war es nicht einsam genug. Oftmals hielten wir wegen Gegenverkehr und genauso oft um Fahrzeuge vorbei zu lassen.
Dann kam die Sonne raus und es sah noch schöner aus! Ah, Traumhaft. Postkartenmovtive überall. Die Strände so weiss, das Wasser so blau und türkis. Wir liefen an einigen Ständen enlang, genossen die Sonne im kalten Wind.
Dann kamen wir zum Campingplatz etwas westlich von Durness. Allein der Blick auf den Platz….

verschlug uns fast den Atem. Wir fuhren drauf und nur noch vier Plätze waren frei, alles andere war reserviert. So viele deutsche Mobile wie hier hatten wir noch nie gesehen. Und dann kamen noch mehr. Sieben Concord und Cathargo Mobile standen Schlage an der Einfahrt, jetzt war es wirklich voll. Wir teilten uns den Platz gleich mit zwei großen deutschen Reisegruppen. Hmm, das war uns fast schon zu viel.
Der Wind, ich sollte tatsächlich besser Sturm sagen – war noch kälter hier. Das Wohnmobil rüttelte ohrenbetäubend im Sturm. Trotzdem, wir zogen uns warm an, und erkundeten die Region.
Gegen Nachmittag standen wir dann unten am wunderschönen Strand und machten lange Langzeits, die Wolken zogen so schnell. Da sprach mich ein netter Schweizer an. Tief ins Gespräch vertieft, klickte ich einfach weiter auf den Auslöser, die Wolken zogen ja auch alleine im Sturm einfach weiter. Es war noch zu früh um bis zum Sonnenuntergang weiter zu arbeiten, außerdem waren die Finger kalt. Das Mobil stand fast in Sichtweite, ein warmer Tee war eine gute Idee. So liefen wir mit Robert, so hieß der nette Gesprächspartner aus der Schweiz, wieder hoch zum Campingplatz. Wir wurden zum Tee zu ihm ins Mobil eingeladen. Doch seine Gattin hatte bereits gekocht.

 

eine Telefonzelle im Nirgendwo

eine Telefonzelle im Nirgendwo, Norden von Schottland

am Strand, in der Nähe von Durness, Schottland

am Strand, in der Nähe von Durness, Schottland

Die Kids

Die Kids

Gunter fotografiert einen Radwanderer

Gunter fotografiert einen Radwanderer

der Strand am Campingplatz

der Strand am Campingplatz, Durness Bay, Schottland

Wolken am Abend

Wolken am Abend, Durness, Schottland

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang, Durness, Schottland

Wir aßen also auch etwas und machten uns dann beim besten Licht wieder auf den Weg. Auf den Klippen trafen wir einen Deutschen beim Fotografieren und kamen direkt ins Gespräch. Später fotografierten wir noch gemeinsam am Strand. Das Licht war absolut fantastisch, die fotogenen Felsformationen lagen zwar schon viel zu früh im Schatten, doch der nasse Sand spiegelte die rot leuchtenden Wolken auch auf dem Strand. Wir konnten bis 22:30 Uhr fotografieren, waren danach aber wirklich müde und kalt. Doch, jetzt wollten wir uns doch noch mit den Schweizern, Robert und seine holländische Frau Gertje (da bin ich mir nicht ganz sicher, weil die Aussprache schwierig für uns war!) unterhalten. So saßen wir noch bis nach 12:00 Uhr zusammen und tranken leckeren Rotwein.
Wir erfuhren, dass den beiden eine Speicherkarte beim Fotografieren crashte. Gunter wollte sich darum kümmern, denn die Fotos waren wichtig – jedes Foto ist wichtig, da unwiderbringbar! Auf dieser Karte befand sich wohl ein Großteil der Irlandfotos. Noch in der Nacht rettete Gunter die Datei. Ich war enorm müde, stellte trotzdem den Wecker auf 4:00 Uhr, denn den Sonnenuntergang würde ich gern fotografisch festhalten.

Gabi

hier schreibt Gabi

Ich liebe das Reisen, die Fotografie und meine Familie!
Am besten - alles zusammen!

Autor: Gabi

hier schreibt Gabi Ich liebe das Reisen, die Fotografie und meine Familie! Am besten - alles zusammen!

6 Kommentare

  1. Hoffentlich wird das Wetter bald besser. Es ist so eine schöne Landschaft., die verdient es, auch mal bei gutem Wetter abgelichtet zu werden.

    Viel Spaß noch!

    LG Ursula

  2. hallo, eine Steigerung von der Schönheit der Natur in Schottland gibt es kaum noch. Auch hier wieder Begeisterung pur.
    Bei uns heute schon mal sehr warm, 28 grad und ich hoffe die Wärme kommt auch noch etwas zu euch.
    Gut, daß Gunter die Fotos retten konnte. Ist doch immer gut wenn man solche Leute die helfen können trifft. Wäre auch wirklich nicht schön wenn alle Fotos weg wären. Da macht man schon mal so eine Reise und gibt sich mühe Fotos zu machen und dann will man sie ja auch nicht missen.
    lg edeltraud

  3. hallo ihr,

    das ist schön, dass Gunter die Dateien retten konnte. Komm mal kurz rum, Gunter, ich habe vorhin die Karte von Anke durchgebrochen. Einfach so, zack. Beim Einstecken in den Reader. Peinlich!

    Euer Fotos wecken wie immer Fernweh!

    LG Gabi

  4. Hallo Michael, im Moment ist sie zum Retten bei Freunden. Hoffe, das klappt. Habe sooooo ein schlechtes Gewissen. Ganz wichtige Fotos drauf (welche Fotos sind nicht wichtig?). Drück mir die Daumen. Gabi

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