Reptilienhaus in Unteruhldingen

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Text und Fotos von Amy – Als wir Uhldingen die Pfahlbauten ansehen wollten, parkten wir das Wohnmobil vor dem Repitilenhaus. So kam es, dass Noah und ich neugierig darauf wurden. Abends verpassten wir den letzten Eintritt nur um wenige Minuten. So starteten wir früh morgens erwartungsvoll Richtung Reptilienhaus. Ein Schulklasse wurde gerade herumgeführt. Ansonsten war wenig los.

Zusammen mit Noah kostete der Eintritt 10 Euro. Dies fand ich anfags etwas teuer, aber ich merkte bald, das es sich lohnte.

Wir gingen in das einzige Zimmer des Reptilienhauses, es war groß, und an den Wänden und in der Mitte waren Terrarien. Die Schulklasse was laut, was mich ärgerte, aber sobald ich die riesige Boa sah, die faul herumlag, hatte ich allen Lärm vergessen. Die Boa bewegte sich nicht, aber das war egal. Sie war wunderbar! Ewig lang und mit glatten Schuppen. Außerdem hatte sie ein „Hundemäulchen“, was sie sofort knuffig aussehen ließ.

Boa mit "Hundemäulchen"

Boa mit „Hundemäulchen“

 

Wir schauten uns der Reihe nach die Terrarien an. Vor jedem einzelnen blieben wir stehen, suchten dass Tier das sich darin befand, und beobachteten es eine Weile. Dann ging es weiter. Es gab viele Schlangen, mehrere echsenartige Tiere und drei Schildkröten. Die größten Tiere dort waren die zwei Boas und eine Anaconda – es könnte auch umgekehrt gewesen sein – eine von ihnen hatte sich in einem Loch versteckt, und man konnte sie nicht erkennen. Jedenfalls waren sie alle gigantisch groß. So um die fünf bis acht Meter lang. Sie schienen aber gerade zu schlafen, denn keine bewegte sich auch nur einmal.

Die kleinsten Tiere waren die fünf kleinen Madagaskarleguane. Diese waren sehr aktiv, sie hüpften über die Steine. Oder vielleicht auch die Jungschlangen, diese waren nur ein paar Zentimeter lang, und sie lebten in kleinen Terrarien.

Aber der Star der Show war der Bindenwaran. Er sieht aus wie eine große Echse – was er natürlich auch ist – und tapste die ganze Zeit an die Scheiben seines Terrarium, um sich die Besucher anzuschauen. Dabei schaute er einen direkt an. Dabei streckte er immer wieder seine gespaltene Zunge heraus.

Er war wunderbar, aber die anderen Tiere waren auch bezaubernd. Die grüne Mamba, mit ihren grellgrünen Schuppen, die halb im Sand vergrabene Hornviper und die Schildkröten, die ganz gemächlich durch ihr Terrarium watschelten.

Das gruseligste Tier dort war eine der Klapperschlangen. Sobald man sich ihr näherte schaute sie einen an. Sie ließ nie den Blick sinken, bis man weitergegangen war.

Etwas das mich besonders berührte war, das dieses Reptilienhaus auch verletzte Tiere aufnahm. Einer der Echsen musste ein Fuß amputiert werden, als er herkam und eine andere hatte sich den Rücken gebrochen.  Zum Glück erholten sich beide anscheinend schnell wieder, auch wenn die mit dem gebrochen Rücken sich – verständlicherweise – nicht viel bewegen wollte.

Nachdem wir eine Runde gedreht hatten, liefen wir noch einmal herum, und ich machte Bilder von allen sichtbaren Tieren. Danach schauten wir uns eine Vitrine an. Darin lagen mehrere Sachen:

Bilder von Schlangenbissen, Spinnenhäute, Zähne, Schalen und Eier. Das Interessanteste war jedoch das 125 Millionen Jahre alte versteinerte Dinoaurierei. Es war nicht allzu groß – Ungefähr so groß wie ein Kinderkopf – aber sehr rund. Auf einem kleinen Schild neben dem Ei stand, dass es aus China kam. Leider stand nicht dabei von welchem Dino es kam…

Ich glaube dass ist eine Schönnatter

Ich glaube das ist eine Schönnatter

Dem armen Kerl musste der Fuß amputiert werden

Dem armen Kerl musste der Fuß amputiert werden

Er posiert für die Kamera

Er posiert für die Kamera

Madagaskar Leguane

Madagaskarleguane

Binden Waran

Bindenwaran

Das Terrarium der Boa

Das Terrarium der Boa

Ich denke dies ist eine Nashornschlange

Ich denke dies ist eine Nashornschlange

Nach einer weiteren kurzen Runde, gingen wir wieder in das Wohnmobil. Dort überschütteten wir Gabi und Gunter mit Erzählungen unserer Erlebnisse. Wir erzählten ihnen über jede Bewegung der Schlangen und Echsen, zeigten ihnen die Bilder die ich gemacht hatte, und waren glücklich.

Das Reptilienhaus war ungeheuerlich interessant, und ich würde jederzeit noch einmal dort hingehen. All diese Schlangen, habe mich mit ihren gleitenden und eleganten Bewegungen in den Bann gezogen. Und die Echsen haben mich mit ihren hohen Sprüngen begeistert.

Ich werde diese Erinnerung immer behalten.

Spinenhäute

Spinenhäute

Nachgemachte Schlangeneier

Nachgemachte Schlangeneier

Vergrabene Hornschlange

Vergrabene Hornschlange

Eine Reihe Terrarien

Eine Reihe Terrarien

Ein Infoschild

Ein Infoschild

Noah und die Kleintier-Terrarien

Noah und die Kleintier-Terrarien

Grüne Mamba

Grüne Mamba

Schildkröte

Schildkröte

Amy

Hallo, ich bin Amy, die jüngste der 5reicherts

Autor: Amy

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2 Kommentare

  1. Hallo Amy, ein schöner Bericht und schöne Bilder hast du da gemacht.
    Falls es dich interessiert:
    Die Schlange auf dem zweiten Bild, wo du geschrieben hast, du glaubst es sei eine Schönnatter, ist eine wildfarbene Kornnatter.
    Und die Echse, der der Fuß abgenommen werden musste, ist eine Bartagame.
    Liebe Grüße, Bianca

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