Ruhige Tage in Askö

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Wir verließen die Aland Inseln im Sonnenschein – wir hatten wirklich viel Glück mit dem Wetter gehabt.

Der Leuchtturm in Bönan

Die Nordlichtvorhersage ließ auf einen grünen Nachthimmel hoffen. Etwa 150km nördlich von Grisslehamn, in Bönan, gab es einen Leuchtturm, den wir fotografieren wollten. Wir machten uns etwas weiter nördlich größere Hoffung auf ein Nordlichterlebnis. Doch der Himmel zog sich zu, wie schade. In Bönan gibt es ein neues, modernes Leuchtfeuer, der alte, hölzerne Turm steht neben an. Er ist zu einem Museum umgebaut worden, welches im September natürlich schon geschlossen war.

Wir übernachteten in der Nähe des Leuchtturms in der Hoffnung auf besseres Licht am frühen Morgen.

Tatsächlich sah ich nach dem Aufwachen blauen Himmel, soweit mein Wohnmobilfenster es zuließ. Schnell waren wir auf den Beinen und am Leuchtturm. Doch das Schauspiel dauerte nicht lange; innerhalb weniger Minuten war der Himmel wieder komplett bedeckt. Ein Sonnenstrahl kam durch und beschien die beiden Leuchttürme theatralisch vor dunklen Wolken. Dann zogen wieder graue Wolken über den Himmel und wir zogen weiter nach Süden.

Leuchtturm in Bönan

Leuchtturm in Bönan

Leuchtturm in Bönan

Leuchtturm in Bönan – von der Meerseite sieht er ganz anders aus!

Defekte Gasversorgung

Unsere Gasversorgung hatte den Geist aufgegeben. Anfangs lief nur die Warmwasserheizung nicht, dann setzte der Herd aus, dann lief auch der Kühlschrank nicht mehr, was uns in Schwierigkeiten brachte. Der Kram im Gefrierfach drohte zu verderben, wir konnten ihn jedoch nicht kochen.

Auf Aland versuchten wir erst gar nicht, das Gasproblem zu beheben. In Gävle gab es einen großen Wohnmobilhändler, der sogar einen deutschen Gasdruckminderer vorrätig hatte. Glücklicherweise war es nur dieses Teil, welches wir ersetzen mussten!

Bei Freunden in Askö

So zogen wir gen Süden, wir wollten noch mal unsere Freunde bei Askö besuchen. Maria hatte geschrieben, dass Aron auf ein LARP gehen würde und gefragt, ob Noah mitkommen wollte. Klar wollte der! Und Noah hatte plötzlich gar nichts mehr gegen das Zelten einzuwenden. LARP steht für Live Action Role Playing – auf Deutsch – ein mittelalterliches, fantasy Rollenspiel. Noah kann später noch ausführlicher drüber scheiben.

Den ganzen nächsten Tag planten wir also Noahs LARP, welche Kleidung würde er brauchen, wie viele Lebensmittel müsste er einpacken. Aron ist ein LARP-Profi, er beriet unseren Sohn. Amy überlegte und überlegte, ob sie auch mitgehen sollte. Schließlich entschied sie sich dagegen, was auch an der relativ hohen Teilnahmegebühr von 65 Euro lag. Das LARP dauerte vier Tage lang.

Aron und Noah beim LARP

Aron und Noah beim LARP

Jetzt waren unsere beide Söhne allein unterwegs und wir mit Amy allein. Das fühlte sich seltsam an!

Flußkrebse fischen – die schwedische Delikatesse im August und September

Ich ging mit Jake, Viktorias englischem Freund, früh morgens zum Flusskrebsfischen – darüber werde ich einen extra Blogbeitrag verfassen!

mit Jake und Niklas beim Flußkrebsfischen

mit Jake und Niklas beim Flußkrebsfischen

So sehen die dann aus, wenn sie auf dem Teller liegen

So sehen die dann aus, wenn sie auf dem Teller liegen

Ein Mädchen-Shopping-Tag

Viktoria hatte die geniale Idee, zusammen mit Amy einen richtigen Mädchen-Shopping-Tag zu unternehmen. Die beiden zogen los, als sich morgens der Nebel lichtete und sie waren bis zum Abend nicht mehr zu sehen. Giggelnd, mit Tüten beladen, kamen sie schließlich wieder daheim an. Amy war verändert, sie strahlte feminin. Leider bin ich selbst nicht die feministe und bräuchte auch mal eine Freundin, die mich bezüglich Klamotten berät. Mit mir macht Shopping keinen Spaß – ich lande immer nur in Buch- oder Fotoläden. In Schweden gibt es wesentlich mehr Secondhand-Läden als in Deutschland. So belastete der Ausflug der beiden Mädels die Reisekasse eigentlich gar nicht. Amy hatte weniger als 20 Euro ausgegeben.

Amy im Abendkleid

Amy im Abendkleid

und im kurzen Blauen :-)

und im kurzen Blauen 🙂

 Wir brauchen ein neues Notebook

Der Grund, warum wir relativ lange bei unseren Freunden blieben, obwohl doch noch so viele Inseln auf uns warten, war unser Notebook. Es weigerte sich nun wirklich endgültig ans Stromnetz zu gehen. Wir hatten nur noch ein lahmes Notebook – das zuckt schon zusammen, wenn ich nur in die Nähe des Lightroom Buttons komme. Wir schreiben auch unterwegs für Magazine und natürlich für den Blog und sichern die Fotos – und das geht zu viert mit einem einzigen Notebook nicht.

Wir diskutierten lange, wie wir das Notebook ersetzen könnten. Ein Schwedisches kommt wegen der Tastatur nicht infrage. Direkt von Amazon nach Schweden schicken, funktionierte nicht, wegen der Steuer und der langen Versanddauer. Wir schickten es also nach Hause – Esra würde mit dem Notebook zusammen daheim ankommen. Und Esra würde es uns dann nach Schweden schicken.

Trotzdem brauchten wir aufgrund des unüberschaubaren Angebot an Notebooks ziemlich lange, bis wir eins ausgesucht hatten. Es sollte nicht zu teuer sein, relativ leicht und lightroomtauglich – wir entschieden uns schließlich für das Acer Aspire. Hauptsächlich wegen dem Bildschirm mit IPS Panel. Fast hätten wir ein günstigeres Internetnotebook gekauft, das machte aber wenig Sinn, weil ich dann wieder nur sehr eingeschränkt mit Lightroom arbeiten kann. In Deutschland hatten wir schon vergeblich versucht, die Notebooks reparieren zu lassen.

Nun, unser Plan ging auf. Esra schickte uns das Paket, es dauerte eine Woche, bis wir es in den Händen hielten. In der Zwischenzeit schrieben wir und fotografierten morgens Spinnenweben und Bäume im Nebel. Wir informierten uns über die nächsten Reiseziele – weitere Ostseeinseln stehen auf dem Plan und schrieben E-Mails. Jetzt war auch mehr Zeit, mit unseren Freunden zu erzählen als zu Beginn der Tour. Die Reise-Auszeit tat gut.

Gunter fluchte einen ganzen Abend vor sich hin, als er das neue unter Windows 8.1 laufende Notebook mit unseren Programmen versorgte. Lightroom – mein wichtigstes Programm – lief einfach gar nicht. Mit zwei Notebooks saßen wir da und recherchierten im Internet, bis endlich alles funktionierte! Endlich habe ich ein Notebook mit Tastenbeleuchtung, welches nicht überhitzt, wenn Lightroom läuft.

 

Gabi

hier schreibt Gabi

Ich liebe das Reisen, die Fotografie und meine Familie!
Am besten - alles zusammen!

Autor: Gabi

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Kategorien 2014 Ostseeinseln Schlagwörter , , ,

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1 Kommentar

  1. Viel Glück mit dem neuen Notebook – hoffe es leistet Euch treue Dienste……und wir „Mitreisenden“ dürfen uns dann wieder auf viele Berichte und Fotos freuen 🙂

    Und schön, daß Amy sich mal einen Mädelstag gönnt…..wenn schon die Brüder alle auf eigene Faust losziehen.
    Kann mir aber schon vorstellen, daß es für Euch ein seltsames Gefühl sein muß, wenn plötzlich beide Jungs weg sind. Immerhin kommt Noah ja nach wenigen Tagen wieder.

    Freu mich nun schon auf weitere Berichte…..Liebe Grüsse !

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