Le Bourg, Île de Sein

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Le Bourg – Die Stadt bzw. das Dorf

Nach unserer Ankunft holt uns Henri am Hafen ab. Er spricht kein Wort Englisch oder Deutsch. Unser Gepäck laden wir auf seine Gepäckkarre und los gehts entlang der Hafenpromenade. Dann biegt er in eine der engen Gassen ab, und nach fünf, sechs Biegungen sind wir and unserem Haus.
Die Gassen der Stadt, die eigentlich ein Dorf mit gut 200 Einwohnern ist, sind an manchen Stellen nur 85 Zentimeter breit, deshalb gibt es auch keine Privatautos auf der Insel. Selbst die Mitnahme von Fahrrädern ist für Besucher verboten.
Keines der Gässchen ist gerade, einige enden blind, und wir blicken erst Mal gar nicht durch. Wir laufen hinterm Haus los und sind plötzlich am Hafenleuchtturm Men Brial. Nehmen wir die falsche Abbiegung, finden wir uns am anderen Ende der Hafenpromenade wieder. Ein System ist für uns schwer auszumachen.

Gunter in einer der Gassen

Gunter in einer der Gassen

Die Île de Sein ist eine kleine Insel

Zum Glück sind die Entfernungen auf der Île de Sein überschaubar. Maximal 6 Kilometer sind es von Inselspitze zu Inselspitze. An einigen Stellen ist die Insel nur 100 Meter breit. Hoffnungslos kann man sich auf der 60-Hektar-Insel nicht verlaufen.
Unser Vermieter meinte, dass wir Henri fragen sollten, falls wir was brauchen. Ihn zu finden ist nicht schwer. Meist treffen wir ihn in der Hafenkneipe, wo sich dann die anderen Gäste über unser Nicht-Französisch amüsieren, wenn wir mit Händen und Füßen zu kommunizieren versuchen. Anfangs fehlten die Handtücher und wir taten uns schwer mit der Kommunikation, bis ein netter junger Seemann englisch sprechend zu Hilfe eilte.

Die Häuser am Wasser, Île de SeinDie Häuser am Wasser, Île de Sein

Die Häuser am Wasser, Île de Sein

Felsenküste, Île de Sein

Felsenküste, Île de Sein

Felsenküste und Blick zum Grand Phare, Île de Sein

Felsenküste und Blick zum Grand Phare, Île de Sein

Wellen und Häuser, Île de Sein

Wellen und Häuser, Île de Sein

Leuchtturm im Hafen, Leuchtturm Men Brial

Leuchtturm im Hafen, Leuchtturm Men Brial

Die Île de Sein ist so was von bretonisch, die älteren Bewohner, wie auch Henri, scheinen sogar nur diese alte Sprache zu sprechen. Die Häuser im typischen Baustil, wie auch die Küste, sagen eindeutig: Finisterre. Selbst die vielen, absonderlich geformten Granitfelsen, die wagemutig aufeinander balancieren, erinnern uns stark an Brignogan oder die Coté Granit Rose.
Jetzt in der Vorsaison ist die Île de Sein ideal zum Ausspannen. Ein paar Einwohner, ein paar Tagestouristen, ein kleiner Bautrupp, das wars auch schon fast. Niemand ist hektisch, jder hat Zeit. Viele der Restaurants, Kneipen und Cafés sind noch geschlossen, ein kleiner Laden und ein Bäcker bieten aber das Allernötigste für Selbstversorger, wenn auch zu recht üppigen Preisen.

Moderne Bank im Hafen

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Gunter

Gunter testet gerne neue Geräte wie Kameras, Zubehör, Stative

Autor: Gunter

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6 Kommentare

  1. Muß ja ein wunderbares Plätzchen sein.
    Schön auch, daß es noch so ruhig ist, denn wenn die Insel schon so klein ist und dann noch Mengen von Touristen dort rumlaufen…….dann stell ich mir das nicht mehr so idyllisch vor. Ist ja irgendwie zu wenig Platz vorhanden, als daß sich die Touris verteilen könnten.
    Wünsch Euch noch eine schöne Zeit dort !

    • doch, doch, die verteilen sich schon. Die Insel ist ca 6 km lang, der Ort ist recht klein. Soviele Touristen kommen auf diese Insel auch nicht, etwa 1000 – 1500. Das hält sich also in Grenzen. Wir haben die Vorsaison jedenfalls sehr genossen.

  2. hallo, das ist wirklich ein wunderschönes Inselchen.
    Von den Aufnahmen bin ich total begeistert.
    Für mich ein Traum diese Aufnahme „Felsenküste, Île de Sein“ Einfach nur grandios die Natur die Steine das Meer, da kann man nur staunen.
    lg edeltraud

    • so oft wie wir in Frankreich sind, sollten wir unbedingt Französisch lernen. Auf den kleinen Inseln können wir uns gut „einhören“ in die Sprache. Plötzlich verstehen wir schon viel, viel mehr. Echt interessant!
      liebe Grüße
      Gabi

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