12. Oktober - Wir sind wieder in Deutschland
Wir sind zurück nach 6 Moanten unterwegs. Der Wiedereinstieg war nicht einfach, aber auch spannend. Wenn man unterwegs ist, fotografiert, mit der Familie zusammen ist auf engem Raum, interessante Menschen trifft - verändert man sich doch sehr. Man merkt es nur selbst nicht. Oder, man merkt es erst zu Hause, wo anscheinend alles "stehengeblieben" ist. Die Leute hier merkten gar nicht, wie die Zeit verging, lebten im "normalen Trott". Wir hatten jedoch so viel erlebt, Neues erfahren, für uns unbekannten Landschaften gesehen, im Regen gefroren, neue Nahrungsmittel probiert, sind unzählige Kreisel linksherum gefahren. Kurz wir hatten unglaublich viel Input. Und das verändert, und wir genießen es.
Hier im Ort scheinen sich die Leute sehr viele Gedanken gemacht zu haben. Uns fragte natürlich niemand direkt, wie man so eine 6-monatige Auszeit finaziert, umsetzt usw...
Unsere Freunde in Schweden verstehen uns bezgl Reisen sehr gut. Sie beschäftigen sich mit dem Thema "Extended World Travel" schon sehr lange und habe eine Webpage darüber ins Netz gestellt. Falls Ihr auch eine Reise, oder ein anscheinend verrücktes Projekt vorhabt, schaut mal auf der Webpage vorbei.
http://www.extendedworldtravel.com/
Hier ein paar neue Bilder. Gestern hatte ich alle neuen Fotos endlich auf dem Rechner zuhause. Die Bilder waren auch zahlreichen, kleinen Festplatten verteilt, so hatte ich nicht die Möglichkeit zu schauen, wie viele Bilder wir im letzten halben Jahr gemacht hatten. Jetzt habe ich die Zahl: es sind mehr al 60 000 Bilder! Wow, ich werde noch öfters das "Weihnachtsgefühl" haben und neue schöne Bilder finden, die ich bisher nicht wahrgenommen hatte. Unterwegs konnte ich aufgrund der großen Datenmenge nicht alle Bilder anschauen, es wird also spannend in der nächsten Zeit:-)

aufgenommen in Eggum, Lofoten, Norwegen im Mai
unser Wohnmobil hatte bisher viele Probleme aber, auf dieser Reise hielt es letztendlich besser durch als gedacht. Gunter meinte, ich solle mich nicht immer im Vorfeld verrückt machen, sondern soll warten, bis es zusammenbricht und die Freiheit bis dahin genießen:-) Das war auch etwas , was ich lernen mußte. Loslassen. Es klappte. Das Schlackern, mit dem wir in Norwegen zu tun hatten, vershwand fast komplett, als wir uns bei unseren schwedischen Freunden auf der Wiese festgefahren hatten und allein wieder rausmußten. es hielt dann weitere 10000km bis zuhause. Was das Problem ist haben wir auch herausgefunden und werden es jetzt, stressfrei reparieren lassen:-)

Unser Mobil in Langenes, Vesteralen, Norwegen ich werde in den nächsten Tagen weitere Bilder vom Mobil online stellen, noch habe ich noch nicht alle gefunden:-)