Liebe auf den ersten Blick – ein Interview mit dem Bornholm-Experten Andreas

In der Altstadt von Rønne

Bei unserer Reiseplanung – meist machen wir die zuerst anhand von Landkarten – war uns Bornholm natürlich schon öfters ins Auge gefallen. Tief im Bauch fühlte ich: da muss ich hin. Das Internet gab nicht zu viel her. Der Reiseführer, naja, die Fotos darin hauten mich nicht vom Hocker. Erst als wir auf Bornholm waren – eine sehr gute Entscheidung, denken wir alle – fand ich die unglaublich informative und ausführlichste Seite zu Bornhom: www.bornholm-ferien.de Immer wieder stolperte ich drüber und mir fiel auf, dass da jemand dahinter steht, der eine große Begeisterung für diese Insel hat. Gleich am ersten Tag auf Bornholm hatte mich dieser Virus ja auch erwischt – und so wollte ich diesen Menschen „kennenlernen.“ Zumindest mit …
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Ab in die Tonne – Hobbit-Häuser auf Bornholm

Kurz gesehen: Hobbit-Häuser auf Bornholm An einem grau verhangenen Nachmittag fuhren wir auf dem Campingplatz von Hasle, nördlich von Rønne. Trotz des Nieselregens gingen wir das kurze Stück durch den Wald zur Küste. Still und monochrom lag die Ostsee vor uns. Graue Felsen hockten wie schlafende Urzeitwesen im flachen Küstenwasser. Das sanfte Rauschen des Regens und das leise Plätschern der Dünung verstärkten noch den friedlichen Eindruck.       Etwas später in der Rezeption begrüßte uns ein wohlgenährter, gut gelaunter und sehr gesprächiger älterer Herr. Während der angeregten Unterhaltung kamen wir auch auf die seltsamen, fassförmigen Häuschen in der strandseitigen Ecke des Campingplatzes zu sprechen. Da sprühte unser Gegenüber richtig vor Begeisterung. Diese tonnenförmigen Gebilde sind ihm auf der Kopenhagener …
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Ein Licht für die Fischer von Svaneke – der Svaneke Fyr, Bornholm

Svanke Leuchtturm und ziehende Wolken

Die Bornholmer Leuchttürme stehen an den vier „Ecken“ der Insel. Als wir den Svaneke Leuchtturm an einem  sehr stürmischen Tag fotografierten, entdeckte ich ein kleines, dezentes Schild vor der Tür. Dort stand nur die Webpage zum Leuchtturm und, dass er zu vermieten wäre! INTERESSANT! Logischerweise schaute ich mir die Seite im Internet an und kontaktierte die Besitzer per Email. Vielleicht hätten sie ja Lust auf ein Interview? Schon kurz darauf flatterte eine Email in mein Postfach. „Wir sind am Sonntag auf Bornholm und könnten uns dann treffen“ schrieb Pia. Super, wir hatten gerade unseren Fährtermin um einige Tage nach hinten verschoben und hatten Zeit. Pia und Jan, die Leuchtturmbesitzer Wenn Pia und Jan  auf der Insel sind, bewohnen sie das …
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Foto: Snogebæk – selbst bei Regenwetter wunderschön

Snogebæk - Regenwetter und Wellen

Foto der Woche – naja, das ist schon eine Weile her, dass wir ein Foto der Woche hatten. Ich denke aber, dass ich jetzt, da wir daheim sind, wieder damit beginne Den Anfang macht ein Foto von Bornholm. Der Strand von Snogebæk gefiel mir ganz besonders gut, weil er sehr weitläufig und abwechslungsreich ist. Auf der einen Seite befinden sich große Felsplatten, dann geht es in reinen Sandstrand über und schließlich liegen auch Findlinge im Wasser. Die Wellen rollen sacht auf den Sand. Die Vögel tummeln sich im flachen Wasser. Als wir den Strand entlang liefen und fotografierten waren ganze Schwärme von Raben am Wasser. Die Geräuchkulisse war entsprechend geschwätzig und laut. Die Gespräche der Enten fand ich am besten …
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Das Dörfchen Arnager – unscheinbar einzigartig

Eine Langzeitbelichtung der 200m langen Holzbrücke von Anager

Das Wetter am Sonntag Nachmittag war wenig feierlich. Eine dünne graue Wolkendecke lag vor der Sonne und tauchte alles in ein tristes, melancholiches Licht. Ein paar Kilometer südöstlich von Rønne, hinter dem Flughafen von Bornholm, fuhren wir zum Fischerdörfchen Arnager. Eigentlich ganz unspektakulär und mit seinen ungefähr 150 Einwohnern auch nicht gerade lebhaft, wenn da nicht ein paar interessante Fakten wären. 1. Arnager hat die längste Holzbrücke Dänemarks, wenn nicht sogar die längste Skandinaviens. Weil der küstennahe Hafen permanent versandete, entschlossen sich die Arnager Fischer, den Bootshafen inselförmig nach draußen ins Meer zu verlegen. Der Zugang erfolgte über die 200 Meter lange Holzbrücke. Übrigens gibt es einen weiteren solchen Inselhafen in Snogebæk, mit allerdings kürzerer Holzbrücke. 2. Kurz hinter dem …
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Rundkirche Østerlars in Bornholm

Im Innern der Rundkirche

Rundkirche Østerlars – von Noah Eines der bekanntesten Bauwerke Bornholms ist die Rundkirche von Østerlars. Sie ist die größte und älteste der vier auf der Insel gelegenen Rundkirchen, erkennbar vor allem an ihrer massigen Bauart und dem spitzen Dachwerk. Man nimmt an, dass die Kirche im Jahr 1160, in Ehren des Heiligen St.Laurentius errichtet wurde, daher auch das „Lars“ im Namen. Damals diente es den Bewohnern des Umlandes nicht nur als Hause Gottes, sondern auch als sicheres Versteck vor angreifenden Feinden. Vom Dach aus, welches ursprünglich flach und begehbar war, konnte man weit über die Landschaft blicken, und eventuelle Angreifer mit Bögen und Armbrüsten auf Distanz zu halten. Die kleinen, kreisförmig angeordneten Löcher hoch an der Außenmauer dienten als Halterung …
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Wellen am steinigen Ende der Insel Bornholm

Abendstimmung an der felsigen Küste

Der Morgen war freundlich, wir zogen früh los. Die Sonne versteckte sich hinter Wolken, die tief am Horizont hingen. Wie schade! Wir waren trotzdem vor sieben unterwegs und wanderten entlang der Küste. Der kleine Strand bei Teijn war beschaulich. Der Wanderpfad war gemütlich, das heißt gut angelegt und einfach zu laufen. Wir fotografierten wieder mal, die Kids ließen wir ausschlafen. Eine Horde Gärtner war am Schaffen, der Lärm passte nicht so zur Idylle, aber es war schön hinterher über die Felsen klettern zu können ohne in Hecken hängen zu bleiben. Auf den Fotos sieht man ja den Lärm der Motorsensen nicht. Das Licht hinter der dünnen Wolke war dann doch viel besser als gedacht. Ich mochte die Fotos hinter her …
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Svaneke und Jons Kapell, Bornholm

Ein Fischer im Hafen von Svaneke

Wir übernachteten am Balka Strand – es regnete. Der Tang, den der Sturm tonnenweise auf den Sand geworfen hatte, moderte stinkend vor sich hin. Ich mag den Geruch ja sehr, meine Familie eher nicht. Irgendwie erinnert er mich an die Bretagne. Am Leuchtturm von Eckmühl riecht es immer so. Ich machte tatsächlich GANZ ohne Kamera einen Spaziergang am Strand. Es war schön: der nasse Sand, der Tang, die seichten Wellen und die frische Luft. Es war ruhig, ich genoss! Also – kein Foto davon! Die östlichste und schönste Stadt Dänekarks – Svaneke: Bonbons an jeder Ecke Wir fuhren noch mal nach Svaneke, um dort die Stadt zu besichtigen. Die tiefhängenden Wolken regneten keineswegs ab, sie verzogen sich und wir bummelten …
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Wandern an der Küste, ein großer Sandspielkasten mit Leuchtturm, eine Rundkirche und Steinzeichnungen auf Bornholm

Felsige Küste am frühen Morgen

Der Morgen empfing uns mit Sonnenschein. Und Sonnenschein ist nach einem Regen – auch, wenn er hautsächlich in der Nacht gefallen war – umso besser.  Wir sprangen also schnell raus, und liefen ungewaschen und mit knurrenden Mägen zum Strand. Der Küstenpfad von Sandkås nach Allinge war ein fotografischer Spaziergang, den wir sehr genossen. Die Felsen lagen frisch gewaschen vom nächtlichen Regen strahlend und glänzend im weichen Licht des Morgens. Das Meer war noch etwas aufgebracht vom gestrigen Sturm, die Luft war aber ruhig. Ja, das sind die Momente, die die Fotografen glücklich machen! Und das bereits vor dem Frühstück! Unsere Teenager waren tatsächlich schon wach und am Frühstückstisch als wir zwei Stunden später ankamen. Das Kaffeewasser war allerdings wieder kalt …
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Ein fotogener, grauer Tag – Wasserfall und Wellen

WasserfallWasserfall

Der Himmel war bedeckt, alles grau, kein Sonnenstrahl traf auf die Erde. Aber Regentropfen kamen auch keine unten an. Bornholm ist sehr vielfältig und gerade für solche Tage gibt es Regionen, die sich fotografisch lohnen. Wir suchten einen der Wasserfälle heraus – und zwar den Stavehøl Wasserfall im Norden der Insel. Was wir nicht erwartet hatten, war die Schönheit des Tals. Auf Bornholm gibt es sogenannte Spalttäler. Wenn man dran vorbeifährt sieht das erst mal nach nichts Besonderem aus. Der Wasserfall Stavehøl Läuft man jedoch auf einem Wanderweg hinein, wird es genial. So geschah es auch mit uns. Wir parkten das Wohnmobil mitten in den Feldern, da standen ein paar Bäume am Rand eines herbstlich umgepflügten Feldes. Wir folgten den …
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