Dänemark im Februar 2012 – eisige Strände

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Dänemark im Winter, ein Resümee – die täglichen Blogeinträge findet Ihr auf dieser Seite weiter unten!

Jetzt sind wir schon wieder einige Tage im Land und was uns von unserer Dänemark-Fahrt bleibt, ist ein Haufen guter Erinnerungen und eine Menge Bilder.
Ich denke, das war unser bisher spontanster Trip. Der bisherige Winter war mehr nassgrau und lau, so etwa wie ewiger November. Die Ankunft der Kaltfront war wie ein Himmelsgeschenk und der Reiseentschluss schnell gefasst. Vier Tage vor Beginn haben wir gebucht, dann noch Gabis Mutter und ihre Freundin zum Mitfahren animiert, das ganze Gerümpel in unseren VW-Bus gesteckt und los gings.
Die Buchung unseres Ferienhauses in Westjütland wurde denkbar unkompliziert und flott übers Internet getätigt, auch dass wir weit nach Büroschluss am Ziel ankamen, machte nichts. Schlüssel und Papiere lagen zur Abholung bereit. Also konnten wir umgehend ins Häuschen, die Sachen ausräumen und vor einem gemütlichen Feuer im Kaminofen entspannen. Wir hatten schnelles WLan im Haus, gute Einkaufsmöglichkeiten in ein paar Kilometern Entfernung, und endlosen Strand, hie und da mit Leuchttürmen gespickt.
Natürlich war nicht alles perfekt. Das mit dem Vorheizen des Hauses hat wohl wegen der kurzen Buchungsfrist nicht funktioniert, und als die Nachttemperaturen auf unter -18°C sanken, fror das Wasser in der Küche für einige Tage ein. Eine Maus hatte sich vor unserer Ankunft unter der Spüle ein Nest gebaut. Solche Dinge sind nicht weiter tragisch und gehören auch irgendwie zu einem Wintertrip dazu, zumal sich die Vermittlungsagentur bei Problemen immer hilfsbereit und fair zeigte. Geheizt haben wir viel mit diesen Holzbriketts, die vorhandenen Stromheizungen konnten wir damit permanent auf niedrigster Stufe stehen lassen. Das hat uns eine Menge Strom gespart, denn wir bekamen einen beträchtlichen Teil der Verbrauchspauschale wieder zurück.
Auf jedem Fall hatten wir den Kopf frei für tägliche und auch nächtliche Fototrips in die nähere und weniger nahe Umgebung. Und die fotogene Kaltfront hat tatsächlich fast die ganzen zwei Wochen über gehalten.
Allerdings sind wir zwei Tage früher nach Hause aufgebrochen, ein Wetterwechsel mit Gefahr von Eisregen hatte sich angesagt, darauf hatten wir keine Lust. Zudem hatten wir so den LKW-armen Sonntag für die Rückreise.
Unsere abschließende Empfehlung an Interessierte: Im Winter fotogenes Wetter abwarten, direkt buchen und losfahren. Unkomplizierter und günstiger gehts wirklich nicht. Wir werden auf jedem Fall bei sich bietender Gelegenheit den Dänen wieder einen Spontanbesuch abstatten.

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