14. April 2006 - Muscheln und Gezeitentümpel
Wir machten einen kurzen Spaziergang zum Meer, aber es war noch Flut, so konnten wir keine Gezeitentümpel erforschen. In St Michel en Greve schauten wir nach unseren Freunden, denn wir hatten die Telefonnummer verlegt und auch per email nichts gehört. Keiner war da so hinterliesen wir nur eine Nachricht per Postkarte und dann sammelten wir Muscheln am Strand von St Michel. Es gab sehr viele sehr schöne Nabelschnecken und hier sind die Schmetterlingsmuscheln immer besonders schön und vor allem zahlreich. Amy und Noah halfen, Esra fühlte sich nicht wohl er ging zum Mobil zurück indem Gunter las. Unsere Tüte roch später sehr heftig, ob da wohl eine Schnecke nicht ganz ausgezogen war? Letztes Jahr waren wir mit Andrea und Thomas zusammen an einer Bucht gewesen, von der die Kinder noch immer redeten. Da fuhren wir nun hin, das Wasser müßte nun den Blick auf die Anemonen und Krebse freigegeben haben! Wow, das war der Fall. Wir hatten die Buch ganz für uns. Da es nur einen recht engen Ausgang gab, posititionierte sich Gunter genau da und wir liesen Lucky laufen. Es klappte! Sie lief nicht weg, was sicher auch an den leckeren Würstchen lag, die Esra in der Tasche hatte. So kam auch Gunter runter und Lucky lief den ganzen restlichen Morgen nicht weg. Leider versagte der Gehorsam dann auf dem Weg zum Mobil:-( Schade. Es wäre viel schöner ohne Leine. Nach ein paar Stunden, als die Ebbe immer mehr interessante Gebiete des Strandes freigegeben hatte, kamen immer mehr Leute, immer mehr Hunde. Luckies Futternäpfe waren vor der Tür nicht gut aufgehoben....
Es war sehr bedeckt, kein Sonnenstrahl packte es durch die Wolkendeke. Zeitweise nieselte es. Die Kinder liefen den ganzen Tag am Strand entlang, sie suchten Muscheln, fingen Krebse, liesen Tang Boote fahren.... Ich machte Makros, auch, wenn das Licht nicht optimal ist. Ich quälte mich oft mit dem Stativ ab, das nie niedrig genug heunter ging. Das Laufen war auf den Felsen sehr anstrengend, man mußte gut aufpassen. Mein Bein macht es aber mittlerweile wieder gut mit.

Schmetterlingsmuscheln

eine Nabelschnecke

ein recht großer Einsiedlerkrebs

eine grüne Anemone - Wachsrose

eine Wachsrose (bin mir aber nicht 100% sicher)

die bunten "Arme" einer Wachsrose

eine wunderschöne Pferdeaktinie

eine Pferdeaktinie im Trockenen

Einsiedlerkrebs

"Wurmmehrfamilienhaus"

Rinnentang

Lucky und ein Sheltie

Sheltie

Noah wußte unter welchen Steinen er suchen mußte


die Flut kam bald rein in die Bucht

schroffe Felsen und ein Dorf in der Ferne

noch mehr Felsen
Nach einer langen Zeit wurde es dann doch zu feucht von oben und wir fuhren ein wenig weiter. In Carantec schauten wir nach dem Leuchtturm auf der Insel, das Wasser war allerdings sehr hoch. So machten wir recht schnell auf einem kleinen Fels, der noch nicht von der Flut eingenommen war, wenige Aufnahmen, das Licht war nach wie vor eher sehr schlecht. die Wolkendecke weiterhin dicht.


diese Boote zogen mich nochmal ins Watt (ausnahmsweise mit Photoshop bearbeitet)


noch einmal der Leuchtturm auf der Ile de Louet
So fuhren wir nach Roscoff, wo wir immer gerne übernachten. In St Pol war es uns in letzter Zeit oft zu laut. Außerdem waren wir fotografisch nicht sonderlich ausgelastet und wir nahmen uns vor, in dem kleinen Städchen Nachtaufnahmen zu machen. Das kann man nämlich auch bei bedecktem Himmel. Der Weg vom Stellplatz herunter war relativ weit - es war schon recht spät und kühl und die Kinder eher lauffaul, sie waren ja den ganzen Tag am Strand herumgerannt. Wir machten ein paar ganz schöne Aufnahmen, die fahren Autos gaben den Bildern den letzten Kick. Die Kids wurden müde und wir machten uns gegen 22:00 Uhr wieder auf den Rückweg. Müde waren wir aber auch glücklich, wir waren fast den ganzen Tag draußen gewesen.

Der Leuchtturm von Roscoff bei der Arbeit

in den engen Gassen

Blick zur Kirche
