10. April - von Brignogan nach Lilia

Heute erst mal eine Panorama Serie - komisch, was da am Abend herauskam!

Kids am Meer

die Kids am Meer - der schönste Spielplatz

Felsen

Felsen

Muell

Handschuhmüll

Kette

rostende Kette im Hafen

geschliffenes Glas

eine geschliffene Glasscherbe

Schneckenhaus

Schneckenhaus

Schnecke

Schnecke beim Frühstück

Napfschnecken

Napfschnecken

Tang

Tang

Tang

Blasentang im Wasser

Tang

goldener Tang (den habe ich bisher noch nie gesehen!)

Eselschnauze

ein Teil des Esels:-)

Boote

Boote vorm Leuchtturm

Boot

Boot

Boot und Phare

Wir schliefen recht lang, Ira wollte zu unserem Stellplatz kommen, daher mußten wir uns nicht fertig machen sondern konnten einfach gemütlich tun, was wir immer tun:-) Leider funktionierte das Funkgerät, welches wir abends ausgetauscht hatten, nicht. Die Batterie war schwach und dann ist der Empfang schlecht. Glücklicherweise hat Niklas (Esra und Noah's Freund) mir sein Funkgerät mit Babyfonfunktion geliehen - die Kommunikation mit diesem Gerät war einwandfrei und so unterhielten wir uns während der nächsten Tage, wenn wir uns entweder suchten, oder Ira im Auto hinter uns herfuhr und der Arme plötzlich ein heftiges Bedürfnis nach Espresso hatte - so konnte er uns per Funk am Cafe stoppen.

Nach dem Frühstück spazierten wir am Strand entlang, wir machten zwar ein paar Aufnahmen, aber das Licht war sehr uninteressant. Ich liebe es, im Sand nach Muscheln, Schnecken und Tang zu schauen. Aufnahmen mache ich da auch immer mal wieder. Gunter machte Langzeitaufnahmen von wasserumspülten Felsen, die Kinder kletterten zwischen den Felsen - alles lag nun schön offen und frei. Ira filmte ein wenig, aber wir unterhielten uns hauptsächlich und genossen dabei die frische Luft.

Schließlich fuhren wir weiter gen Westen, suchten unterwegs den Leuchtturm von Guisseney, fanden ihn nicht und gaben auf. Schließlich brauchte Ira seinen Kaffee, die Kinder hatten sich gerade in Potter reingehört, ich schaute eine kleine Kirche an, die leider geschlossen hatte und Gunter studierte die Karte. Da Ira an diesem Abend kochen wollte, hielten wir am nächsten Supermarkt an. Ich wartete mit Esra und Noah im Mobil und wartete. Es dauerte mehr als eine Stunde, bis die beiden Herren samt Amy wieder mit Tütenladungen von Gemüse, Fleisch, Gewürzen und Kräutern ankamen. Schließlich fragten wir uns beide, wie sich der kommende Abend mit einen Gourmet Koch im Wohnmobil entwickeln würde! Wir fuhren zum Ile de Vierge nach Lilia, doch der Stellplatz scheint tatsächlich verloren - dicke Felsen blockierten die Wiese. Wir parkten also etwas weiter vom Hafen weg auf einem kleinen Parkplatz und hofften darauf, daß sich noch ein Mobil zu uns gesellen würde. Ira fand sogleich ein schönes Zimmer nur wenige Meter von uns entfernt. Wir machten eine Wattwanderung, Ira hatte leider keine Stiefel, als am Meer Aufgewachsener wußte er sich jedoch zu helfen - barfüßig gings weiter! Wir fanden ein paar Esel auf einer Weide und viele Wattwürmer im Watt. Die Flut kam gerade herein, aber hier dauert es sehr lange, bis sich das Wasser vollständig ausbreitet.

Ira filmt

Ira filmt

Esra-ira

Ira filmt, Esra photographiert ihn, im Hintergrund der Leuchtturm

Esra durfte Ira's Kamera benutzen und er fand sehr großen Gefallen an der Photographie - warum wir das bisher nicht packten? Manchmal braucht es einen Auslöser von außen. Esra's Bilder sind sehr gut - nein, ich übertreibe nicht! Wir photographierten bei diesem Ausflug nicht ernsthaft, denn das Licht war noch nicht gut. Ein kleiner, eher häßlicher, zotteliger, schwarzer Hund kam zu uns und begleitete uns eine ganze Weile - das kennen wir doch schon, was? Später bekam der Hund so viel Zutrauen, daß ein von Ihm Auserwählter, seinen Stein werfen durfte. Und bei der Wahl spielte vor allem ein Faktor eine sehr große Rolle - wer wirft den Stein am besten? Zuerst kamen Gunter und ich oft dran - der Stein kullerte immer direkt vor unsere Füße und hätte man die Augen hinter dem Fell sehen können, sie wären auf unsere gerichtet gewesen:-) Später hatte der Hund dann auch die Kinder dressiert und sie konnten das Steinchen nach seinem Gefallen werfen. Was für ein Spaß!

Hund

unser Freund für ein paar Stunden - photographiert von ESRA!

kleiner Hund

ein Bild, welches Gunter mit der Coolpix aufgenommen hat

Ira fing an zu kochen - ich schlich mich noch etwas draußen rum, denn ich wollte nicht im Weg sein, wenn die Fachmänner ans Werk gehen. Ich liebe das Meer sowieso so sehr, daß ich das Essen ganz vergessen würde - mich verstand also im Mobil zur Zeit keiner:-) Als ich zurückkam roch es sehr gut. Hmm, da bekommt sogar so ein Banause wie ich Hunger! Auch bezgl Käse hat Ira mich voll überzeugt. Gouda vertrage ich schon lange nicht mehr, also habe ich fast keinen Käse mehr gegessen. Der, den man hier so an der Käsetheke sieht, überzeugt mich so rein visuell nun überhaupt nicht - ich denke immer, die könnten mal wieder aufräumen. Nun - da lag er - der richtig schimmelige, stinkende Käse. UND er schmeckte und ich bekam keine Bauchschmerzen! Ha - Gouda ade! An diesem Abend im kleinen Mobil gab es Spaghetti Bolongnese - und zwar ganz ohne Fertigzeugs. Mensch, das war lecker! Auch noch, als Ira später erzählte, mit was er schon alles gekocht hatte (Zahnpasta ...)

Chefkoch

Chefkoch Ira - von ESRA auf dem Alkoven aufgenommen

Trotzallem wurde ich hibbelig, kribbelig. Das Licht! Endlich wurde es besser, weicher, wärmer. Die Boote lagen fast greifbar, nun nicht mehr in der Matschepampe, sondern sie schaukelten im blauen Wasser. Dazu ein wunderschöner Leuchtturm in "gehweite":-) So drängte ich zum Aufbruch. In unserer Völlerei hatten wir es vernachläßigt, den Himmel im kritischen Blick zu halten. Kaum waren wir wieder draußen - mit drei Stativen, und Ausrüstungen - da sahen wir das Übel! Eine Wolkenbank und zwar eine sehr große in der falschen Himmelsrichtung, im Westen! Schade. Es blieben uns 5 Minuten des besten Lichtes, dann war sie weg und kam nicht wieder. Nun - wir hätten es eh nicht ändern können - ich wäre jedoch früher losgezogen, wenn ich es realisiert hätte. So konnten wir uns unterhalten, während wir gefilmt wurden - schon eine seltsame Erfahrung. Die Kinder kletterten wieder, das Meer ließ nicht viel Möglichkeit zu Spiel. Im Womo zurück unterhielten wir uns noch eine Weile - Ira zeigte uns auf dem Notebook seine Arbeiten. Schließlich schlichen wir ins Bett, ich schrieb nicht mehr. Am nächsten Tag sollte um 10:00 Uhr ein Boot zum Leuchtturm fahren und da wollten wir hin!

Schild

verbeultes Verbotsschild - von Esra aufgenommen!

Ile de Vierge

der Phare de Ile de Vierge - auch von Esra aufgenommen!

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