1.4. Pointe du Raz und Concarneau

Wegen der Zeitumstellung sind wir heute recht spät aufgestanden. Die vielen Wohnmobile, die auch auf dem Parkplatz standen, erwachten so nach und nach zu Leben. Mit den letzten Tropfen Diesel fuhren wir zum Pointe Du Raz, nur um festzustellen, daß dieses im Vergleich zum Pointe du Van sehr (!) touristisch ist. Der Parkplatz koste 5 € und des gibt außer vielen Touristen noch Souvenirshops und lange Wege. Die angegebenen 10 Minuten waren nicht zu packen, wir brauchten länger, nur um dann zu sehen, daß es eigentlich bei Ebbe und bei dem diesigen Wetter nicht so toll aussah. Mit kalten Ohren wanderten wir also wieder zurück und waren müde, bevor wir den ersten Film belichtet hatten. Amy frühstückt morgens kaum etwas und fängt dann direkt danach an, zu jangeln sie hätte Hunger. Gunter hat es mal gezählt - in den ersten 20 Minuten sagte sie etwa 60 Mal, daß sie Hunger hätte und das 15 Minuten nach einem sehr ausgiebigen Frühstück. Wir blieben hart und kauften kein Eis oder sonstiges an den Buden (die hatte sie nämlich gesehen) und so ertrugen wir diesen Satz sicher weitere 100 Mal.

die beiden Leuchttürme am Pointe Du Raz

die beiden Leuchttürme am Pointe Du Raz

Diese wunderschöne Statue stand am Pointe du Raz

Diese wunderschöne Statue stand am Pointe du Raz - die Notre Dame des Nauphrages (war im Gegenlich nicht einfach abzulichten!)

Wir fuhren die Küste weiter entlang in Richtung Süden. An ein paar Stränden hielten wir an, es war jedoch nicht so interessant - keine Muscheln. Einmal ein Strand mit vielen, vielen Surfern und entsprechend großen Wellen. Zum Mittag kam die Sonne raus und wir suchten uns einen Strand zum Erforschen. Fanden einen in der Nähe von Penhors der sehr vielversprechend aussah Jedoch hatte er keine einzige Muschel und die Tidepools waren völlig leer. Nichts außer klarem Wasser. Das fand ich sehr seltsam. Kann es mir auch nicht erklären und meine französisch Kenntnisse (nichtnisse) verhindern, daß ich es durch Fragerei herausbekomme. Ich müßte also ein paar Bücher zu Rate ziehen - diese sind jedoch sicher auch nur in Französisch erhältlich. Unser Wohnmobilreiseführer berichtet hauptsächlich über Kirchen, die zwar sehr schön aussehen, mich aber ansonsten nicht interessieren, da üben die Dolmen einen wesentlich größere Anziehungskraft auf mich aus. Am meisten jedoch das Meer. Und bei einer 2 wöchigen Reise lasse ich mir diesbezüglich keine Sekunde entgehen:-)

Dieser Küstenabschnitt ist für unseren Geschmack zu dicht besiedelt. Die meisten Strände liegen in den Städten und Esra hat schon Recht mit seiner Aussage, daß man hier eher eine Mülltüte mit an den Strand nehmen muß als eine Muscheltüte! SEHR frustrierend. Heute Nacht stehen wir etwas unterhalb von Concarneau in Pendruc auf einem Rastplatz, auf dem Wohnmobile für eine Nacht stehen dürfen, kostenlos. Das finde ich sehr positiv! Wir haben zwei französische Nachbarn und den Strand vor der Tür und eine Toilette neben an. Hier noch zwei Fotos vom abendlichen Ausflug entlang der Strände - abwechselnd Sand und Felsen. Noah hat heute übrigens wieder die Hosen gewässert - langsam werden sie sehr kanpp. Er mag aus irgendwelchen Gründen nicht im Stehen Pinkeln und hat es heute abend so lange eingehalten, daß er dann den Teppich im Bad und die Hosen wässerte! Also doch Pipimobil --> als Namen für das Wohnmobil meine ich. In Frage kämen noch: Krümelkiste oder Sandkasten. Beides sehr zutreffen!

ein kleines, einsames Boot, welches leicht in den Wellen wackelt

ein kleines, einsames Boot, welches leicht in den Wellen wackelt

der Nachthimmel, besser Spätabendhimmel

der Nachthimmel, besser Spätabendhimmel