25.3. Cote de Goelo

Nach einem kurzen Gespräch mit unseren Mainzer Nachbarn fuhren wir weiter und hielten am Plage de Caroual, einem ganz ausgezeichneten Strand für's Muschelsammeln und auch fotografieren oder einfach nur ein paar Stunden Verweilen. Die Wohnmobiltüren sichern wir an einsamen Parkplätzen nun sicherheitshalber auch mit den Sicherheitsgurten, damit auch sicher keiner so schnell reinkommt. Dazu ziehen wir die Gurte durch die Türgriffe und klacken sie ein. Die Türen kann man zwar aufbrechen, aber man bekommt sie nicht auf. Unsere Wohnmobiltür verfügt glücklicherweise über ein extra Sicherheitsschloss. Bei dem Kameraequipment wird es einem doch ganz anders, wenn man dran denkt, es könnte alle geklaut werden. Mit dem Notebook zusammen kommt da ein sehr großer Wert zusammen. Hier nun aber ein paar Fotos vom Traumstrand, an dem Noah sogar eine "Paua", eine Abalone gefunden hat. (Paua's gibt es nur in Neuseeland, das ist eine blaue Abalone Art) Als Noah rief, er hätte eine Paua gefunden glaubte ich ihm zuerst nicht, aber dann sah ich die Löcher und tatsächlich eine wunderschön glitzernde Abalone - keine Muschel sondern eine Schnecke!

Strand

Der Plage de Caroual

Waschen der Muscheln

durch die Felsen gab es viele kleine Tidepools zum Waschen der Muscheln. Der Eimer war später voll:-))

Wir verbrachten etwa 3 Stunden an diesem schönen Strand. Und fanden noch 3 Abalone's. Kleine zwar, aber immerhin. Dann fuhren wir weiter Richtung Nordwesten, entlang der Cote d`Emeraude. Zwischendurch gingen wir Einkaufen und versuchten in einem Campingladen einen Klodeckel zu bekommen. Es klappte leider nicht. Einen weiteren recht abgelegenen Strand konnten wir wegen der Flut nicht so doll nutzen, denn die großen Kiesel, die aufgeschüttet waren, waren zu unbequem zum Laufen. Die Kinder spielten aber ausgiebig auf dem Spielplatz - Esra zeigte Noah wie man Fußball spielt - den Ball hatten wir kurz zuvor gekauft. Klatschnass geschwitzt kamen sie zurück. Die Sonne scheint die ganze Zeit und es ist sehr angenehm. Nicht zu heiß, nicht zu kalt. Aber einen Pullover braucht man noch. Genau nach meinem Geschmack, denn zu warm ist mir sehr unangenehm. Wir aßen leckere Croissonts und dann fuhren wir weiter auf der Suche nach schönen Stränden und einem Stellplatz für die Nacht. Ich hätte nicht damit gerechnet, daß ALLE Campingplätze geschlossen sind! Aber es ist so. Heute sagte man uns, daß der Platz im Juli und August aufhat! Die Saison ist ja kürzer als in Kanada?!! Die Fahrerei strengt doch sehr an, die engen Gassen, dauernd Kreisel und ständig Straßen und Verzweigungen. Ach, was bin ich verwöhnt. Wir fuhren einige Plätze an, die sich jedoch nicht eigneten, schade, denn irgendwann bin ich so müde, daß ich keine Geduld mehr habe. Wir stehen jetzt ganz allein in Kermagen, aber die Leute scheinen sehr nett zu sein hier. Ein älterer Herr sagte, wir könnten ruhig zwei, drei Tage hier stehen bleiben. (eigentlich ist Campen auf der Straße hier verboten - aber da der Campingplatz 50m weiter zu ist, sagt keiner was) Zu allen Seiten sehen wir das Meer, die Kinder trafen und plauderten lange mit einem deutschen Jungen namens Lasse und wir versuchten zu fotografieren. Irgendwie sind wir noch nicht so drauf eingestellt. Wahrscheinlich bekommen wir diesbezüglich erst Routine, wenn wir wieder heim fahren. :-( Aber wir haben auch beide andere Fotoapparate und da braucht man so seine Zeit.

Sonnenuntergang

So, ich bin müde und habe Kopfweh! Lege mich nun besser mal hin und ruhe mich aus.