1. April, Erquy, St Jacut de la Mer nach St Valerie

Wir gingen morgens doch nicht zum Strand! Ein letztes Mal entsorgten wir und auch Wasser mußten wir wieder auffüllen. Wir hatten das Frühstück ausgiebig genossen und machten uns erst recht spät auf den Weg. Am Cap Frehel machten wir eine längere Wanderung, erstmals in all den Jahren bei Sonnenschein:-)

Frehel

der Leuchtturm am Cap Frehel, leider ist er nicht zu besichtigen!

Möwen

auf den Felsen am Cap

In St Jacut wollten wir ein letztes Mal auf dieser Reise Muscheln sammeln - ein Sucht, wenn man mal Gefallen dran gefunden hat:-) Es ist aber auch eine sehr beruhigenden Meditation: man schaut sehr genau, atmet die frische Luft, hört den Wellen zu und freut sich, wenn man was findet. Diesmal kamen wir anders als sonst ins Dorf hinein und fanden somit auch einen anderen Strand. Der sah von oben herab sehr schön aus, aber es gab nur sehr wenige Muscheln. Die Kinder waren wieder Steine, fanden dann ein Stück Holz, das schwimmend als Zielscheibe diente. Es gab sehr große Freude, als ein Retriever kam, sich ins Wasser stürzte und das Holz brachte. Das machte er sehr oft, die Kids warfen das Holz immer wieder rein. Der Hund trocknete sich, indem er sich so patschnaß im Sand wälzte:-) Wir trafen erstmals eine deutsche Familie mit Tochter und Hund. Da wir unser Essen zubereiteten war genug Zeit zum Kennenlernen. Wir freuten uns alle, mal schwätzen zu können!

Den Besuch in St Jacut beendeten wir mit einer halben Stunde am Lieblingsmuschelstrand! Leider gab es diesmal hier eine Braunalgenplage, etwa 5m waren völlig braun. Muscheln gab es wahrscheinlich aus diesem Grunde nicht so viele wie in den Jahren zuvor. Mich machte das sehr traurig!

Meerohr

ein Meerohr - die haben wir sehr gern, denn die Innenseite glänzt perlmutig:-)

Muschel

eine gewöhnliche Meermandel - ich finde das Muster sehr schön

Zwiebelschale

eine Zwiebelschale - ich mag diese Schmuckstücke ganz besonders. Zu Hause haben wir herausgefunden, daß man den Glanz, der bei der nassen Muschel so super ist erhalten kann, indem man sie mit Klarlack überzieht!

Nun begannen wir ganz ernsthaft den Rückweg. Wir fuhren eine ganze Weile, kauften zwischenzeitlich nochmal ein. Erst als es dunkel war erreichten wir St Valery und der Stellplatz war schon sehr voll. Schade! Ich wollte mich gerade auf den Weg machen, einen anderen Platz zu suchen, da klopfte ein netter Mobilist und zeigte uns ein Plätzchen, wo manchmal, wenn der Platz so voll ist, Wohnmobile stehen. Auf der Straße!! Das taten wir dann auch. Etwas später stellte sich ein weiteres Mobil noch vor uns. Der Stellplatz an der Steilküste ist sehr beliebt:-)

Spät in der Nacht gingen Gunter und ich nochmal los um Nachtaufnahmen zu machen. Diesmal war es leider neblig, jedoch hoch am Himmel standen die Sterne. Der Halbmond fehlte, denn die Landschaft war gar nicht beleuchtet. Mit den Kindern standen wir per Funkgerät in Kontakt, wir konnten das Mobil auch sehen!

Ich schrieb nachts nichts mehr, sondern ging sogleich ins Bett.

2. April - Heimfahrt

Ja da gibt es nicht mehr viel zu berichten. Ich zog schon gegen 6:00 Uhr auf die letzte Fototour, genoß das Meer, verabschiedete mich! Was mir besonders schwer fällt, wenn das Wetter so gut ist. Erstmals hatten wir tatsächlich einen Sonnenaufgang. Der Leuchtturm war wieder wunderschön im weichen, warmen Morgenlicht! Nochmal tief durchatmen. Die Kinder wollten nach dem Frühstück alle nochmal raus, und trotzdem waren wir sehr früh auf dem Heimweg. Wir fuhren den ganzen Tag mit ein paar Unterbrechungen und waren gegen 20:00 Uhr wieder zu Hause! Ja, und die Normandie und Bretagne begeistern uns immer noch! Vielleicht packen wir es ja auch einmal, die Osterferien woanders zu verbringen, was ich bezweifele:-)

Sonne

die Sonne

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der Leuchtturm ganz früh im ersten Sonnenlicht

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Leuchtturm und Kondenzstreifen

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so, das ist das letzte Bild! In diesem Bericht habt Ihr 200 Fotos gesehen:-)

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