25. von St Pol nach Lilia

Wolken, zum morgen

die Kinder im Watt vor St Pol
Carantec

das Licht am Morgen
Den Morgen begannen wir photographisch, das Licht was nicht sonderlich, man kann es ja versuchen. Die Wolken waren schon dramatisch und ein klein wenig Sonne lugte unten heraus. Die Kinder konnten es kaum erwarten, wieder auf den Spielplatz zu gehen. Ich wusch derweil meinen Struwellkopf und spülte das Geschirr. Dann machten wir eine längere Wattwanderung, ohne Gunter, denn der hatte keine Lust (Ob wir ihn noch dazu bekommen, seine Stiefel einzuweihen? die hat er nämlich auf der letzten Reise gekauft und war bisher noch nicht damit im Watt. oder besser Matschepampe, wie er dazu sagt). Wir packten es sogar alle mit trockenen Hosen zurückzukommen. Dann fuhren wir nach Roscoff, entleerten erstmal die Toilette und füllten Wasser auf. Die Sonne hatte sich gegen die Wolken durchgesetzte, die Farben waren absolut der Knaller!! Den Photo packten wir erst gar nicht in die Tasche:-) Die Boote lagen mal wieder trocken im Hafen, ich mag das ja. Dann liefen wir entlang der sehr langen Brücke, von der aus man zur Ile de Batz fahren kann. Das hatte den Vorteil, daß sogar die Reiher, die sonst sehr scheu sind nicht wegflogen, denn sie waren die Touristen schon gewöhnt. Der Hunger trieb uns ins Wohnmobil zurück, ich kaufte Brot in einem kleinen Bäckerladen, hätte es besser nicht getan, denn es war bereits so hart, daß man einen Waffenschein dafür brauchte. Schade!

die Fischerboote im Hafen von Roscoff

und nochmal - ich konnte es nicht!

die konnte man recht gut beobachten von der Brücke herunter - ich habe schon 1,5 Blenden unterbelichtet, der Reiher ist noch ein wenig zu hell.

der Phare in Roscoff

vor der Ile de Batz

Wir kochten Schinkennudeln, und fuhren zum Phare am Pointe du Pontusval in Brigognan. Da waren wir im Frühjahr schon gewesen und es hatte uns sehr gefallen, die Felsen, die hier so fotogen im hellen Sand liegen, das blaue Meer umspült das ganze mit weissen Kappen. Wunderschön. Wir verweilten sehr lange am Strand, die Kinder erfanden immer neue Spiele, wir versuchten immer neue Möglichkeiten, die Wolken, Felsen und die Leuchttürme (man kann zwei vom Strand aus sehen - den oben genannten und den auf der Ile de Vierge. Erst als es dunkel war packten wir ein, leider stand am Parkplatz, daß Wohnmobile von 22:00 Uhr bis 8:00 Uhr verboten sind, und ich bin ehrlich! Was immer wieder Probleme mit Gunter gibt, denn der würde lieber stehen bleiben, ich bin immer dafür einen offizielle Stellplatz zu suchen, in der Bretagne gibt es ja genügend davon. Leider nicht in der Gegend, in der wir uns gerade befinden. So fuhren wir im Dunkeln noch 35 Minuten bis nach Lilia, was ziemlich anstrengend ist, denn die Gassen sind klein und es gibt sehr viele davon, nur um dann sehr enttäuscht zu werden: der Stellplatz, ein Rasenplatz am Hafen zum Ile de Vierge, ist mit rießigen Steinen zugelegt! Geschlossen! So gesellten wir uns zu den versammelten Wohnmobilen an der Straße. Keine gute Lösung, aber jetzt noch weiterzufahren, das war zu viel! Der Himmel war sternenklar. ich überlegte, ob ich Langzeitaufnahmen machen solle, wenn es nur nicht so kalt wäre. Aber es fuhren sehr viele Autos vorbei - und das, obwohl es sich um eine Sackgasse handelt? Jedenfalls saß ich kaum im Wohnmobil, da fing es auch schon an zu regnen und zwar heftig und ich weis bis jetzt noch nicht, von welchem Stern das wohl runtergefallen war:-)

ein Panorama nach Sonnenuntergang - daher so blau


OK, es sind viele Bilder, die Wolken waren verlockend:-)

dunkle Wolken, rote Wolken und ein wenig Meer
die Kids bei Nacht - leider Freihand, ich kam mit dem Stativ nicht hin - wir waren von wilden Wellen umtost

endlich geht das Licht an, gegen 20:30 Uhr

in die anderen Richtung, der Ile de Vierge, mit dem 400 mm Objektiv

ein letztes Bild zur Nacht
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