März

Maerz

Im März 2005 fuhren wir das erste Mal nach meinem dramatischen Bruch im Sprunggelenk in Norwegen in die Bretagne. Laufen konnte ich noch nicht so gut, und da der Unfall an einem felsigen Strand passiert war, hatte ich Angst! Das Meer zieht mich jedoch weiterhin sehr in den Bann, ich kann nicht ohne leben. Und ich möchte natürlich nah dran. Ich war also nach Monaten des "Haushütens" so richtig wild darauf wieder die Meeresluft zu atmen und die Wellen zu hören. Am Abend zuvor waren wir in der Normandie angekommen. Nach der langen Fahrt hätte ich müde sein müssen, aber, ich mußte raus. So hatte ich die ganze Nacht zuvor mit Stativ und kalten Händen am Leuchtturm verbracht und Sternenbahnen aufgenommen. Trotzdem war ich morgens vor 7:00 Uhr munter, meine Familie war natürlich noch müde, die haben die diese Meeressucht nicht so ausgeprägt. So lies ich die anderen schlafen und stand allein in aller Ruhe am Strand und meditierte bei den Aufnahmen. Einzig das Hinkommen war für mich sehr schwierig, ich krabbelte fast auf allen Vieren über den felsigen Teil des Strandes. Angst kann man nur überwinden, wenn man sich wieder traut. Ich konnte nicht anders!

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