14.7. Regen, Sortland und Melbu

Wie zuvor, es regnete. Und zwar sehr unfotogen:-( Graue Wolken, nichts Dramatisches! Alles grau in grau und sehr naß. Wir hörten einen Schafskrimi, der uns belustigte:-) Glenkill. Das war wenigstens sehr positiv. Ansonsten trieben wir uns in Sortland rum, wollten Torgeir nochmal treffen und kauften im Zentrum ein, ich gratulierte meiner Mutter zum Geburtstag und schließlich standen wir in der Nähe des Hafens, wo wir kochten und angelten. Esra fing einen Dorsch, der aber nicht ausreichte. So verschenkten wir ihn. Der Fisch, den wir gekauft hatten schmeckte sehr gut. Spät am Abend trafen wir dann Torgeir noch und redeten über die Fotografie, das macht immer sehr viel Spaß sich auszutauschen. Spät in der Nacht fuhren wir wieder nach Melbu, denn wenn das Wetter am nächsten Tag gut sein sollte könnten wir mit Raymund zusammen von Melbu aus nach Sto fahren und unterwegs Basstölpel sehen.

Sturm und Regen

Sturm und Regen im Hovden

Amy

Amy beim Angeln in Sortland, sie fing einen ganz kleinen, den wir wieder reinwarfen

15.7. Fahrt mit dem Zodiac von Melbu nach Sto

Das Meer war sehr rau, es war sehr kalt, ABER es regnete erst, als wir in Sto ankamen:-) Esra wurde es so übel, daß er tatsächlich k... mußte. Ich hatte nichts gegessen..... Bei den Basstölpeln konnte ich noch recht gut fotografieren, nicht, was das Licht anbetraf, sondern den Wellengang. Später klappte gar nichts mehr, ich hatte somit die Gelegenheit, die Tour mal ohne Kamera zu genießen. Die Vogelfelsen vor Nykvag waren wirklich klasse! So viele Papageientaucher und Alken und vor allem Adler! Da würde ich gerne nochmal bei Sonne hin, das wäre toll! Die Landschaft sah sehr dramatisch aus in den Wellen, allerdings kann man diesen Wellengang nur sehr schwer ablichten. Sehr durchgefroren kamen wir 4 Stunden später in Sto an. Gunter und Amy waren mit dem Womo gefahren, das war auch besser so, denn Gunter hätte ganz sicher gekübelt und für Amy wäredie Tour bei diesem Wetter zu lang gewesen.

Tolpel

Tolpel

Flug

Nykvag

Nykvag vom Boot aus

Nach der Fahrt wärmten wir uns erstmal eine ganze Weile im warmen Mobil auf, aßen eine warme Suppe. Dann unterhielten wir uns auf dem Bobil Camp. Wir hatten ein Ehepaar kennengelernt, er Deutscher, sie Finnin, die beiden kommen schon seit 10 Jahren in die Vesteralen und kennen die Leute hier schon sehr gut. Das Wetter war nun richtig schlecht geworden, es regnete wieder. Später kam Raymund, der jetzt sehr müde war, von der langen Zeit auf dem Zodiac. Ich kanns verstehen, denn er war nach der Tour von Melbu nach Sto direkt mit Leuten rausgefahren.

Im Ort trafen wir nochmal unsere Freunde, die Leonora kam von der Waltour zurück, sie war voll gewesen, wie schön. Wir bestaunten das großes Interesse an der Diashow und verabschiedeten uns, um weiter Richtung Norden zu fahren. Wir wollen nocheinmal nach Slettnes, wo es uns vor zwei Jahren so gut gefallen hatte. Das Wetter war nun richtig schlecht, sehr graue, sehr tiefe Regenwolken, die auch heftig Ballast abliesen. So fuhren wir noch ein paar Stunden im Regen und übernachteten am Polarzoo.

weiter - zurück - index - home