20.7. Abschied von Slettnes, Fahrt nach Kjoellefjord

unsere Kids in Kjollefjord

Schutz vor Steinschlag, unten drunter standen Häuser! Wie das im Winter bei Schnee aussieht?

dieser regen- und sturmreiche Sommer bietet nicht viel Möglichkeiten zum Radfahren

das Wetter wird immer schlechter auf dem Weg von Mehamn übers Fjell, die Strecke wirkt so noch trostloser und weltferner
21.7. Ekkeroy nach Vardo
Wir hatten einen traumhaften Übernachtungsplatz in Ekkeroy: auf einer kleinen Landzunge zwischen zwei Sandstränden an die die Wellen rauschten:-) Und da es zur Abwechslung mal nicht stürmte, konnten wir die Wellen hören. Nur leider waren wir sofort eingeschlafen! Die Sonne weckte uns: da kommt man morgens schnell raus:-) Da die Wolken noch dicht hingen gab es tolle Fotomöglichkeiten. Ah, wie tut das gut mal fotografieren zu können und Muscheln zu sammeln. Die Kinder hatten sehr viel Spaß am Strand. Sie bauten Dämme und gruben Löcher. Ich hatte nur Vögel im Kopf und auf der Speicherkarte, an Langzeit hatte ich gar nicht gedacht: und Gunter hatte nur ein Stativ mitgebracht. Meine Filter lagen allerdings auch im Womo so lief ich zurück und holte alles um dann im Regen zu stehen:-( Die Wolken hatten keine Lust mehr, den Himmel nur zu verzieren, sie erleicherten sich ein wenig und meine Langzeitfotomöglichkeit war dahin. Ich bräuchte ein klein wenig Licht auf den Felsen.

eine Islandmuschel im Sonnenlicht

Ekkeroy

ein meckernder Austernfischer im Regen

sehr schwer aufzunehmende Raubmöwen, die eine Dreizehenmöwe jagen. Da sieht man die Federn fliegen und die Richtungsänderungen sind extrem schnell. Ein paar Mal habe ich die Bilder sogar scharf:-)

ein "nachdenklicher" Adler

Kleiner Leuchtturm in Vardo - wir waren gerade zu spät für die letzte Fahrt zur Vogelinsel
Da der Wetterbericht für den nächsten Tag nur schlecht aussah und nur eine sehr teure Fahrt zur Insel angeboten werden würde, weil Sonntag war, entschieden wir uns wieder zurück zu fahren. Mir hatte diese nördliche Stadt sehr gut gefallen. Wir hatten die Möglichkeit einen kleinen Markt zu besuchen - und kauften bei Russen Matruschkas (10 fache), die Kids rutschten lange, was sehr teuer wurde und wir hörten schöne traditionelle Musik. Auf dem Weg zurück suchten wir einen weiteren Vogelfelsen, fanden ihn aber nicht. Wie schade. Die Landschaft sah toll aus, im wechselnden Licht. Wir wollten noch vorran kommen und fuhren bis spät in die Nacht. Das ist der Vorteil, da es ja nicht dunkel wird. Gegen 1:00 Uhr waren wir aber alle sehr müde. In Lakselv war gerade auch ein großes Fest im Gange, was dazu führte, daß wir nicht so gut ein schöne, ruhiges Pläztchen zum Stehen fanden. Schließlich standen wir in einer kurzen Stichstraße irgendwo am Rand und hörten dem Mitternachtskonzert zu. Ich schrieb noch lange am Bericht,. bis mir so gegen 3:00 Uhr die Augen schmerzen und schlief dann natürlich am nächsten morgen länger als gewünscht. Die Sonne schien...