5.7. lange Fahrt
Am 5. waren wir wieder den ganzen Tag unterwegs. Wir hielten an ein paar Bächen, wurden da aber von Bremsen verfolgt, was den Genuß sehr trübte und die Beine rötete.Mittags um 12:00 Uhr liefen uns fast 2 Elche ins Mobil. Am Polarkreis telefonierten wir mit daheim und schauten uns ein wenig um. Wir machten jedeoch keine Fotos. Bei Fauske standen wir dann abends plaudernd auf dem Platz, wo man etwas zahlen kann, wenn man möchte. Die Kinder versuchten sich noch bis fast 1:00 Uhr mit der Angel, aber ohne Glück. Noah und Amy fingen an am Hang zu spielen, was ihnen viel Freude uns sehr staubige Klamotten einbrachte. Die Sonne schien jetzt nicht mehr, es war bedeckt aber nur sehr leicht.
6.7. Ankunft in Sto
Diesmal frühstückten wir sehr lange, weil es schon recht spät war. Das Fahren ermüdetE uns doch mehr als gedacht. So ohne richtige Wander- und Enstpannungspausen ist das nichts. Zumindest war es heute etwas kühler, das tat gut. Wir zogen erstmals wieder lange Hosen an, was für das Fahren wesentlich angenehmer ist. Die Fährfahrt war dann aufregend:-) Von Bognes aus fuhr diesmal die kleinere Fähre und wir durften als letzte drauf, aber millimetergenau! Wirklich, wir standen hinten fast noch über und die Luke war noch nicht zu. Das Problem war nun, aus dem Mobil rauszukommen. Wir standen so dicht an den Fahrzeugen zu beiden Seiten, daß es da kein Durchkommen gab, so waren wir gezwungen zwischen den großen Lastwagen und deren Anhänger durchzuklettern. Uff, das mag ich ja gar nicht, aber ich gewöhne mich langsam dran, denn die Norweger wissen, was sie tun! Das Mobil bekam keinen Kratzer ab:-)
In Sortland fing es an zu regnen. Oh nein, nicht schon wieder! Hier standen wir in den letzten Jahren immer in Regen! Und es war nun sehr kühl. Wir shoppten ein klein wenig im Euro Prix und besorgten dann noch Lebensmittel. Dann fuhren wir das letzte Stück: nach Sto. Wie schön, endlich ankommen. Gerade als wir gelandet waren, fuhr auch die Leonora in den Hafen. So traf ich erstmals nach ein paar Jahren Martin, der von Holland nach Norwegen ausgewandert ist. Er arbeitet nun als Guide auf der Waltour. Femke, seine Tochter, war letztes Jahr schon dabei. Sie ist auch wieder da. So nach und nach trafen wir alle unsere Freunde: Lauri und wir lernten seine Frau kennen, dann kamen Per Ole und Anna Lisa. Wie schön. Ich verteilte Exemplare des Buches, welches ich drucken lies. Das war toll, denn es kam gut an und machte mir viel Freude, etwas persönliches zu verschenken.
Lauri und seine Frau Daria wollten an diesem Abend zur Sauna, ob wir Lust hätten. Ich hatte große Lust, denn ich war tierisch verspannt. So grillten wir zusammen und gingen so nach und nach, meist in Familienverbänden, in die heiße Hütte. Oh, welch ein großer Genuß, vor allem nach dem Aufguß:-) Die Jungs fanden den Saunabesuch genial, Amy mochte dien Geruch nach Birke, die im Aufguß war; gar nicht. Sie meckerte. Wir duschten uns draußen kalt ab, eiskalt und Daria lachte sich eins:-) So machen das die Finnen nicht. Die nehmen warmes Wasser zum Waschen. Uns gefiel die kalte Dusche, weil wir das so kennen.
Wie neugeboren und porentief rein, schliefen wir entspannt durch die Nacht, die gar nicht dunkel wurde! Für Bilder hatte ich bei den vielen Gesprächen kaum Zeit.

Die Leonora in Schwarz, wie sie in den Hafen fährt
