15.8. von Sto nach Stockmarknes und dann auf die Lofoten
Das Wetter meint es nicht gut mit uns - es gibt recht viele Regentage und auch wenn es mal nicht regnet, scheint die Sonne nicht hinter den Wolken hervorkommen zu wollen. Wir lechtzen geradezu nach Möglichkeiten für Landschaftsaufnahmen, die sind uns jedoch nicht gegönnt:-( Schade! Ich habe das Gefühl mir läuft die Zeit davon. Fühle mich gehetzt, will unbedingt was machen, aber es klappt nicht.

sie sumpfige Landschaft zwischen Sto und Klo

bei diesem Wetter sehen die Fjorde nicht so blau aus! Dafür gibt es Regenbögen
Wir packten also unsere Sachen zusammen, frühstückten, redeten mit Silke und Lena, die wir auf der Waltour kennenlernten, redeten dann mit Sonja und Stephan, der mir irgendwie sehr bekannt vorkommt und fuhren dann nochmal zu Per Ole. Die beiden studierenden Mädels waren schon vorgelaufen und saßen mit einem Crew Mitglied beim Brunch! Die sind wirklich alle sehr nett! Kümmern sich um Leute, sehen nicht nur Kundschaft. Wir tranken einen Tee und Kaffee, die Kinder hatten im Womo bleiben wollen, denn sie waren in ihre Bücher vertieft gewesen. So verabschiedeten wir uns von Per Ole, bekamen noch Tipps bezgl der Lofoten und sogar eine Kontaktadresse. So fuhren wir im Regen los.

Regen ohne Ende - hier die Ampel an der Brücke nach Stockmarknes

Wale gibts auch hier

die Hurtigrute in Stockmarknes

Sommerwetter
Telefonzellen gibt es nicht so häufig in Norwegen, wahrscheinlich geht der Trend zu Handys, was uns als Ausländern nichts nützt. Denn um hier Ortsgespräche zu führen, ist es einfach viel zu teuer. In einer Hotel und Restaurantanlage fand ich schließlich einen Apparat und versuchte Jörg, den ich in der fc kennengelernt hatte, zu erreichen. Leider war ich nicht erfolgreich. Schade, denn wann würden wir wohl das nächste Telefon sehen? Da es hier genauso regnete wie in Sto, beschlossen wir die Fähre auf die Lofoten zu nehmen. Dazu mußten wir schließlich warten und da stand dann auch schon das nächste Telefon. So rief ich meine Mutter an, denn es ist gar nicht so teuer von Norwegen aus nach Deutschland anzurufen, wenn man eine Telefonkarte hat. Wir warteten dann fast 2 Stunden, bis wir auf die Fähre konnten, dann saßen wir gerade im Warmen, als die Sonne erstmals an diesem Tag durchkam. Sofort strömten die Leute raus - es gab Rufe: "Sola", viele Intaliener sind hier unterwegs.

die Fähre im Regen - ganz spät kam die Sonne kurz raus!

die ersten lofotischen Berge

die Familie auf der Fähre

ein schöner Regenbogen, im Vordergrund die Vögel, von der Fähre aus aufgenommen
Da der Regen fast aufgehört hatte, wollten wir natürlich endlich mal photographieren. Die Sonne beschien schwach die Berge. So fuhren wir viel zu lange, bis wir einen geeigneten Platz zum Übernachten fanden, eine richtige Photosession machten wir also an diesem Tag nicht. Aber nachdem Gunter das Spülwasser der Bohnensuppe in den Regen rausgeschüttet hatte, besuchte uns ein Fuchs. Da war es bereits 12:00 Uhr nachts und die Kinder waren alle plötzlich wieder hellwach. So beobachteten wir den kleinen Roten bestimmt eine Stunde lang, denn er kam immer wieder zurück. Das war doch was, oder?

Gunter bei der Arbeit

Wolken und Berge

ein neugieriger, trotzdem scheuer Fuchs

er blieb etwa eine Stunde bei uns und wir beobachteten ihn aus geöffneter Womotür. Er kam etwa auf 1,5m an uns heran! Die Kinder waren begeistert und schauten leise zu.