5.6. Skjervøy und Spåkenes

Boot fahren

Gunter sieht sehr glücklich aus beim Bootfahren:-)

erfolgloses Angeln

erfolgloses Angeln im besten Wetter

Amy im Glück

Amy im Glück

Wir schliefen bis 10:00 Uhr und mieteten dann ein Boot. Dazu mußten wir erstmal den Campingplatzchef finden, so liefen wir in den Ort in den Laden. Da war er nicht, so liefen wir wieder zurück zum Campingplatz, das Haus steht direkt neben dran, wir hätten uns den weiten Weg also sparen können. Nun, so hatten wir schon mal einen sonnigen Spaziergang bekommen. Im Laden hatten wir einen Internetcomputer gefunden. Dann bakamen wir tatsächlich ein Boot. Toll! Wir waren noch nie allein auf einen Fjord rausgefahren. Gunter lies sich den Motor erklären, wir hatten alle Schwimmwesten an und los ging es. Nur bei den starken Strudeln sollten wir aufpassen, denn die sind etwas zu stark für ein kleines Boot. Wir fuhren ein Stück, was viel Spaß machte mit dem Motor:-) Dann hielten wir in Möwennähe und ließen die Angel runter. Mit dem Gewicht des Finnen klappte das recht gut, ich glaube nur, unsere Schnur ist zu kurz. Da wir immer mit der Strömung trieben, trieb auch immer wieder die Angelschnur unter das Boot oder eben weit ab. So richtig absinken konnte das Gewicht wohl nicht. NUN: wir sind einfach keine Angler. Es biß keiner an. Selbst in diesem Fischreichen Gewässer. Ob wir aufgeben sollen?! Wir blieben dann länger als 1 Stunde, weil wir es einfach nicht wahrhaben wollten, aber nach 1,5 Stunden brannte uns die Sonne so sehr auf die Rübem daß wir aufgaben. Uns hätte es Spaß gemacht einfach mal mehr Boot zu fahren. Aber, ich glaube dafür war es nicht gedacht! Ich war mir nicht sicher, wieviel Benzin wohl an Bord ist. Also, wir haben einen großen Spaß mit dem Boot gehabt, das sollten wir öfters machen und Fisch hatten wir ja noch von gesten:-) So mußten wir auch keinen Fisch töten. Im Ort beantworteten wir noch schnell ein paar emails, bezahlten dann zu viel und fuhren weiter. Die Strecke war schön, ging über ein Fjell, was einen Photostopp brachte, schade, daß es zu diesig war, ansonsten schien die Sonne munter weiter, sie stand nur einfach zu hoch.

Gabi

Ich mache Aufnahmen - das Panorama mache ich erst zu Hause fertig:-) Das blaue hinter mir ist Fjord nicht Himmel!

Ausblick

Das habe ich aufgenommen!

Mittagessen

Mittagspause am Fjord

Wir fuhren eine ganze Weile und angelten nochmal in der Mittagspause (nun - eher Abendessenpause, bei dem Licht hier kommt man durcheinander). Da verloren wir leider das Gewicht und den roten Flubberwurm. Schade. Anglerglück hatten wir somit wieder nicht. Mir macht aber auch einfach das Rauswerfen der Angel Spaß. So fuhren wir gegen Abend nach Skjervøy, in der Hoffnung dort einen guten Stellplatz oder Campingplatz zu finden. Die Stadt am Ende der Straße war uns zu groß, so sahen wir uns nur den Hafen an, auch das Einlaufen der Hurtigroute und zogen dann weiter. Ein Tunnel war natürlich nicht in die Karte eingezeichnet, Gunter hatte eine Brücke erwartet, es war einer der Tunnels, die ich gar nicht mag. Die, die unter dem Fjord durchgehen.

Spiegelung

eine Spiegelung im Hafen

HGurtigroute

die Nordnorge läuft in den Hafen ein

Dann kamen wir an sehr hohen Bergen vorbei, die sahen so toll aus, aber, wie die Frau in der Touristeninformation schon gesagt hatte: man kann an der Straße nicht halten. Eine Schotterstraße machte an einen Bogen an der Küste entlang und diese Straße fuhren wir. Die führte an einem Vogelschutzgebiet vorbei, die Küste lag aber an Privatgrundtsücken. Nach zweimaligem Fahren der Strecke fanden wir schließlich ein Plätzchen für uns und so versuchten wir, als das Licht nochmal gut wurde zur Nacht auch noch zu Wandern. Das war schwierig, weil man nicht an die Küste kam. Ich hörte aber Leute reden und so fragte ich, ob wir durch den Garten laufen dürften. Die Leute waren sehr nett, hatten eine Schüssel frisch gepflückter Erdbeeren in der Hand und zeigten uns den Weg. So verbrachten wir viel Zeit im Watt. Die Vögel waren immer noch sehr beschäftigt, kreischten, und suchten nach Futter, die Wattwurmkaker waren besonders schön und so ein Gebiet hat man eher selten mit Blick auf hohe, schneebedeckte Berge. Toll, so vom Watt aus Gletscher zu sehen. Das Licht war nicht so gut geeignet für Photos, wir machten trotzdem was. Hauptproblem war, einen festen Stand für das Stativ zu finden, denn der Sand war naß und das Stativ sackte ein. Schließlich waren es die Stechmücken, die uns zurück trieben. Das sind echte Plagegeister, wenn sie an offene Hautsstellen nicht rankommen bohren sie sich durch die Haare und das ist besonders unangenehm. Man ist so hilflos. Zudem ist hier die Luftfeuchtigkeit so hoch, daß man leicht ins Schwitzen kommt, mit der Zeit ist auch das eher unangenehm. Wir alle haben eine Dusche bitter nötig!

Herzwattwurm

Ich habe es gefunden: das Wattwurmherz:-) Oben im Bild ein Wurm auf der Flucht!

im Watt

in der Nacht im Watt

schöne Stimmung

Mitternachtsstimmung

Kinder im Watt

unsere Drei nach der nächtlichen Wanderung am Strand - die Stechmücken trieben uns in Womo zurück

Mir war es nach einer Weile richtig schlecht. Wahrscheinlich hatte ich doch tagsüber auf dem Boot zu viel Sonne abbekommen?! So nahm ich Belladonna und legte mich hin, schlief sogar recht gut, wei es mal nicht so warm war. Wurde schließlich um 6:00 Uhr aus dem Schlaf gedonnert und hörte dann lange dem Regen zu, der heftig auf's Dach prasselte. Der erste Regen für uns in Norwegen.

Berge

das letzte Bild zur Nacht

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