25. Juli, Noah`s Geburtstag, Schären

ein erstes Bild vom Wald
Noah`s Geburtstag begannen wir sehr gemächlich. Wir frühstückten, wie immer ausgiebig. Dann machten wir eine erste Fotowanderung durch den schönen, alten Wald. Wir landeten am Wasser und die frische Luft und das strahlende Blau des Himmels mit den weißen Wölkchen sahen traumhaft aus. Als wir zurück zum Wohnmobil kamen, spielten die Kinder der deutschen Karmann Mobilisten an der großen Pfütze mit kleinen Booten. Da kommt man natürlich gleich ins Gespräch. Ein wunderschön langes, es dauerte bis 14:00 Uhr und wir ließen uns dabei die Sonne auf den Kopf und sonstwohin scheinen. Ganz nebenbei beobachteten wir die Natur und entdeckten so einige Käfer, Raupen, Libellen usw. Teilweise hielt ich die Tierchen photographisch fest. Bei der rießigen Libelle hatte ich zum Leid der Kinder kein Glück und das obwohl sie kurzzeitig auf Esra`s Hosenbein gelandet war. Während wir uns unterhielten schafften es alle drei mehr als einmal in der Pfütze naß zu werden. Die Hosen lagen auf dem Tisch und trockneten in der Sonne sogleich wieder.

Im Gespräch (hi Bernd und ?, ich hoffe es ist Euch Recht, daß Ihr Euch im Internet wiederfindet:-)

Ein grüner Käfer auf dem Tisch

trotz Wind ein scharfes Maro
Wir wollten das Schloß dann doch nicht mehr besichtigen, denn die Touristen strömten herbei. Also machten wir uns auf den Weg nach .... (norden:-) Der Verkehr um Göteburg war nervig. Erstaunlich, wie viele Leute hier unterwegs sind. Leider kann man an den Straßen nicht halten, vor allem nicht, wenn man ein schönes, rotes Holzhaus vor wallenden Getreidefelder im wunderbar weichen Abendlicht sieht, dann findet man gar keinen Platz. Also, stellt es Euch vor. Wir haben keine Bilder machen können:-(
Uddevalla sah recht nett aus. Wir brauchten Brot und ich wollte mal "unter Schweden" kommen. Also gingen wir in eine Fußgängerzone. Vorher mußte jedoch das Wohnmobil geparkt werden. Der Parkplatz kostete Gebüren, wir hatten jedoch keine Münzen und keine passende Kredidkarte. Ich fragte eine Einheimische, die Leute sprechen alle Englisch, bisher jedenfalls und die Dame war sehr nett. Sie erklärte alles, und da wir nur große Scheine hatten, schenkte sie uns eine 10 Kronen Münze und wir konnten 1,5 Stunden parken. Wow - herzlichen Dank! In der Fußgängerzone war was los. Wahlen scheinen bevorzustehen und daher gab es überall Stände und viele Menschen. In einem 10 Kronen Laden gab es alle Artikel für 10 Kronen (etwa 1 Euro). Dort durfte sich Noah ein Körbchen Muscheln aussuchen. Hier findet man kaum welche, denn das Meer schaut zu selten aus dem Wald hervor. Einen Kecher kauften wir noch und drei Eimer für den Strand. Dann fanden wir noch einen Lebensmittelladen und besorgten Brot, etwas Käse, Tee und ein wenig Obst. So teuer ist es gar nicht. Beim Kaffee merkt man einen gewaltigen Unterschied.
Dann wollten/mußten wir tanken! UND hatten Pech. Eine Tankstelle hatte kein Diesel, die andere nahm unsere Karte nicht, die dritte hatte kein Diesel und nahm unsere Karte nicht und dann gab es noch die Version, unter die wir mit dem Wohnmobil nicht drunter paßten. Es dauerte einig frustige Stunde, bis wir eine passende Stelle gefunden hatten und vollgetankt weiterzogen. Uns verschlug es zugleich auf eine kostenlose Fähre. Ja, wirklich, so günstig war es.

Zur Fähre, schnell, praktisch, kostenlos

Noah`s Geburtstagstörtchen - ich hatte leider die Kerzen vergessen, so behalfen wir uns mit Streichhölzern
In Lysekill wollten wir einen Stellplatz in Hafennähe suchen. Es war uns jedoch viel zu voll und das Hafengebiet machte gar keinen sicheren Eindruck. Auch hier gab es für Fotos keinen Halteplatz, die Sicht über die Schären war jedoch im Abendlicht einfach wunderbar. Schären sind runde, von Gletschern glatt geschliffene Felsen die im Meer besonders schön wirken. Immer mehr Zeit verging und kein idealer Stellplatz war in Schichtweite. In Hamburgsund gab ich schließlich auf, es gab eine Platz an den Bootsstegen, an dem das Parkverbotsschild zugeparkt war und nur zwei weitere, sehr enge Sackgassen weiterführten bevor sie zum Sack wurden. Ich blieb einfach stehen. Gunter bereitete Noah`s Wunschfilm "Käptain Blaubär" vor und schaltete an, während ich weiter hinten in der Straße nach einem geeigneterem Stellplatz Ausschau hielt und dabei mit der Coolpix Bilder machte. Als ich gerade zum Wohnmobil zurück kam fuhr ein deutsches Hymermobil vorbei, der Fahrer lachte, freute sich und stellte sich direkt hinter uns. Nun war mir wohler:-) Ein schwedisches oder norwegisches Bürstner kam noch hinzu, wurde jedoch verjagt, weil es einen "verbotenen" Parkplatz behinderte. Wir durften stehen bleiben mit idyllischem Blick zu den Booten und den roten Häusern an den Hängen. Das Licht ist übrigens bin 22:30 Uhr schön, was die Kinder dazu verführt noch länger im Wohnmobil herumzuturnen. Der Film der Kinder ging dann ewig, mir war es eigentlich zu laut und danach hatte ich auch keine Lust/Zeit mehr für den Bericht und schlich mit einem Jungendroman über ein "Meermädchen" ins Bett.

typisches schwedisches Küstendorf

die Farbe der schwedischen Häuser als Spiegelung
Ich glaube, es war die erste Nacht, in der es nicht regnete, jedoch am Morgen nieselte es leicht. Wir konnten trotzdem raus. Solange es immer nur nachts regnet ist es ideal.
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