22. Juli - Quer durch Dänemark nach Schweden
Das ncähtliche Donnern hatte uns ein paar Stunden Erholung genommen, so waren wir ab 8:00 Uhr munter. Nach dem Frühstück ging ich für 20 Minuten nochmal ans Meer, bzw ins Watt, holte mir matschige Stiefel und ein paar Photos:-) Dann fuhren wir gen Norden - diese Aussage wr wohl noch öfters kommen! Ich tue mich sehr schwer mit meiner Tamrac Phototasche, denn sie ist viel zu schwer. Mein Nacken schmerzt nach kurzer Zeit. Die Bauchtasche ist aufgrund der Größe des 100-400mm Objektivs unpraktisch. So schmerzgaplagt vor mich hinlaufend sehe ich vor meinem inneren Auge einen bequemen, gut gepolsterten Photorucksack - ach, warum habe ich da nicht früher dran gedacht?? In Flensburg schaute ich Außerhalb nach einem solch praktischem Hilfsmittel, sah aber im Einkaufszentrum nur Täschchen für kleine Photoaparätchen. Grauselig. Also muß ich sehen, wie ich klar komme!

ein Zaun im Wind

Austernfischer (streiten oder beim Baltzen?)

bei der Nahrungssuche
Schnell waren wir in Dänemark, dann zog sich die Fahrt kilometerweise dahin. Die Autobahn war frei, das Wetter gut, nicht mehr ganz so heiß! Wir sahen die Störebäldbrücke und diesesmal fuhren wir an einen Aussichtspunkt und ich machte ein paar Aufnahmen. Schade, daß es so diesig war. Ich kaufte, wie auch im letzten Jahr an dieser Stelle, Lakritze, mhh lecker! Am Ende der Brücke wird man zur Kasse gebeten - leider war kein Mitarbeiter in dem Häuschen, wir standen etwas ratlos. Was sollen wir den kosten? Ich wollte so viel zahlen, wie ein Wohnanhänger, da kam eine Dame, die uns zurechtwies - wir sollten 610 Kronen zahlen anstatt 370, denn wir wiegen 3800kg! Das fand ich ziemlich frustig!

Badende mit Blick nach ...

da! Schade, daß es so diesig war.

SO groß ist sie!
Weiter ging es im Getümmel. Der Verkehr war nur in Stadtnähe etwas nervig, ansonsten gut durchzuhalten. Bei Kobe hielten wir um zu kochen, ich ging mit den Kids, die Bewegung brauchten an den Strand und machte Aufnahmen von Seevögeln (wahrscheinlich Lachmöwen). Die Kids wurden sandig, sie hätten gerne länger gespielt - aber, wir wollen noch nach Schweden.


eine Lachmöwe, denke ich!

nochmal im Flug

und hoch das Bein:-)
Noch eine Brücke - dann sind wir in Schweden! Wir hofften darauf, daß die zweite Brücke nicht ganz so teuer wird! Ich hätte viel lieber eine Fähre von Fehmarn genommen, oder eine gleich ganz nach Schweden, aber wir wurden auf der Internetseite immer wieder rausgeworfen und hatten keine Zeit für's Reisebüro - das nächste Mal werden wir telefonisch vorbestellen.
Die Öresundbrücke fängt mit einem langen Tunnel an, dann geht es genauso lang über das Meer! Wunderschön. Die Dame am anderen Ende - nun auf schwedischem Gebiet, war sehr nett, sie sagte, es würde uns 31 Euro kosten, zog dann aber 450 dänische Kronen ab, was etwa 75 Euro entspricht! Frust!

die Oehresundbrücke
Wir fuhren Badesalz hörend inlands nach Ystat, denn dort sollte es einen günstigen, komfortlosen Campinplatz geben. Es war mittlerweile 19:00 Uhr und ich wollte nicht mehr fahren. Leider war der Campingplatz jedoch besetzt. Etwas weiter östlich gibt es bei Sandhammaren eine Leuchtturm, wir hofften darauf, daß wir da eine Stellplatz finden und lagen gar nicht falsch. Zwar blieben wir auf einem für Caravans ausgeschilderten Platz stehen und ich lief allein ans Meer, um den anderen zu sagen, was es dort gibt und was sie anziehen sollen, es war jedoch recht weit, und das Wasser absolut schwarz. Es roch nicht und der Strand war sauber - also kein Öl, auch wenn es genau danach aussah, es scheinen Algen zu sein. Hier ist Naturschutzgebiet, ich hoffe nicht, daß es etwas Schlimmes ist. Am Leuchtturm war ich einfach vorbeigelaufen, den hatte ich näher am Wasser vermutet, er stand jedoch im Wald und ich sah ihn erst von der Küste aus. Also schlich ich an all den Wohnmobilen die dort übernachten vorbei durch den Wald und betrachtete den Leuchtturm. Irgendwie ist das komisch so im Wald - schön sah er aus, etwas außergewöhnlich die Kontruktion betreffend.
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Interessante Konstruktion, was? |
von der anderen Seite! Einen richtigen Weg gab es nicht, man mußte über Trampelpfade laufen. |
Hätte ich an das Funkgerät gedacht, welches wir extra für Reisen gekauft haben, dann hätte ich Gunter mit dem Mobil nach vorne gerufen. So lief ich wieder zurück, sprach unterwegs mit einem netten Schweden, der mich sogleich auf einen Wein einluf, den ich ablehnte, denn meine Family wartete. Die Kinder spielten dann auf der Waldlichtung Frisbee, sie haben sehr viel Spaß damit, wurden mal wieder sehr staubig - auch in den Gesichtern, müde und hungrig! Die Schinkennudeln hielten wohl nicht lange vor! Ich sah viele schöne Wildblumen, es war zwar 21:00 Uhr mittlerweile aber immer noch hell - also stellte ich die Kamera auf 400 ASA und machte trotz leichten Windes noch Makroaufnahmen. Erstaunlich, welche Schönheit hier im Detail steckt. Für Natruphotographen gibt es in Schweden sehr viel zu sehen und der juckende Photofinger kommt voll auf seine Kosten:-) Vielleicht packe ich es morgen ganz früh raus, ich würde sehr gerne eine Elch, oder ein Reh sehen. Hier die Abendimpressionen - Makro eher im künstlerischen Blickwinkel, denn für die perfekten Aufnahmen fehlte mir das Licht.

Was das genau ist schaue ich zuhause nach, ich bin zu müde, auch wenn das Buch schon da liegt!

eine Fliege
So, jetzt ist es kurz vor 24:00 Uhr, ich bin müde, die anderen schlafen alle schon. Wenn ich früh raus will, sollte ich besser kuscheln gehen:-)