15.8. Henningsvaer nach Digermulen

Henningsvaer

Henningsvaer mal wieder im Regen

Möwe

Möwe in der Pfütze

Der morgen begann leider wieder sehr bedeckt. Es regnete schon früh und dieses Tropfengeräusch auf unserem Dach machte uns ganz schläfrig:-) Wir kuschelten alle etwas länger. Ich ging mit Moni ein Brot kaufen, wir sahen dabei etwas den Hafen an. Nach dem Frühstück regnete es so stark, daß wir nicht mehr ins Städchen gingen, sondern weiterfuhren. Da es nun stundenlang regnete, machten wir Besorgungen. Die Toilette war voll, so leerten wir auf einem Campingplatz, eine Lampe war defekt und die kauften wir in Svolvaer. Dort kauften alle, außer mir auch Lebensmittel ein. Ich schrieb derweil Bericht auf den Notebook, denn ich war sehr weit hinterher. Im Regen kochten wir das Nachmittagessen. Dann klarte es etwas auf. Leider nicht sehr viel. Wir fuhren also Richtung Digermulen, denn da wollten wir alle nochmal hin. Die Kinder freuten sich schon auf's Angeln, denn hier hatten wir es vor 2 Jahren von Jochen gelernt. Und: wir hatten sogar Glück. Landeten auf dem gleichen Stellplatz mit Felsen zum Angeln. Zuvor fuhren wir jedoch noch nach Digermulen und weiter noch bis zum Ende des Weges nach Storfjell. Diese Schotterpiste war schon teilweise sehr steil, aber recht schön zu fahren. Fotomöglichkeiten boten sich an diesem Abend nicht so viele. Zurück an unserem schönen Platz mit Felsen direkt am Fjord liefen die Kinder sofort los. Angeln war angesagt. Und erstmals versuchte auch Gunter sein Glück. Und schwubbs: da war ein fetter Dorsch dran. Beim Reinholen hatte Gunter dann Probleme und ich übernahm die Angel. Unser armes Ding ist etwas überlastet und hat in Sortland schon einen guten halben Meter verloren. Ich schaffte es aber, den Dorsch aus dem Wasser zu ziehen und war sehr stolz. Einen Fisch bekamen wir noch an die Angel, den wir aber nicht an Land ziehen konnten. Esra fing einen kleinen Dorsch, den wir wieder reinwarfen. Und am Ende verloren wir noch einen Blinker. Die Stechmücken waren deutlich in der Überzahl so begingen wir die Flucht ins Mobil wo wir ein kleines Fläschen der mitgebrachten Schnäpschen tranken. Etwas bediedelt begaben wir uns schließlich recht spät zur Ruh, Amy schlief schon seit drei Stunden im Zelt.

Berge

Berge in der Ferne

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