2.8. Atlantiksveien, Trondheim - E6 Richtung Norden Bølareinen - sehr lange Fahrt

campingplatz

Morgens vom Campingplatz aus aufgenommen

Kirche

die Kirche in Bud

Wir duschten morgens, die Kinder genossen das heiße Wasser. Ich auch! Viele deutsche Langzeitcamper standen auf diesem Platz, seltsam, so hoch im Norden nur Deutsch zu hören. Wir redeten ein wenig, ich verkaufte einen Kalender an die nette Dame von gestern. So machten wir uns erst nach einem etwas längeren Strandaufenthalt auf den Weg. Entleerten die Toilette noch, damit wir nicht schon bald wieder eine Entsorgung suchen müssten. Der Atlantiksveien soll wunderschön sein. Und wir hatten strahlenden Sonnenschein. Es sah wirklich toll aus, aber das Licht war für Photos viel zu hart. Urspünglich hatten wir vorgehabt, diesen Weg nach Kristianssund zu fahren, aber nach genauerem Studium der Karte (siehe das Dilemma von gestern), sahen wir zu viele Fähren und auch Fjordtunnel! So fuhren wir den Atlantiksveien in die anderen Richtung nocheinmal, übrigens immer noch wunderschön und trotzdem leider bei diesem Licht unfotogen, und machten uns auf den Weg Richtung Norden.

Rentier

das Rentier bei Nacht, die Kinder schauten so angestrengt, weil sie so lange stillhalten mußten

Wasserfall

einer der Wasserfälle an der Stelle

Wir nahmen die E 39 bis Trondheim, dann die E 6 bis Steinkjer, dann Schotter um den Snåsarvarnet. Hört sich sehr kurz an, beschäftigte uns jedoch den ganzen Tag! Die Tunnels und Mautgebüren um Trondheim waren sehr lästig. Schnell waren wir 120 NOK los und die Lungen und Ohren mal wieder wegen der Tunnels verstopft:-( Die Gegend war ganz anders als im Fjordland, zwar immer noch felsig, aber keine hohen Berge mehr sondern Kilometerweit Getreidefelder, die teilweise um diese Jahreszeit noch grün waren. Das Licht war wunderbar, doch konnte man auf der E6 nirgends halten, der Verkehr ist schnell und es fahren sehr viele Autos und Lastwagen. Wieder wurde es spät abends. Nach Steinkjer gelangten wir noch auf eine sehr enge Schotterstraße, die mich so spät abends doch sehr nervte. Ich war gereizt, meine Periode stand an:-( An der berühmtesten Rentierfelszeichnung Norwegens, dem Bølareinen fanden wir auf dem geräumigen Park-, Rastplatz einen Stellplatz für die Nacht. Wir waren ganz allein. Liefen so spät und weil es sowieso noch hell war zu den 6000 Jahre alten Felszeichnungen. Auch ein Wasserfall war zu bewundern. Ich legte mich ins Bett, ohne nochmal die Bilder herunterzuladen und ohne das Notebook auszupacken. Die Kinder und vor allem Esra waren entsetzt, ich solle gefälligst aufschreiben, was wir so machen, wenn wir reisen! Hätte ich nicht damit gerechnet, daß es für die Drei so wichtig ist! Habe mich aber gefreut:-)

weiter - zurück - index - home