22.8. Woltour bei sehr hohen Wellen, mir ist kotzübel
Moni, Amy und ich gingen an diesem morgen auf Waltour. Die Sonne schien in Sto, ich machte mir Hoffnung, nochmal Wale im Sonnenschein zu sehen und aufzunehmen. Die Wellen sahen gar nicht schlimm aus im Hafen, man kann sich leider gar kein Bild davon machen, wie es auf dem offenen Meer sein wird. Die Dünung war heftig, das Boot schaukelte sehr stark hin und her. Teilweise schwappte sogar das Wasser an den Öffnungen in den Seiten drüber. Moni hatte eine gute Zeit oben bei Per Ole, ich blieb lieber in der frischen Luft und unterhielt mich mit einem sehr netten deutschen Paar und mit Erik, der die Tour an diesem Tag begleitete. Ich hatte morgens schon leichte Kopfschmerzen gehabt und Schmerzmittel genommen, weil ich vermeiden wollte, daß eine Migräne sich einschleichen könnte. Anscheinend war das im Zusammenhang mit den Tablette gegen Seekrankheit keine gute Mischung. Später, als wir auf das Auftauchen der Wale warteten und der Dünung ohne Fahrt ausgesetzt waren, wurde es mir ziemlich schlecht. Wir sahen drei Fluken, dreimal den gleichen Pottwal. Dann fuhren wir wieder zurück. Leider war das Licht nicht optimal geworden, auf See bleib es bedeckt. Die Tauchgänge sahen wir recht nah, ich konnte recht gut Photos machen, nur einmal versagte der Autofocus.

gleich kommt die Fluke

hier sieht man, daß das Blasloch mehr auf der linken Seite ist

hoch hinaus
Die Fischsuppe aß ich, denn Moni hatte gemeint, daß es besser wäre, was im Magen zu haben. Mir tat es nicht gut. Erstmals wurde es mir so schlecht, daß ich mich übergeben mußte, dann war es aber besser. Ein anderes Phänomen ist, daß es einem dann fürchterlich kalt wird. Erik mummelte mich und Amy fest in mehrere Decken und Amy schlief ziemlich schnell ein. Ich rührte mich mindestens zwei Stunden nicht mehr von der Stelle. Schließlich wurde es mir zu kalt und ich ging mit Amy rein. Sie schlief einfach weiter. Moni wurde nicht seekrank, sie unterhielt sich die ganze Fahrt über mit den sehr netten Leuten an Bord. Ich packte es auch, mich noch etwas zu unterhalten, nur Per Ole konnte ich an diesem Tag nicht oben besuchen. Als wir Sto erreichten fing es an zu regnen. Gunter und die Jungs warteten schon am Kai auf uns. Sie hatten einen guten Tag gehabt, denn die Toilette war geleert, der Dieseltank gefüllt, die Batterie gewartet. (die hatte in der Nacht zuvor erstmals den Geist aufgegeben. Den Rest des Tages hatte sich die Männer ausgeruht. Ich war froh, wieder festen Boden unter Füßen zu haben. Bald ging es mir besser. An diesem Abend schliefen wir auf dem Bobil Camp. Das Zelt von Moni stand noch. In der Nacht wurde es so stürmisch, daß wir kein Auge zutaten.Das Wohnmobil bebte. Ich hatte Angst um Moni und Esra im Zelt. Schließlich sackte ich in einen leichten Schlaf und da klopfte es. Moni und Esra waren fast weggeflogen, das Zelt hatte abgehoben. So zog sich Gunter rasch an und die beiden bauten um 2:30 Uhr das Zelt ab. Sie verbrachten den Rest der Nacht im Mobil.
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