23.8. eine kurze Zodiactour und Pilze im Klodalen
Die Nacht war ja heftig gewesen. Wir hätten morgens gerne mit Lauri die Fischfabrik angesehen, aber da wir erst so spät eingeschlafen waren packten wir es nicht, um 7:00 Uhr vorne zu sein. Die Sonne schien. Es war ein wunderbarer Tag. Noch vor der Dusche trafen wir Raymond, der erzählte, daß er etwa eine Stunde später mit dem Zodiac rausfahren würde. Zwei Plätze wären noch frei. Moni und ich hatte Lust und diese Tour zur Vogelinsel war ja kurz. Die anderen müßten nicht zu lange warten. Gunter machte Fotos vom Kai aus und die Kinder suchten Seeigel.

Zodiac in voller Fahrt

ein Adler im Flug

eine Robbe in der Welle:-)

Möwen sind meist neugierig

eine Robbe im Wasser (sehr schwer zu photographieren!)
Ein Rollstuhlfahrer war mit auf der Tour und es klappte klasse, denn Erik und Raymond brachten ihn sicher ins Zodiac und die Fahrt war sehr ruhig. Das Wasser sah super aus im Sonnenlicht. Einen Adler so nah sahen wir nicht mehr, aber einige etwas weiter weg. Die Krähenschaben sind das ganze Jahr über da. Die Robben glitten ins Wasser als das Boot in die Nähe kam. Es waren mindestens 20, die uns im Wasser hoch und nieder schwimmend betrachteten. Es sah toll aus. Raymond lies sich viel Zeit, er fuhr dann an den Shipstanden, den Strand, an dem früher die Wikingerboote hochgezogen worden waren. Nun waren es doch 2 Stunden geworden. Gunter hatte vom Kai aus Fotos gemacht. Wieder unterhielten wir uns mit den netten Leuten, die auch auf der Tour gewesen waren.

die ersten Pilze werden gesichtet

Amy fand einen sehr großen Steinpilz

eine sehr leckerer Blaubeere

Moni mit Pfifferling auf Blaubeerfingern:-)

Benjamin und Silke und unsere Fundstücke

die Kids - Noah hatte die Attacken der Kriebelmücken nicht mehr ausgehalten und daher ein Tuch übergezogen
Wir hatten uns aber mit Silke und Benjamin verabredet. (mit den beiden hatten wir am Tag zuvor auf der Waltour viel gesprochen). Wir wollten zusammen Pilze sammeln im Klodalen. Da wir uns mit den Pilzen nicht auskennen, von Lauri aber gehört hatten, daß es dort Pfifferlinge und Steinpilze geben sollte zur Zeit, taten wir uns zusammen und es machte sehr großen Spaß im strahlenden Sonnenschein im Wald herumzukriechen. Ja, er war so dicht, daß wir zeitweise auf allen Vieren krochen. Aber: es gab tatsächlich Pfifferlinge und reichlich Steinpilze. Leider wurde die Tour etwas von den lästigen, sehr ausdauernden Stechern getrübt, denn Gunter griff sogar zur Zigarette, um die Plagegeister abzuhalten und er raucht normalerweise nicht. Wir alle stürzten uns auch zusätzlich auf die sehr leckeren Blaubeeren. Hmm, das war genial. Unser Korb war nach 3 Stunden reichlich gefüllt, so liefen wir wieder zu den Fahrzeugen zurück. Das Wetter war sehr vielversprechend und so gerne wir uns noch unterhalten und evtl zusammen gekocht hätte, wir wollten noch fotografieren. Wir kauften flott das Nötigste ein, und fuhren dann zurück nach Sto, denn wir waren zum Erdbeeressen eingeladen. Lecker! Wir unterhielten uns doch wieder länger:-) Es ist so schön. Dann machten wir uns auf den Weg nach Nyksund, um noch etwas vom hellen Himmel zu haben. Zwischenzeitlich waren doch wieder zu viele Wolken am Himmel, aber gen Westen sah es hell aus. Leider klappt die Photosession nicht so gut, weil kurz bervor das Licht weich werden wollte, eine Wolkenbank die Sonne verdunkelte. Schade! Wir wollten am frühen morgen versuchen, die Vögel in Gisloya aufzunehmen, daher fuhren wir nach Sonnenuntergang noch dorthin. Nun waren wir sehr müde, es regnete jetzt in Strömen, Moni hatte keine Möglichkeit und keine Lust das Zelt aufzubauen. So machten wir es uns im Mobil gemütlich.

der Sonnenuntergang, ohne Sonne

blaues Licht am späten Abend
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