8.8. Sto und Hadseloya, ein halber Tag Sonne, aber richtig:-)

Ich war nachts oft wach. Das Licht war genial um 3:00 Uhr und wenn der Wind nicht so kalt geblasen hätte, wäre ich auch losgezogen. So genoß ich das Himmelsspektakel vom Bett aus. Auch um 6:00 Uhr war es super. Die Sonne schien. Der Wind blies weiterhin empfindlich kalt, ich blieb weiterhin im warmen Bett. Um 7:00 Uhr klingelte der Wecker, ich stellte ihn aus, weil es bedeckt war. Na, dann kann man ja liegenbleiben. Es zog sich immer mehr zu, so schliefen wir schließlich bis nach 9:00 Uhr. Da es für die Kinder abends eh immer nach 12:00 Uhr ist tut ihnen das mal gut.

Dieter besuchte uns und ich traf Per Ole und Raymond, mit dem wir letztes Jahr Zodiac gefahren waren im Kafe. Wir redeten also eine Weile, liesen uns Zeit. Eigentlich hätten wir eine Maschine Wäsche anstellen können. Waren aber zu faul. Ich nahm die Dreizehenmöwen noch auf, das klappt in Sto hervorragend und traf dann Raymond nochmal. Wir verabredeten eine Tour für Ende der Woche, wenn Moni bei uns ist. Wir hätten auch heute mitfahren können, aber ich dachte, es wäre vielleicht nicht so gut für Gunter?! Später kam mir die Idee, ich hätte mit Esra zusammen fahren können, denn der Wind hatte sich gelegt und die Sonne war sogar kurz rausgekommen! Schade!

Dreizehenmöwe

eine Dreizehenmöwe in Sto

Wir fuhren also zurück Richtung Sortland, denn auf den Lofoten sollte die Sonne scheinen, hatte uns Per Ole gesagt. In Sortland schien die Sonne auch schon. Ich legte so nach und nach Kleidungsstücke ab. Viel zu warm war es im Zwiebellock. Wir kauften rasch ein, wollten die Sonne nicht verpassen und fuhren dann auf Hadseloya an einen Strand, den wir schon recht gut kennen, denn Noah hatte sich hier vor zwei Jahren den Arm gebrochen. Ah, die Sonne tat so gut! Wir standen kurz darauf in kurzen Hosen und ärmellosem Hemd am Strand, die Kinder sogar nur mit Badehose. Esra schwamm sogleich, für Noah war das Wasser zu kalt. Wir hatten uns auf dem Weg nach unten zum Strand noch unterhalten, die Kinder waren schon vorgelaufen und hatten bereits Bekanntschaften gemacht. Mit anderen Kindern zusammen enkundeten sie den Strand, fanden Quallen und fingen Fische. Und vor allem waren sie den ganzen Nachmittag im kalten Wasser! Zwei Herren auf Tscheschien bereiten sich darauf vor, im Wasser zu schwimmen und machten einen großen Aufwand. Die Freundin stand mit Filmkamera und zwei Fotoapparaten bereit, dann rannten die beiden Herren los und drehten rum und wieder raus. So kalt war das:-) Esra hielt mehrere Stunden durch, ich kann es mir nicht erklären. Schließlich war ich aber auch bis zu den Oberschenkeln drin, denn ich photographierte und nach einer Weile merkt man die Kälte nicht mehr so sehr. Gunter kam mit einer Frau ins Gespräch, ich mit einem Herrn. Interessant ist das alles, es tut so gut hier zu sein. Alle Leute sind so nett! Erik, mit dem ich redete, ist Norweger, der in Deutschland lebt und er hat ein norwegisches Lehrbuch geschrieben.

Die Kinder waren sehr glücklich, Amy schleppte dauernd Quallen herum, was mir ein wenig Sorgen machte, denn wenn man mal eine falsche in die Finger bekommt? Noah fand alle möglichen Fische und war absolut begeistert.

Esra am Strand

Esra mit Seeigel am Strand

Tang

verschiedene Tangarten

Ich fand den Tang so genial, daß ich kaum aufhören konnte Photos zu machen. Wir kamen bisher fotomäßig etwas zu kurz. Leider wirken die Bilder lange nicht so schön, wie es in Wirklichkeit war. Fahrt selbst her und schaut! Zwischendrin aßen wir schnell was, das Licht wurde immer besser. Leider fanden wir den Zugang zum Strand nicht mehr, den wir damals schon mal gefunden hatten so liefen wir etwas zu weit die Straße entlang und dann natürlich wieder zurück um dann zu sehen, daß die beste Stelle die war, wo wir mit dem Mobil standen:-) Da waren mittlerweile zwei deutsche Wohnmobilfamilien versammelt und genossen zusammen den grandiosen Sonnenuntergang mit Blick auf die Lofotenberge. Unsere Racker hatten sich ins Mobil verzogen, anscheinend hatte das Baden sie zu müde gemacht. Den Sonnenuntergang in einer Gruppe zu genießen war sehr schön. Es machte richtig Spaß, denn alle Leute waren so nett. Und überall waren Kinder dabei und wir sahen Robben, wie sie immer wieder im Fjord herumschwammen. Sehr spät fanden wir den Weg ins Bett, ich schrieb nicht mehr, sondern lud lediglich die Bilder runter.

Abend

rosa Abendblick zu den Lofoten

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