11.8. ein sonniger Tag in Eggum, wir holen Moni in Moskenes ab
Die Sonne kam hier spät hinter den Bergen hervor, aber an diesem Tag dann so richtig warm. Wir wurden wach, weil es uns in den Betten zu warm wurde und das, bevor die Sonne auf dem Mobil lag. Da es so wunderbar war, ich aber nicht den Mut hatte, Richtung Unstad zu laufen (wegen dem Unfall im letzten Jahr), beschlossen wir, den Wasserfall näher zu betrachten. Der Weg war gut, der Schafkackebelag weich und warm:-) Die Schafe "redeten" mit den Kindern. Wenn man Mäh machte, kam ein Mäh zurück. Wir liefen langsam und gemächlich, daher waren wir eine Weile unterwegs, ich denke so etwa 2 Stunden. Uns wurde es nun richtig heiß. Am Wohnmobil angekommen sprangen wir sogleich in kurze Hosen und ärmellose Hemden. Neben uns stand ein deutsches Mobil und erstmals trafen wir jemanden, der uns "kannte". Aus dem Internet. Ich fand das sehr lustig. Die Frau fragte: "he, seid ihr die Reicherts? Ich habe eure Berichte im Internet gesehen!" Wir erzählten also ein Weile und besuchten dann nochmal die zerfallene Radarstation vom II WK.

geniales Wetter in Eggum, hier die Radarstation mit einer tollen Wolkenformation


Das Schaf, welches Amy am meisten mochte, weil es so laut und klar "Mähte"

der Platz am Strand

Häuser in Eggum
Die Häuser in Eggum sind sehr knallig angemalt. Ich denke, die Leute brauchen Farbe im Winter. Ich suchte einen guten Weg zum Strand, fand aber keinen. Die Kinder wären sicher gerne nochmal schwimmen gegangen. Aber das dicke Mobil war nur außerhalb zu parken. Wir fuhren also nach Ballstad, kochten am Hafen etwas zu Mittag und besuchten dann Anne Marie und Marten nochmal. Die Beiden wohnen wirklich im Paradies. Unglaublich, wie schön es ist. Wir haben diesen magischen Ort nun schon bei verschiedenen Wetterbedingungen gesehen und jedesmal war es interessant und gemütlich. Das Licht und die Ruhe, die vom ruhigen Wasser ausgehen sind einfach toll! Die Kinder begannen sofort wieder Krabben zu fangen. Sie trafen auf "alte Bekannte":-) Den Krabben scheint diese lange Fahrt durch die Luft Spaß zu machen. Mit Martens Hilfe packte ich es, die Internetseite zu aktualisieren. Nun ist wenigstens mal was online.

Ballstad

Anne Maries und Martens Haus, die Tür in der Mitte ist das Appartment, welches man mieten kann! Hier eine extra Seite.

Martens Nordlandboot

Berge und Boote
Am Abend wollten wir Monika in Moskenes treffen. Die Kinder hatten schon die Tage gezählt. Die Fahrt dahin war toll, denn die Farben leuchteten in der Sonne. Wenn Moni so ein paar Tage bekommen könnte, was für ein Start für eine Reise!!! Die Tankanzeige ist wohl etwas defekt, denn erst zeigte sie fast halbvoll an, dann schwubbs, war der Tabk fast leer! Ich werde dann immer etwas hibbelig, denn wir sind schon einmal stehen geblieben!! Und die Straßen hier sind eng, das wäre sehr unangenehm. Reine lag nicht so gut im Licht, wir hielten Ausschau nach der Wanderung zum Reinebriggen, denn die soll sehr schön sein. Im Führer ist sie als zwar anstrengend aber relativ kurz beschrieben. Vielleicht könnten wir wenigstens bis zum See laufen und die Tour evtl mit Moni zusammen machen. Schließlich fanden wir einen Aushang, wo die Wanderung beschrieben war. Für uns mit Kindern und Schmerzen im Bein nicht geeignet. Sie wäre sehr steil (klar!), man solle besser mit Stock und Führer laufen. Nein, dieses Risiko wollten wir erstmals nicht eingehen. Den Weg zum See hoch fanden wir nicht und wir hatten auch nicht mehr so viel Zeit. Am Fähranleger machten wir einen Bohneneintopf warm, und schließlich kam Moni an. Die Fähre hatte etwas Verspätung gehabt, es war sehr viel Trubel am Anleger. Wir begrüßten Moni recht schnell, denn das Licht war perfekt für Reine:-) So konnte sie sofort loslegen, photographisch! Schade, daß es so schnell losging, aber das Licht wartet nicht. Noch nie hatten wir Reine im besseren Licht gesehen!!! Fantastisch!

Reine vor dem Sonnenuntergang

der Himmel im Fjord beim Warten auf die Fähre

Reine im Abendlicht

Die Sonne kam genau zwischen den hohen Bergen durch. Wow!
Eigentlich hätten wir gerne in Myrland übernachtet, aber es war schon zu spät. Das Licht war weg. So fuhren wir noch nach Uttakleiv, weil wir da morgens vielleicht gut photographieren könnten und übernachteten am Hauklandstrand. Es war mittlerweile 23:00 Uhr und wir gingen alle nochmal zum großen Sandstrand. Oh, das tat gut. Es war noch recht warm, die Kinder bauten eine Sandburg, Moni genoss die Wellen und das spätabendliche Licht. Das Zelt bauten wir hier nicht auf, denn Camping war verboten. Wir hatten vor morgens gleich um 7:00 Uhr wieder wegzufahren, drum blieben wir für die Nacht stehen, was auch mindestens 8 italienische Mobile auch taten.

die Nacht an der Hauklandbucht
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