12.8. Uttakleiv und Myrland
Wir schliefen nur bis 7:00 Uhr, denn es war schon länger hell und es sah aus, als würde die Sonne bald rauskommen. Wir zogen uns nur flott an und fuhren durch den Tunnel um an der anderen Seite den tollen Steinstrand photographisch zu genießen. Noah war noch müde, er schlief weiter. Amy und Esra begleiteten uns. Wir liefen alle zusammen den Strand entlang, bis es nicht mehr weiterging. Das Licht war nicht so gut, die Sonne hinter Wolken. Außerdem war Flut und wir kamen an die photogensten Felsen nicht ran. Es war ein warmer, angenehmer Tag. Wir frühstückten im Freien, genossen den weiten Blick und die Ruhe, nun, eigentlich eine Symphony aus Schafsglocken und Wellenrauschen und Knallen. Nach dem Frühstück wanderten wir auf der alten Straße Richtung Haukland. Am Aussichtspunkt ruhten wir uns auf einer netten Bank aus und liefen dann zurück. Wir sahen einige Adler, teilweise sogar sehr nah! Ein guter Einstieg für Moni. Nach einer Weile sahen wir auch Schweinswale. Super Programm, was?

erster Blick vom Parkplatz zum Strand, die Sonne wollte nicht so recht durch die Wolken schauen

Auf der Wanderung vom Feldweg aus aufgenommen

Felsen und sanfte Farben
Die Kinder wollten wieder zurück zum Strand um eine Burg zu bauen. OK, die Sonne kam leicht durch die Wolken. Es war Ebbe! Perfekt! Der Seetang begann zu leuchten. Moni wollte eigentlich auch Burg bauen, aber die Photographie faszinierte sie auch zu sehr. So verging die Zeit sehr schnell. Ich war glücklich, konnte meine Filter schrauben, das Meer genießen, die frische Luft atmen.

Amy und Moni früh morgens am Strand

Algenbewuchs auf den Felsen, ich lief sehr bewußt, denn alles ist rutschig

mal ein Hochformatbild
Nun hielt uns aber nichts mehr, wir wollten nach Myrland. Die Kinder fragten schon den ganzen Tag danach. Das Licht war leider eher schlecht, kein Sonnenstrahl packte es bis zu den Felsen, aber es regnete auch nicht. So zeigte ich Moni, wie man Langzeitaufnahmen macht. Sie muß dazu mein Filter vor die Linse halten, was nicht gut ist, aber ein eigenes Filter hat sie nicht, denn die haben so lange Lieferzeiten.

Myrland, unser Lieblingstrand, die Boje war schnell weg, nachdem Amy sie entdeckt hatte. Ein tolles Spielzeug

noch war die Flut recht hoch, ob die grünen und mit Tang bewachsenen Felsen vom letzten Jahr noch dasein würden?

Moni auf dem Fels, es war gar nicht so leicht eine gute Position zu finden und noch ruhigzuhalten

innerhalb weniger Minuten zog ein Nebel auf und bedeckte die Berge im Hintergrund (zu sehen ist Uttakleiv und dahinter Eggum) Das wenige Licht war nun ganz weg, die Stimmung wurde blau.

Felsen und Nebel
Moni und die Kinder bauten das Zelt auf, direkt neben dem Mobil und ich lief nochmal kurz ins Dorf. Fand ein Haus am Ende der Straße, welches wohl jemandem gehört, der das Meer liebt. Es war so liebevoll gestaltet, ich würde da sofort einziehen. Die Sonne kam zwar nicht mehr durch aber der Nebel verfärbte sich rosa und warf ein rosa Licht zum Strand. Ich ging mit Moni nochmal eine Stunde nach unten (der Abstieg war anstrengend für mein Bein). Ich konnte nicht aufhören Langzeits zu machen, denn die Felsen sind so genial. Aber: der Tag war lang gewesen, mein Gelenk war geschwollen am Abend. Viele Bilder waren herunterzuladen. Es wurde sehr spät.
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