Die Anfahrt 1-3. Juli
Wie immer war es hektisch vor der Abreise. Diesesmal umso mehr, weil ich Einiges für meine norwegischen Freunde vorbereiten mußte. Dummerweise mußte ich auch noch zu verschiedenen Ärzten, weil ich dauernd Zahnweh und Kopfschmerzen hatte. Zu allem Übel wurde mir ganz kurz vor der Reise eine Brille verordnet, weil das Schauen so anstrengend geworden ist. Das gab viel Fahrerei und Warterei. Die Brille bekam ich am Abfahrtstag und sie stresste mich sehr, denn ich bin es ja nicht gewohnt. Glücklicherweise ist sie sehr schwach, jetzt kann ich endlich verstehen, wieso die Kids damals so Schwierigkeiten mit ihren Brillen, die gleich zu Beginn sehr stark waren, hatten. Außerdem war unser Beagle Lucky, den wir gerne mit auf die Reise genommen hatten, nicht ganz fit. Leider kann Lucky diesesmal nicht mit, weil wir ein Mißverständnis mit dem Tierarzt bezl des Impftermins hatten. Schade, denn wir hatten uns in der Bretagne an das gemeinsame Reisen gewöhnt und es tat Lucky sehr gut. Bei uns in Bubenheim ist nicht so viel los, unterwegs gibt es auch für den Hund viel zu "erschnuffeln". Nun, Mathilde, meine Schwiegermutter wird bestimmt viel Spaß haben, denn unsere Hundedame benimmt sich mittlerweilse sehr gut. Sie läuft nicht mehr weg, in der Wohnung nicht mehr aus und sie beißt nichts mehr kaputt. Sie wurde jedenfalls vor der Reise immer dicker, immer ruhiger, das Gesäuge schwoll an.... Wir waren unsicher, ob sie bei ihrem wenige Minuten dauernden Ausflugs während der Läufigkeit einen netten Herrn getroffen haben könnte? Jedenfalls fühlten wir und die Schwiegermutter uns nicht wohl und so ließen wir einen Ultraschall machen: sie ist Scheinschwanger!
So, jetzt endlich zur Reise. Wir fuhren sehr spät am Samstagabend los, übernachteten wie so oft in Homburg Efze und fuhren früh am nächsten morgen weiter. In Hannover trafen wir unsere Freunde an einer Raststätte und dann ging es weiter auf der Autobahn, die schön leer war, weil es Sonntag war. Die Sonne knallte in die Fenster rein, uff, wir wurden gebraten. Gegen 19:00 Uhr waren wir nach einem Stau vor der Fehmarnbrücke, auf der Fähre nach Dänemark, dann fuhren wir gleich durch nach Schweden. Den Stellplatz vom letzten Jahr nördlich von Ängelsbäck fanden wir leider im Dunkeln nicht mehr. So fuhren wir viel zu lange und standen dann bei auf einem Parkplatz in der Stadt Torekov. Viele junge Leute lärmten bis spät in der Nacht. Ich war gerade eingeschlafen, da unterhielten sich zwei Mädels direkt neben den Mobil. Sie pinkelten ins Gras, gingen in die Büsche?! Ich schlief nicht lange, denn schon sehr früh knallte wieder die Sonne aufs Mobil und mir wurde zu wärm.
Das hatte den Vorteil, daß wir sehr früh wieder unterwegs waren, weiter gen Norden. Wir suchten aber erst noch einen Strand zum Schwimmen und dort genossen wir ein paar Stunden lang das seichte, recht warme Wasser. Den Rest des Tages verbrachten wir im Mobil und in zwei Einkaufszentren.
Gegen 22:00 Uhr kamen wir schließlich nördlich von Hamnar, in Steinvik an. Dort mieteten wir uns auf einem sehr vollen Campingplatz ein, denn wir hatten nach der vielen Sonne und dem Meeresbaden am morgen alle eine Dusche dringend nötig.

die obligatorischen Fährenbilder, aufgenommen mit der Canon S3, die ich gewonnen habe:-)

die Kinder hatten große Freude mit den Wind

Noah am Strand, wir beschlossen sofort die Badesachen zu holen

Badespaß

eine Lachmöwe