Ich sichte gerade ältere Fotos. Hier Amy und Noah in Rarotonga – das war eine wirklich tolle Reise.
Der Bericht ist übrigens hier wieder verlinkt!
Wir sind bei unseren schwedischen Freunden in der Nähe von Stockholm angekommen. Machen mal eine Weile Urlaub:-) Doch, das haben wir nun mal nötig.
Wir werden also etwa einen Monat nicht live berichten. Was nicht heißt, dass hier im Blog nichts passiert. Es gibt noch viele Themen, über die wir aus Zeitmangel nicht berichten konnten. Außerdem möchten wir im Rückblick eine Serie mit Tipps für Reisen in den winterlichen Norden und das Fotografieren in der Kälte und Dunkelheit zusammenstellen. Reinschauen lohnt also weiterhin!
und noch ein paar Fotos vom Leben in Norwegen….
Wir haben uns jetzt an die Kälte gewöhnt, scheinen schon etwas abgehärtet zu sein. Wir müssen auf’s Termometer schauen, um zu wissen, ob wir frieren sollten:-) Minus 6-7° ist schon fast warm. (Heute ist es allerdings sauwarm bei plus 4°).
Das Fahren mit unserem, mittlerweile mit Spikesreifen ausgestattetem, VW T 4 Synchro ist ganz OK, zu hohe Schneewehen sind nicht so praktisch aber auf Eis fährt es sich relativ sicher. Konnten das jetzt testen, weil der festgefahrene Schnee mit einer Schicht Regen und Schmelzwassser für eine rutschige Fahrbahn sorgten. Ohne Spikes an den Schuhen können wir kaum laufen.
So starten wir jetzt das nächste Abenteuer, die Fahrt, 1700km im Schnee nach Nord Norwegen auf die Lofoten. Die Übernachtungen auf der Strecke haben wir leider noch nicht alle sicher. Da wir die Straßenverhältnisse nicht gut einschätzen können und nicht wissen, wie weit wir kommen werden am Tag. Erste Station wir Härnösand sein, da kommen wir bei einer Servasfamilie unter. Weiter im Norden gibt es da leider kaum noch Möglichkeiten. Wir werden uns ja jetzt, wo die Tage hier endlich wieder länger werden, wieder in die Dunkelheit bewegen. ABER, Dunkelheit bedeutet auch die Möglichkeit, Nordlichter zu sehen und darauf freuen wir uns alle.
Also, wenn es jetzt mal ein paar Tage evtl etwas ruhiger wird hier im Blog, wir sind unterwegs und wir werden berichten, sobald wir die Möglichkeit dazu haben:-)
Heute hatten die Kinder den ganzen Tag Zeichenunterricht. Wenn man eine Künstlering greifbar hat soll man das nuzten.
Hier zwei Bilder, die Amy heute gezeichnet hat:
Eine Zeitrafferaufnahme von Coco Artist Muralist. Klasse, was?
Hi
Heute nur kurz, ich habe nicht so viel erlebt:-)
Morgens habe ich erst mal getrödelt, bin später aufgestanden. Mußte mal sein, denn wir waren diese Woche viel unterwegs.
Dann habe ich es gleich bereut, es sah so schön aus in der Sonne draußen. Aber, ich wollte duschen, und wollte es auch nicht aufschieben. Und nach dem Duschen konnte ich auch nicht gleich raus. Immerhin waren es noch minus 12° C und mit nassen Haaren ist das nichts. Aber, als sie halbwegs trocken waren hielt mich nichts mehr drinnen. Ich machte mich auf den Weg zum See, wie jeden Tag. Allein, keiner wllte mit:-( Aber, da habe ich dann auch meine Ruhe. Überhaupt Ruhe: es ist so ruhig hier. Kein Straßenlärm, kein Fluglärm, kaum Nachbarn in Reichweite, wahnsinn diese Ruhe. Man kann tatsächlich die Schneeflocken fallen hören:-)
Ich fotografierte man meiner Lieblingsstelle. Dann kamen Amy und Noah. Die konnte ich schon hören, als sie aus dem Haus kamen. So weit kann man in der sonst absoluten Ruhe Gespräche hören. Wir liefen heute auf dem See, erstmals. Aber nur ganz am Rand. Maria meint, dass man solche Holzgriffe mit Haken um den Hals hängen muß, wenn man auf den gefrorenen See geht. Damit man sich, falls man einbricht, wieder rausziehen kann. Nur mit nassen Händen hätte man keine Halt. Diese Dinger haben wir aber noch nicht. Ich muß mal sehen, wo man die kaufen kann. Handschuhe brauchen wir auch immer noch…..
Jedenfalls erkundenten die Kinder und ich das Eis. Überall fanden wir schöne Skulpuren, es machte Spaß.
Am Nachmittag, also nur kurz später bin ich nochmal mit Corinne losgelaufen. Die Sonne war wieder rausgekommen, es sah schön aus. Aber, kaum am See angekommen, war die Sonne hinter einer Wolke verschwunden. Hmmm, also experimentierte ich mit Stativ und Blitz. Und erklärte währenddesse Corinne die Zusammenhänge von Blende und Zeit und Iso und so weiter. Da Nebel aufzog wurde es schon bei minus 7° unerträglich kalt. Nun, wir standen auch auf dem Eis herum, fotografierten und bewegten uns kaum. Wieder zurück wärmten wir uns an einem heißen Tee und ich versuchte Corinne den Rubiks beizubringen. Sie schaftt das sicher bald:-)
So, sonst nichts Neues im Norden:-)
Liebe Grüße
Gabi
So entschlossen wir uns nach kurzer Beratung, doch weiter südlich zu fahren, damit wir nicht nur vor Regen und Hagel im Mobil Zuflucht suchen müßten. Wir fuhren quer durch die Bretagne zur Cote Sauvage. Dort stürmte es zwar, aber die Sonne schien und die Wellen knallten nur so. So hatten wir die Küste noch nie gesehen! Das war klasse.
Leider gab es für Wohnmobile keine Parkplätze mehr. Das ist Mist! Alles ist mit Balken zu. Nicht mal halten kann man mehr. Wir parkten also auf dem einzigen Womo Parkplatz fast am Ende der Strecke der wilden Küste und liefen fast 2 Stunden mit dem schweren Fotogepäck und den Stativen in die Richtung der schönen Strände. Uff, das war wirklich lang und weit. Aber, wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten viele Fotos machen. Die Kinder genossen diese wilden Wellen auch sehr, sie klagten nur über den heftigen und sehr kalten Wind. Die Sonne schien jedoch die ganze Zeit und so war es relativ gut auszuhalten. Wir bewunderten den Schaum, der sich am Strand ansammelte. Amy testete, wie weit man reingehen konnte. Sie meinte erst, die Hose werde nicht nass davon, aber nach ein paar Minuten weichte doch alles auf, sie war nicht nur nass, sondern auch schmutzig. Ich hatte vorher Wanderer gesehen, die ähnlich Muter auf ihren Hosen hatten:-) Nicht nur Kids sind neugierig. Das Bild von Amy im Schaum findet ihr weiter unten.
Erst kurz vorm besten Licht waren wir am Mobil zurück – wir mußten die 2 Stunden ja auch wieder zurück. Mit vielen Fotostopps verlängert sich so eine Wanderung. Doch dann waren alle meine Speicherkarten voll. Ich hatte zu oft auf Serie gestellt, was bei den rießigen Wellen so viel Spaß gemacht hatte. Außerdem habe ich auch endlich mal die Filmfunktion meiner 5D M2 genutzt. Bisher war mir das zu umständlich, aber so schlimm ist es mit dem Unstellen gar nicht und die Filme sind echt klasse! Nur die Speicherkarten reichen nicht mehr ganz so lang. Das Herunterladen dauerte aber leider zu lange, so machte ich erstmal nur eine 8Gb Karte leer und dann zogen Gunter und ich nochmal los. Die Kids waren rechtschaffen müde, sie genossen einen Film während wir dann nochmal im Sturm die Haare verwehen liesen. Die Sonne verschwand leider hinter einer tiefen Wolkenwand am Horizont und Schwubs war das Licht weg. Schade, denn die Wellen knallten noch und ich hätte gern nochmal experimentiert. das kann man auch fast im Dunkeln, davon werde ich aber später berichten…
Und wieder wurde unser Schlaf die ganze Nacht von Regen und Sturm gestört. Wo das viele Wasser nur hergekommen war, bei dem blauen Himmel?
Hier nun ein paar Sturmbilder:
So, das war heute für Uwe, der schon auf den Bericht wartet. Liebe Grüße an dieser Stelle!