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24. Dezember 2011

Ocean Sounds Boot

In den letzten Jahren kamen immer mal wieder Blog Beiträge über Ocean Sounds von Heike Vester.

Wir unterstützten Heike mit einer Multimedia Show – den Teaser könnt Ihr hier ansehen. Jetzt ist das boot von Ocean Sounds in Gefahr, weil die Raten nicht gezahlt werden können. Heike beschreibt das in Ihrem Blog ausführlich. Vielleicht möchen ein paar unserer Leser das Projekt untersützen!

 

 

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19. Juli 2011

Barfleur, Normandie und Algen

Wir waren schon öfters in dem malerischen Hafenstädtchen Barfleur und haben dort noch nie so viele Algen gesehen, wie dieses Mal. Der ganze Hafen war mit einem grün schimmernden Teppich bedeckt, die schrägen Betonrampen hinter dem Hafenbecken waren mit glibberigen Algen überzogen. Wir liefen an der Hafenmauer entlang ins Zentrum des Städchens, da roch es plötzlich streng nach Chemie. Hmm, Esra und ich sahen uns um und entdeckten einen Arbeiter mit einer Spritze auf dem Rücken, der versuchte, der Algenplage Herr zu werden. Es sah nicht so aus, als ob er diesen Kampf gewinnen könnte. Chemie gegen einen Zustand, die durch zu viel Chemie ausgelöst wurde!! Das ist schon verrückt, passt aber gut in die heutige Zeit mit all ihren Widersprüchen.

Wir sind diesem Übermaß an grünen Algen schon öfter in der Bretagne begegnet, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer und immer mehr Küstengebiete leiden darunter. Einige Strände sind so stark  betroffen, dass es gefährlich ist, dort entlang zu laufen. Wir haben schon mit unseren Freunden in St. Michel en Greve über dieses Thema diskutiert, dort ist sogar schon ein Pferd an den Gärgasen erstickt, der Reiter kam gerade noch davon, und wahrscheinlich starb auch ein Mitarbeiter bei der Algenentsorgung daran. Die Algenthematik  ist schon einige Jahre präsent und es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen endlich zur Vernunft kommen und was gegen die Ursachen, die massive Überdüngung der Felder und die Massentierhaltung, unternehmen.

Heute fanden wir einen Artikel über die Algen bei Spiegel.de! Es frustriert mich enorm, diesen Artikel zu lesen, es scheint sich wegen Machterhalt und Profitsucht will sich niemand richtig darum kümmern. Mir kam ein Teil eines Verses des Tao in den Sinn:

“Unwissen erkennen ist Stärke – Erkenntnis misachten ist Krankheit”

Einfach den Tatsachen nicht in die Augen sehen, weiter Geldscheffeln?? Wo wird das enden? Kranke Gesellschaft!

 

Hafen von Barfleur, Normandie

Hafen von Barfleur, Normandie

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29. Mai 2011

Brignogan – Muscheln und Schnecken, nicht nur im Museum!

24.- 26. Mai, Brignogan

Im Museum

Im Museum

Einer unsere Lieblingsstrände überhaupt ist beim Leuchtturm Pontusval in Brignogan. In der aktuellen Terra schrieben wir, wie schon hier im Blog berichtet, einen langern Artikel über die Bretagne. Ich berichtete über unsere Freundin Odile, die wir hier im Jahr 2009 kennenlernten. Sie starb leider im letzten Jahr. Odiles Zwillingsschwester Claudine, mit der ich immer mal wieder Emails schreibe kommt aber auch immer mal wieder nach Brignogan, um hier das Meer zu genießen. Wir trafen zeitgleich ein, was für ein Zufall! Die Sonne schien, das Meer war tiefblau, die Wellen rollten herein, diesen Strand haben wir noch nicht oft bei so herrlichem Wetter erleben können. Den Fotoapparat liesen wir trotzdem erstmal in der Tasche. Liessen den Strand und das Meer auf uns wirken, besuchten Claudine, redeten mit Alan, der hier sein Boot stationiert hat. Mit den kleinen Wörterbüchern versuchen wir etwas ins Französisch rein zu kommen. Vor vielen Jahren hatten Gunter und ich einige VHS Kurse für Franzöisch besucht, die Sprache jedoch nie angewendet und somit all das mühsam gelernte wieder vergessen – in meinem Fall fast zu 100 %, leider! Trotzdem möchte ich auf Menschen zugehen, denn ohne Leute lernt man das Land nicht richtig kennen. Im Jahr 2009 hatten wir auch nette Menschen im lokalen Museum für Muscheln kennengelernt. Mit Claudine vom Museum hatte ich auch Emails ausgetauscht, was dank Google Translator sogar ganz ohne weitere Sprachkenntnisse wunderbar funktioniert:-) Da das Museum die ganze Zeit geschlossen war, blieb mir nichts anderes übrig, als zum Telefon zu greifen. Die Kommunikation ohne die Hilfe von Händen und Füßen war wenig ergiebig, doch wir packten es, uns zu verabreden. Wir planten ein Treffen abends gegen 18:00 Uhr.

 

Gunter als Gourmet

Gunter als Gourmet

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28. Mai 2011

Roscoff 2

Boote im Hafenbecken

Boote im Hafenbecken

20. Mai – Roscoff

 

Ich lief morgens gleich mit den Kindern in die Stadt, denn ich wollte das Zentrum für Tang besichtigen. Da gab es auch Angebote in Englisch und Deutsch. Gunter wollte derweil versuchen, die Sim Karte für das Internet fit zu bekommen. In einem McDonalds hatten wir Internet gehabt und Infos dazu heruntergeladen.

Wir erreichten in stahlendem Sonnenschein das Tang Zentrum, hatten unterwegs die ganzen Thalasso Institute gesehen. Im Zentrum gab es viele Fotos von Algen und Tang und dem Leben im Meer, ein netter Herr sprach Deutsch, er erzählte uns, dass es durch die Thalassozentren eine sehr große Nachfrage an Tangprodukten in Roscoff gab. Im Laden konnte man also Lebensmittelergänzuungsmittel aus Algen und Tang, und viele Pflegemittel für die Haut kaufen. Wir sahen uns einen Film an, leider doch nur auf französisch. Ich kaufte eine grünen Tee mit Tang, der sehr lecker schmeckt. Wir liefen dann nach einem weiteren Rundgang durch die Stadt zurück zum Mobil. Es war Ebbe, so liefen wir nicht entlang der Straße zurück zum Mobil, sondern quer durch die Bucht. Das tat so gut, barfuß im warmen Sand mit relativ warmem Wasser. Amy und ich versuchten uns im Tigergang (liefen schleichend auf den Zehenspitzen) und hatten viel Spaß.

Ein anderer Womo-Fahrer hatte uns den Tipp gegeben, es mal im Fährhafen mit der Übernachtung zu versuchen – da hätte man einen guten Blick auf den Hafen und die Boote im Hafenbecken. So fuhren wir nach dem Mittagessen dorthin auf die andere Seite von Roscoff. Tatsächlich war am Fährhafen ein großzügig bemessenes, asphaltiertes Areal für Womo- und Caravan-Übernachtungen reserviert. Dummerweise fiel der Blick von da direkt auf die ein- und auslaufenden Fähren nach Irland. Die Versuchung, einfach zu buchen und mitzufahren war enorm.

Trotzdem schafften wir es, bei schönstem Wetter in die Stadt zum Bootshafen zu laufen um ein paar sonnige Stunden fotografierend zu verbringen. Ein älterer Mann suchte nach Muscheln, während sein English Setter ausgelassen im Affentempo eine Runde nach der anderen im trockenen Hafenbecken drehte. Nach geschätzten 50 km Laufstrecke fand er einen verrotteten Fisch, in dem er sich ausgiebig wälzte. Die Flut kam währenddessen wieder herein, die stundenlang trockenliegenden Boote fingen wieder an, auf dem Wasser zu schaukeln, der Mann packte seine Beute und den streng duftenden Hund ins Auto, und im Hafen regte sich Betriebsamkeit. Neben der Bilderbeute brachte Gabi noch einen Sonnenbrand auf Nase und Nacken mit zurück, Gunter einen auf dem Kopf, wo die Haare nicht mehr so dicht stehen.

 

Hund und Herrchen nach einem langen Tag im Watt

Hund und Herrchen nach einem langen Tag im Watt

 

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19. September 2010

Boot putzen mit Heike von Ocean Sounds

Wir halfen Heike beim Putzen des Bootes. Da sie keine giftige Chemie nutzen möchte, muß es öfters mal geputzt werden. Alleine eine muskelkatererzeugende Arbeit. Zu sechst etwas schneller und auch lustiger. Den Kindern machte das richtig Spaß und so hatten wir alle was davon:-)
Hier ein paar Bilder vom Vergnügen:

Noah im Blaumann

Noah im Blaumann

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