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15. Februar 2012

Wetterwechsel – Argab Strand mit dunklen Wolken

Das Wetter wechselte, Es wurde wärmer, dicke Wolken zogen auf,das bot wieder völlig neue Motive. Nur das Rausgehen fiel uns schwerer, denn auch der Wind war stärker geworden. Ich habe ja nun die neue, extrem warme Mütze mit Fell – da nahm ich diese Herausforderung doch sehr gerne an. Wir fuhren allein, unsere Sippe konnten wir nicht begeistern, waren wir doch die letzten Tage sehr lange in der Kälte unterwegs gewesen. So spielten sie Würfel oder Karten in der warmen Stube.
Hier also ein paar dunkle Wolken für Euch.

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11. Februar 2012

zur rechten Zeit….

am rechten Ort. (wie Maria weiter unten so schön in den Kommentaren schrieb!) Das können wir bezgl dieser Reise wirklich behaupten. So eine Kältefront ist unglaublich fotogen. So außerordentlich faszinierende Strandlandschaften hätte ich in Dänemark nicht erwartet. Auch, wenn es beschwerlicher ist als unter “normalen” Bedingungen, die Winterfotografie lohnt sich. Hier zeigen wir zwei unserer Favoriten und wir würden uns sehr über Eure Meinungen freuen!

Lyngvig Leuchttrum in der Nacht

Lyngvig Leuchttrum in der Nacht. Wir hätten gern noch etwas länger belichtet, doch das Objektiv überzog sich so sehr mit Eis, dass die Fotos nicht mehr brauchbar waren.

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11. Februar 2012

Argab Strand und Lyngvig Hafen – Fotos von Edeltraud und Heidemarie

Da ich gestern nicht dazu kam, hier nun die Fotos von unseren beiden Begleiterinnen in einem extra Blogbeitrag.

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11. Februar 2012

Argab Strand im Eis

Und wieder erwartete uns ein absoluter Sonnentag. Edeltraud und Heidemarie waren morgens am Fjord und in unserer Siedlung unterwegs gewesen.

Erst gegen Nachmittag machten wir uns auf die Suche nach einem schönen Strandzugang. Wir hielten in Haurvig, dort waren wir aber schon und wir fanden das Eis dort nicht ganz so schön- Eine rießige Eisfläche zog sich längs des Strandes, wir waren nicht sicher, wie fest dieses Eis war und ob wir darüber laufen könnten. So beschlossen wir, weiter zu suchen.

Gabi im Glück - und bei minus 7° C kommt man sogar ins Schwitzen

Gabi im Glück - und bei minus 7° C kommt man sogar ins Schwitzen, wenn kein Wind weht!

In Tingodden schauten wir nach, der Zugang war jedoch sehr steil. Wir hatten erfolgreich die Düne erklommen, da merkten wir, dass es sich ein noch weiterer, steil geschwungener Weg  nach unten zog. Das wäre für Edeltraud und Heidemarie evtl zu viel. Das war ja noch steiler als in Argab. Gunter hatte die glorreiche Idee, dass ich mit den Kids nach Argab laufen könne und er mit den Damen hin fahren würde. Das machten wir dann auch. Ich entschloss mich, das Stativ dann auf der anderen Seite entgegen zu nehmen, bereute es natürlich unterwegs. Die Motive lauerten nur so auf mich. Es war ein wundervoller, wenn auch langer Spaziergang. Amy und Noah fanden gute Stellen für Bernsteine. Sie hielten sich zeitweise lange mit der Suche auf und das Licht wurde derweil besser und besser. Fantastisch, wie abwechslungsreich der Strand war. Ich fand die schwarzen, rießigen Felsbrocken, die völlig mit Eis überzogen waren sehr fotogen.

Nach einer Weile trafen wir auf Gunter, der nur ein Stativ dabei hatte. Aber besser als keines. Und wieder durften wir einen perfekten Sonnenuntergang erleben und fotografieren. So geniales Wetter hatten wir noch nie auf einer Reise! Ich bin froh, dass wir uns für Dänemark im Winter entschieden – das Fotografieren macht mir wahnsinnigen Spaß. Vielleicht, weil es für mich völlig neue Motive sind. Da muß ich doch mal wieder an den Artikel über das Glück in der Fotografie, den ich für Naturfoto geschrieben hatte, denken! Ja, selbst in der Kälte kann man die Zeit bei der Arbeit vergessen.

 

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09. Februar 2012

Lyngivg Fyr

Es war bewölkt, so ruhten wir uns morgens aus. Nach der langen Tour von gestern war das auch wirklich nötig. Gegen Mittag liefen Heidemarie, Edeltraud und ich zum Hafen von Lyngvig. Jetzt war der Fjord schon sehr weit zugefroren, auf dem Wasser des Hafens konnten wir herum laufen, es waren überall Spuren in Schnee auf dem Eis. Am Nachmittag fuhren wir Geld wechseln und Tee einkaufen. Dann weiter nach Hvide Sande zum Jack Wolfskin Laden, ein wenig Shopping tut auch mal gut. Obwohl, wir kauften gar nichts, schauten nur und probierten Mützen auf:-)

Leuchtturm Lyngvig Fyr in der Nacht

Leuchtturm Lyngvig Fyr in der Nacht

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08. Februar 2012

Eisskulpturen am Strand – die lange vier Strändetour

Ein sonniger Tag stand uns bevor. Immer noch eiskalt unter minus 10°C,  aber ohne Wind. Es ist doch alles sehr relativ und wir gewöhnen uns schnell an die Kälte. So jedenfalls ging das Fotografieren wiede besser von der Hand.

Zuerst besuchten wir die relativ heimatnahen Strände.  Am Bjergeborg Strand rollten die  Wellen lautstark herein. Am zweiten Strand bei Nymindegab sah es ähnlich aus. Doch so richtig Eis hatte sich hier leider nicht gebildet. So beschlossen wir, doch noch weiter in Richtung Süden zu fahren. In Henne Strand blickten wir vom Parkplatz aus aufs Meer und dachten, es wäre Ebbe und das Watt liege als große braune Fläche vor uns. Wir gingen hinunter und staunten nicht schlecht. Das waren alles braune Wellen aus Eisschlamm, die im faszinierenden Zeitlupentempo heranrollten. Der Strand war auf etwa 20 m Breite mit Eis überzogen. Viele skurrile und mannigfaltige Skulpturen hatten sich bebildet.  Wir fotografierten eine ganze Weile, danach schlenderten wir zur Abwechslung durch den Ort. Heidemarie kaufte beim Bernsteinschleifer Schmuck, wir schauten uns die unbearbeiteten Brocken an und stellten fest, dass unsere Fundstücke wahrscheinlich keine Bernsteine sind. Wie schade, hätten wir nicht nachgeforscht, wären wir mit unseren bernsteinfarbenen Steinen glücklich gewesen:-)

eisiger Strand

eisiger Strand

Nach einer Portion Pommes machten wir uns weiter zum Leuchtturm bei Blavand. Dort hatte mir der Strand gestern mit dem Eisschlamm so gut gefallen, heute war er nochmal schöner.  Jetzt war alles fest gefroren, das Meer ruhig. Wir liefen bis ans Wasser heran, wo wunderschöne Eisformationen sich uns bei Sonnenuntergang im besten Licht präsentierten. Wahnsinn!!

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06. Februar 2012

Esbjerg und Blåvands Fyr

Es sollte wärmer werden und der Wind etwas nachlassen, beides taf nicht zu. Es war weiterhin saukalt, der Wind war zwar nicht wirklich stark aber bissig. Wir dachten, dass ein solcher Tag sehr Stadtgeeignet sei. Da können wir uns zwischendrin in warmen Läden aufwärmen. So fuhren wir ca. 80 km nach Esbjerg. Die Stadt ist relativ groß und trotzdem übersichtlich. Ohne Mühen fanden wir einen kostenlosen Parkplatz und schlenderten im Wind, der nun durch die Gassen kanalisiert sogar noch kräftiger wehte, zur längsten Fußgängerzone Dänemarks – obwohl ich das kaum glauben kann. So lang war sie nun doch nicht. Aber, so steht es in unserem Buch. Wir hatten daheim angefangen die Serie “The Macahans” anzuschauen. Seltsamerweise gibt es die nur in Dänemark und sie ist aus diesem Grund in Deutschland sehr teuer. Aber Amazon sei Dank, man kann sie trotz allem bestellen. Uns fehlen noch zwei Folgen und die wollten wir suchen, vielleicht sogar etwas billiger? Wir hatten Glück, es gab zwar nur wenige, genau gesagt einen DVD Laden, aber der hatte genau die Folgen, die wir noch suchten und sogar ein ganzes Stück günstiger. Schaut mal hier, die Serie ist wirklich sehr empfehlenswert.

Amy

Amy

Die Stadt sah gemütlich aus, die Häuser alle liebevoll geplegt und sogar fotogen. Etwas außerhalb sahen wir die Monumentalfiguren, wie sie über die eisige See schauten. Natürlich stoppten wir da und fotografierten die vier weißen Männer. Ich war ohne Mütze und Handschuhe rausgelaufen, bereute es sehr schnell. Nach nur wenigen Minuten konnte ich tatsächlich den Auslöser der Kamera nicht mehr bedienen.

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05. Februar 2012

kälteste Nacht und dann kein Wasser mehr in der Küche

Wir überall in Europa war es auch hier sowas von kalt…. Das Thermometer fiel auf minus 18°C, was erstaunlich ist an der Küste. Morgens mache ich mir als erstes einen Tee, so auch an diesem Tag. Ich drehte das Wasser auf und nichts kam mehr. Das kennen wir doch, hatten wir letztes Jahr auch in Schweden. Nur diesmal packten wir es nicht, es auch wieder aufzutauen, bisher jedenfalls. Wir riefen bei dem Vermieter an. Sie schickten ein paar Stunden später jemanden mit einem kleinen Heizlüfter. So waren wir erstmal dazu verdammt, “daheim” zu bleiben. Die Sonne lachte, nur wehte jetzt auch ein leichter Wind, der den Aufenthalt im Freien nicht mehr ganz so angenehm gestaltete. Wir ließen den Lüfter also einige Stunden laufen, nichts tat sich. So wirklich effektiv schien das auch nicht zu sein….

So machten wir uns wenigstens gegen Abend noch auf an den Strand. In Hvide Sande erkundeten wir den Hafen. Das Eis lag fotogen aufgetürmt im Wasser. Wir machten allerdings nicht wirklich viele Fotos, weil die Finger innerhalb kürzester Zeit weh taten.

So spielten wir abends wieder Karten und versuchten weiterhin das Wasser wieder zum Laufen zu bringen. Jedoch ohne Erfolg.

Hier heute nur ein Foto, morgen kommt wieder mehr….

Eis im Hafen von Hvide Sande

Eis im Hafen von Hvide Sande

Eis im Hafen von Hvide Sande

Eis im Hafen von Hvide Sande

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03. Februar 2012

Nordsee Wintertraum

Ich wachte morgens gegen 6:00 Uhr mit heftigen Kopfschmerzen auf. Mist! Mir blieb nichts anderes übrig, als eine Tablette zu nehmen und mich wieder hinzulegen. Es dauerte 3-4 Stunden, bis der Schmerz auf ein erträgliches Maß gesunken war. Den Kindern tat die Ruhe am morgen gut. Sie verfolgten ihre Projekte. Mutti und Heidemarie wollten das tolle sonnige Wetter nutzen. Sie liefen zum nahen Lyngvig Hafen und fotografierten dort die Singschwäne.

unsere Ferienwohnung

unsere Ferienwohnung - Foto von Edeltraud

Ich schrieb anschließend die Blogeinträge. Dann rief ich den Canon Service an, fand aber nur heraus, dass die 5d Mk II zum Service eingeschickt werden sollte. Die Dame am Telefon war nicht wirklich freundlich, sie meinte, es läge sehr wahrscheinlich am Akku des Fremdherstelles, den ich vor ein paar Tagen eingelegt hatte. Wie blöd ist denn das? Da legt man einen Akku ein und die Kamera macht danach nichts mehr! Und ich brauche sie hier und jetzt und nicht in drei Wochen…. Nun, ich versuchte die Blockade mit anderen Akkus, neuen CF Karten und das Zurücksetzen der Kameraeinstellungen zu lösen. Das funktionierte sogar und die Kamera brachte wieder einige Aufnahmen zustande. Ob das aber lange halten würde?

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30. Januar 2011

Begegnung

Nur kurz im Text, ich melde mich später nochmal….. Aber ein paar Bilder wollte ich doch schon hochladen.

Schneelandschaft - blau

Schneelandschaft - blau

Frisch gepudert präsentierte sich die Landschaft gestern früh. Nach dem Regen der letzten Tage doch sehr fotogen. So machten wir uns auf den Weg, wollten Strände erkunden. Die Wellen, der Tang, der frische, nach Meer riechende Wind. Einfach ein tolles Erlebnis. Ich liebe das offene Meer und die Stände da! (Bilder kommen später:-)

Eis und Schnee mit Fernsicht

Eis und Schnee mit Fernsicht

Teilweise läuft es sich besser, teilweise schlechter im Winter. Der Schnee schichtet sich in der Landschaft teilweise sehr hoch auf. Wenn es wärmer ist, kann man leicht einbrechen, wenn es kalt ist, läuft man schön über diese dicke Schicht drüber. Man sollte doch immer darauf eingestellt sein, dass man tief einsinken kann. Also, langsam und bedächtig laufen.

Olderfjord

Olderfjord

Diese zugefrorenen Fjorde sind sehr fotogen. Vor allem in der blauen Stunde.

Als wir diese kleine Straße zum Fjord hineinfuhren, dachte ich noch, hmmm, ob das was wird hier. So klein, so eng. Doch dann ein großer Wendehammer und Ende der Straße. Da lief ein Hund im Gallop vor uns her zu seinem Herrchen. Mit Hundebesitzern komme ich doch immer sofort ins Gespräch:-)

So lernten wir Tor kennen. Schon am eisigen Strand merkten wir, dass wir auf einer Wellenlänge liegen. Es war fantastisch einen so netten Gesprächspartner gefunden zu haben. Wir fotografierten noch eine Weile, bestaunten die Eisskulpturen und kehrten dann bei unserem neuen Freund Tor und seiner Tochter ein. Er wohnte nicht weit entfernt. So unterhielten wir uns noch lange über denn Sinn des Lebens, das Lernen und das Reisen, die Gesundheit.

Tor, der Heiler

Tor, der Heiler

Abends fuhren Gunter und ich nochmal los, denn die Chancen auf Nordlicht waren nicht ganz so schlecht. Aber, tiefhängende Wolken verhinderten den Blick. So fuhren wir im Schneegestöber doch sehr bald wieder heim. In der Nacht lief ich nochmal mit Esra los, die Sterne strahlten wieder am Firmament, doch kein Nordlichtschimmer war zu sehen…. Doch dann, wir blickten gerade Richtung Henningsvaer, ein heller Blitz, ganz ohne Donner und dann war eine sehr große Wolke direkt über uns. Sie war innerhalb von Sekunden aus dem Nichts gekommen?! Und dann schneite es richtig heftig. Also, doch wieder rein und ins Bett, es war eh schon spät genug.