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08. Dezember 2012

Buchrezension: Joanne K. Rowling – “Ein plötzlicher Todesfall”

Gesellschaftskritik der Meisterklasse – ein Erwachsenenroman – eine Buchrezension von Esra Merlin Reichert

Esra und Joanne K. Rowlings Buch

Esra und Joanne K. Rowlings Buch

Ein plötzlicher Todesfall

The Casual Vacancy

– J.K. Rowling

Wie es scheint, war Gemeinderatmitglied Barry Fairbrother der Kleber, der das winzige englische Dörfchen Pagford zusammengehalten hatte. Denn als der beliebte und charismatische Barry schon mit Anfang 40 plötzlich aus dem Leben scheidet, entbrennt hinter der Fassade eines idyllischen Provinzdörfschens ein Konflikt, der sich zwar Anfangs nur um seinen Sitz im Gemeinderat dreht, sich aber bald in einen regelrechten Krieg zwischen allem und jedem entwickelt. Unterklasse gegen Mittelklasse, Teenager gegen Eltern, Ehemänner gegen ihre Frauen… Die unzähligen Fronten haben sich bald tief in ihre Schützengräben eingebuddelt und verbarrikadiert, und fahren nun die schwersten Geschütze gegeneinander auf.

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15. Juni 2011

Esra erklärt die Welt – 2 Warum die Franzosen alles glibberige und schleimige, was sie im Meer finden, verspeisen.

Amy und die Abalone Sniffle, welche wirklich ganz wunderbar schmeckte!

Amy und die Abalone Sniffle, welche wirklich ganz wunderbar schmeckte!

Wie vielleicht bereits bekannt, herrschte vor hunderten von Jahren, noch vor der französichen Revolution, ein kleiner, elitärer und extravaganter Haufen von Oberschicht über das damalige Frankreich, und dieser Haufen nannte sich Adel. Es war dem durschnittlichem Adeligen höchst zuwieder, etwas mit seinen schmutzigen, ihm untergebenen Untertanen gemeinsam zu haben, oh nein, der Adelige wollte besser, größer und toller sein als das erbärmliche Rinnsteingesindel, das unter diversen Kanaldeckeln hauste. Wo der „normale“ Mensch eine Hose und ein Hemd am Leibe trug, da führte der Herzog ein riesiges Samelsurium aus Röcken, Pluderhosen, Halskrausen, Perrücken und Rüschen mit sich spatzieren, die er alle gleichzeit trug und somit wie ein wandelnder Kleiderladen zu wirken versuchte. Und weil der gewöhnliche Mensch sich seinen Lebensunterhalt mit etwas namens „Arbeit“ verdiente, war diese Option für den multibetitelten „Grafen von sonstwo, Herrscher über die soundso, Unterdrücker der wasweisich, Herzog von irgendwo, Vize-sonstwas im Dienste seiner allerheligsten Majestät von blaa, blaa, blaaa…“ nicht auszudenken. Arbeit? Ich? Ein Adliger? Niemals!!

Nein, der gemeine Adelige von hoher Geburt verdiente sich seinen Lebensunterhalt lieber mit so angstrengungslosen Tätigkeiten wie dem Erben. Von Zeit zu Zeit tat er auch aktiv etwas, zum Beispiel wenn er seinen Steuerneintreiber eigenhändig zum Steuerneintreibnen losschickte. Danit machte er sich nicht gerade beliebt bei seinen Untertanen, aber das kümmerte ihn wenig.

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15. März 2011

Autofahren auf Glatteis

Hier in Schweden habe ich die Möglichkeit, auf dem zugefrorenen See  Auto fahren zu lernen. Der See hatte nämlich über den Winter mehr als genug Zeit gehabt, eine dicke Eisschicht zu bekommen, ca. 45 cm. Nachdem ich nun gesehen hatte, dass man auf dieser Eisschicht eine Rennstrecke in den Schnee geräumt hat und dass man dort ohne von einer einzigen Verkehrsregel gestört zu werden, Autofahren darf, wollte ich es natürlich auch mal ausprobieren. Und weil Magnus und Maria eh vorhatten, wie jeden Winter, das Auto rutschen zu lassen, fuhr ich einfach mit. Wir suchten uns den Montag aus, da in der Woche das Eis menschenleer ist; nicht wie am Wochenende, an dem jeder Autobesitzer in einem Umkreis von 50 km versuchte, die Rennstrecke noch ein wenig mehr zu verstopfen.

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25. Februar 2011

nie wieder langweilige Autofahrten….

Hörbücher sind perfekt dazu geeignet, sich während einer langen Fahrt die Zeit zu vertreiben. Es ist im Grunde genau so, als lese man ein Buch, nur dass man es halt nicht selbst liest sondern es vorgelesen bekommt. Neben dem Hörbuch, das von einem einzigen Leser vorgelesen wird, gibt es da noch das Hörspiel, welches generell nervig und oft lächerlich ist, da es von vielen Lesern vorgelesen wird und mindestens 3825 idiotische Soundeffekte beinhalten muss. Zudem werden meist nur Kinderbücher als Hörspiel vorgetragen, was sich negativ auf den durchschnittlichen literarischen Wert von Hörspielen auswirkt. Also vergesst Hörspiele und lest, was ich euch über Hörbücher berichten kann.

Einer der größten Vorteile ist der, dass viele Leute das selbe Buch gleichzeitig lesen bzw. hören können. Will man sich zum Beispiel nach dem Lesen eines guten Buches mit einer anderen Person darüber unterhalten, dann muss man erst warten bis diese Person das Buch auch gelesen hat. Ist dies dann endlich eingetreten, dann hat man selbst wieder die ganze Handlung nicht mehr so in Erinnerung, weil man gerade ein anderes Buch liest. Auch ist die Verfügbarkeit eines Hörbuches bei Büchern wie Harry Potter von großem Vorteil, weil es jeder direkt nach Erscheinung lesen will. Bei einer Papierausgabe kann man lange warten, bis man es in die Finger bekommt.

Nun trifft es sich ja gut, dass wir sehr viel reisen und desshalb auch viel fahren. Gigabyte-weise Hörbücher kommen da wie gerufen. Wo andere sich auf stundenlangen Fahrten langweilen wie ein Jugendlicher während einer Lateinstunde, da hören wir die besten Bücher. Da ist allerdings ein Problem: „So, 20000 Meilen unter dem Meer ist fertig, was hören wir jetzt?“ Eine von Amys Einhornlektüren? Ich und Noah: „HILFEEEE!!“ Vielleich ein Thriller oder einen Krimi? Amy: „Viel zu gruselig, das könnt ihr vergessen!!“ Oder ein romantisches Schnulzendrama? „Nee, da lauf ich lieber nach Norwegen!!“ Wenn nach einiger Zeit der empörten Entrüstungen über des anderen Hörbuchideeen endlich eine Übereinstimmung gefunden wird, macht man das Buch an. Jetzt kann man entweder Glück oder Pech haben. Wenn man Glück hat, dann taugt der Vorleser was und man hört mit Freuden zu. Wenn man Pech hat, dann wird das Buch von einem Papagei vorgetragen, der die Kunst des Betonens erst noch erlernen muss. So hatten wir mal eine Version von Moby Dick, die von einer Schlaftablette vorgelesen worden war. Der Typ klang so, als müsste er das Telefonbuch vorlesen. Manchmal kann man auch an jemanden geraten, der mit größtmöglichem Eifer versucht, jede einzelne Silbe perfekt zu betonen, dies aber nicht nicht wirklich hinbekommt. O. Der. Leu. Te. Die. Ganz. Ab. Ge. Hackt. Re. Den. Ja, alles ist möglich.

Nun ein paar nette Beispiele, wie man Hörbücher zusammen erleben kann: Vor ein paar Wochen hörten wir uns ein Buch von Charlotte Link an. Diese Autorin schreibt generell recht spannend und teilweise auch brutal, was Amy überhaupt nicht in den Kram passte. Nun waren wir gerade an einer Stelle, wo eine der Protagonistinen sich in höchster Gefahr befand, denn der skrupellose Mörder schlich sich in der Dunkelheit herum, um ihr den Gar auszumachen, und wir fuhren gerade durch dunkelste Regennacht, die selbst das Fernlicht unseres Autos verschluckte. Das passte Amy natürlich noch weniger, ja sogar Gabi fing an sich zu gruseln, und bald äußerten die beiden den Wunsch, das Buch zu unterbrechen. Als wir es dann ein paar Tage später weiter hörten, war es nicht mondlose Nacht, sondern schönstes Nordlicht, und irgendwie schien das Buch gar nicht mal so gruselig zu sein, obwohl die Spannungskurve gerade ihren Gipfel erreicht hatte. Nordlicht und Hörbuch kamen übrigens zeitgleich zum Höhepunkt, was fast nicht mehr auszuhalten war. Diese Nacht werden wir nie vergessen! Da wir Amy auf trockenste und analytischste Art erklärten, wie die Autorin das so spannend macht, und dass man sich davor nicht fürchten muss, beschloss sie, nicht mehr davor Angst zu haben. Mittlerweile versucht sie sogar, diese Art des Spannungsaufbaus auch in ihren eigenen Texten einzubauen.

Doch natülich hören wir nicht immer nur megaspannende Krimis, eigentlich stehen humoristische Romane ein paar Plätze höher auf unserer Beliebtheitsskala. Besonderst bei Tommy Jauds „Millionär“ bekringelten wir uns vor Lachen, was nicht nur an den literarischen Künsten Jauds, sondern auch am Talent des Vorlesers lag. Es ging gerade um einen Motivationstrainer, der einem Publikum eine Geschichte über Hühner und Adler erzählter, dies aber in einem solch übertriebenen ostdeutschen Akzent tat, dass aus Hühnern „Höööner“ und aus Adlern „Ooodler“ wurden. Dann wechselte er das Thema auf den berühmten Feuerwehrmann „Red Adair“, aus dem „Reddedär“ wurde. Als Tor Andeas letztens beiläufig erwähnte, er hätte mal mit dem berühmten „Red Adair“ zuammengearbeitet, ob wir den kennen, da ging ein Grinsen über all unsere Gesichter und ich meinte nur zu Noah: „He, Noah! „Reddedär!““, da fingen wir wieder herzlich an zu lachen.

 

Hier gibt es übrigens einen Blog von Micha bezgl Musik und Hörbüchern.

 

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11. Februar 2011

Polarlightcenter in Laukvik – Nordlichtshow in der Nacht

Blogeintrag von Gunter:

Der Donnerstag stand im Zeichen des Nordlichts. Der Tag war kalt und wolkenlos, mit bilderbuchblauem Himmel und weißen Bergen. Aber für vernünftige Bilder war das irgendwie nix, es erinnerte zu sehr an Touristenprospekte und Postkarten. Wir fuhren kurz nach Svolvaer rein, um einige Besorgungen zu erledigen, hatten ein sehr nettes, langes Gespräch im Touristcenter, welches letzte Woche noch geschlossen war und machten uns danach auf den Weg nach Laukvik zum Polarlightcenter. Die Fahrerei war anstrengend, laut und vibrationsreich, das festgefahrene Eis gab der Straße die Konsistenz eines jahrelang vernachlässigten Feldweges. Kaum von der E10 in Richtung Laukvik abgebogen, fiel das Thermometer noch weiter bis auf circa -15°C  vielleicht sogar noch weniger – und im Bus fingen die Scheiben an, von innen zu gefrieren.
Ordentlich weichgerüttelt und durchgefroren am Polar Light Center angekommen, wurden wir von Rob und Therese begrüßt und hereingebeten.

Rob, ein Spezialist für elektronischen Messinstrumentenbau, stammt aus den Niederlanden und war schon von Kindheit an von dem Phänomen Nordlich fasziniert. Durch seine intensive Beschäftigung mit Radiowellen und Radioastronomie in Verbindung mit Polarlicht wurde er zum Kenner dieser Materie und zum gefragten Vortragsredner im niederländischen und deutschen Raum. In Natura erlebt hat er das Nordlicht erst recht spät in 2001, daheim in den Niederlanden. Als ihm und seiner Frau Therese in 2005 während einer Lofotenreise ein Haus zum Kauf angeboten wurde, fackelte er nicht lange und erfüllte sich seinen Jugendtraum. Innerhalb von zwei Jahren hatten sie ihren Neuerwerb durchrenoviert, zum Polarlichtzentrum umgebaut und sind schließlich ganz hier hoch umgezogen. Rob und Therese geben regelmässig kürzere und längere Vorträge über Nordlichter. Durch seinen eindrucksvollen Instrumentenpark ist er in der Lage, die elektromagnetischen Feldbewegungen auf der Erde und die Sonnenaktivität zu messen und davon ausgehend, verlässliche Nordlichtvorhersagen zu treffen. Zudem haben Rob und Therese noch zwei Gästeappartements für Nordlichtliebhaber, die am Puls des Geschehens verweilen wollen.

Zur Webpage des Polarlightcenters!

Also: wenn ihr extra wegen dem Nordlicht nach Norwegen kommt, ist das Polarlightcenter eine sehr gute Adresse. Da kann man sicher sein, Nordlicht nicht zu verschlafen oder vor dem Fernseher zu verpassen:-)

Rob und Terese von Polarlightecenter in Laukvik

Rob und Therese von Polarlightecenter in Laukvik

Rob ist eher für die Messinstrumente, Therese für die Fotografie zuständig.

Esra und Noah vor den Messinstrumenten

Esra und Noah vor den Messinstrumenten

sahen wir noch Nordlichter an diesem Abend? Ja, lest weiter:-)

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07. Februar 2011

viel Schnee, frischer Fisch und Ruhe

Wir schliefen heute lang. Es war trüb und schneite in Strömen (sic!). Ich hatte gerade das Notebook angeworfen, da klingelte das Telefon. Ein hier eher seltenes Ereignis. Ich erschrecke immer, wenn das Ding wieder mal anfängt zu dudeln.
Lutz war dran. Er schreibt seit ein paar Wochen immer Anmerkungen in unseren Blog (danke dafür!) Er und Rita  waren gerade in Henningsvaer angekommen und wollten uns gern kennenlernen  Wir freuen uns immer über Besuch. So unterhielten wir uns ein, zwei Stunden über das Wetter, die Fahrt nach Norwegen und die Fotografie. Das Wetter liess sich leider von unseren Gesprächen nicht davon abhalten, munter weiter zu schneien. Das Angenehme daran war, von drinnen nach draußen den Schneeflocken zuzuschauen. Wir genossen einfach einen faulen Tag. Doch gegen Nachmittag, es war tatsächlich noch hell, wenn man das trübe Licht so bezeichnen kann, zog es mich nach draußen. Der Schnee war klebrig, so richtig schön für Schneemänner. Esra hatte sich freiwillig bereit erklärt den Weg vor dem Haus freizuschaufeln. Wie man Heike’s große Schneeschaufel fachgerecht bedient, haben wir noch nicht herausfinden können. Das Ding ist so riesig, der Schnee so nass und schwer – da mühte sich Esra lieber mit der kompakten Schaufel  ab, die wir für Notfälle im Auto liegen haben.  Schnell endete seine gute Absicht in Spaß und Spiel. Er formte matschige Schneebälle und spielte Baseball damit. Ich war auch in Spiellaune und hielt die Aktion mit der Kamera fest. Amy war derweil schon einfrig beim Rollen großer Schneekugeln und rief Noah zu Hilfe. Nur Gunter, der editierte weiterhin mein Geschreibsel am Notebook.

Schneeseball

Schneeseball

frischer Fisch

frischer Fisch

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03. Dezember 2010

Eisradeln – von Esra

Die meisten Leute benutzen, wenn sie über Eis fahren wollen, Skier oder Schlittschuhe. Das Fahrrad stellen die meisten Schweden bei Wintereinbruch in die Garage, und die wenigen, die trotzdem auf den vereisten Straßen fahren wollen, kaufen sich Reifen mit Spikes. Dabei ist es doch viel abenteuerlicher und lustiger, mit normalen Reifen auf dem Eis zu radeln;

Ich und Aron haben das letztens mal ausprobiert und sind ein paar km auf der Straße gefahren. Die Straßen waren total vereist, und ich musste erst einmal lernen gerade zu fahren. Wenn man zu schnell beschleunigt, drehen die Reifen durch, und dass man auf Glatteis nicht abrupt bremsen darf, haben wir schnell herausgefunden; Hinter mir vernahm ich ein `khrrrrrrt´“WAAAH“-*SLAM*. Ich wollte nachsehen was passiert ist, also bremste ich; Sofort verlor ich das Gleichgewicht und es erklang ebenfalls ein `khrrrrrrrt´“WAAAH“-*SLAM*. Wir lagen beide auf dem Boden und wunderten uns, dass das Eis so rutschig ist. Schnell wurde der Entschluss gefasst, nicht mehr plötzlich zu bremsen und wir fuhren weiter. Kurz darauf ergaben sich weitere Schwierigkeiten: die Gangschaltungen unserer Räder waren eingefroren und wir konnten nicht umschalten, ich war im höchsten und Aron im niedrigsten Gang stecken geblieben. Ging es bergab, waren von seiner Seite beschwerende Geräusche zu vernehmen wie „He, fahr gefälligst anständig du Raser“ welche von einem angestrengten in-die-Pedale-tret-Geräuch begleitet wurden. Dabei fuhr ich nicht einmal besonders schnell. Als wir uns allerdings einen verschneiten Hügel hocharbeiteten, waren die Ausdrücke des Unmuts über die eigene Gangschaltung eher von meiner Seite aus zu vernehmen, denn da ich nur den höchsten Gang zur Verfügung hatte, musste ich schieben.

Trotz all der Unannehmlichkeiten der ersten Exkursion konnten wir gestern dem Drang, auf dem zugefrorenen See zu radeln, nicht widerstehen. Eine Probe, wie tief das Eis ist (wir haben es mit einer Axt aufgehackt) ergab, dass die Dicke der Eisschicht ca. 15 cm betrug. Beruhigt konnten wir also auf dem Uferabschnitt radeln, da das Wasser dort eh nur ca. 30 cm tief ist. Immer wieder beschleunigten wir und bremsten vorsichtig, um auf dem Eis zu rutschen und zu driften. Wir suchten uns die Glattesten stellen (die meiste Fläche des Sees war mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt) und übertrafen uns gegenseitig im So-lange-wie-möglich-auf-der-Stelle-beschleunigen. Gelegentlich flogen wir zwar auf die Nase, aber es war sehr unwahrscheinlich sich weh zu tun, denn das Eis war nicht sehr rau und man rutschte einfach neben seinem Fahrrad weiter. Nach etwa 2 km drehten wir um und fuhren in die entgegengesetzte Richtung zurück.

Da wir die Äxte eh schon dabei hatten, formten wir aus einigen der überall gegenwärtigen Eiszapfenverklumpungen ein paar mehr oder weniger schöne „Skulpturen“ und gingen danach zurück nach Hause.

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11. November 2010

Spaß im Schnee

Esra  und Aron hatten heute  viel Spaß im Schnee. Da die oberste Schicht des Schnees gefroren war, konnten die beiden ein Iglu bauen. Ich mußte das dann natürlich fotografieren. Das taten wir in der Nacht.

Esra, Satja und Aron vor dem Iglu

Esra, Satja und Aron vor dem Iglu

Kerzenlinien und Iglu

Kerzenlinien und Iglu

Kerzenchaos über Iglu

Kerzenchaos über Iglu

Nebel im Garten

Nebel im Garten

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11. Februar 2010

Calvin und Hobbes – mein Lieblingscomic – von Esra

CALVIN UND HOBBES – Der beste Comic-strip der Welt

Calvin und Hobbes

„Calvin und Hobbes“ von Bill Watterson ist mein absoluter Lieblingscomic, dicht gefolgt von „Gaston“ von Andre Franquin und den Comics von Garry Larson. Die Protagonisten des Strips, Calvin und Hobbes, sind ein sechsjähriger Junge namens Calvin und sein Tiger Hobbes, der aber von jedem anderem Character ausser Calvin selbst als Plüschtier wahrgenommen wird. Für Calvin allerdings ist er immer ein lebendiger Tiger mit einer eigenen Persönlichkeit und eigenen Ideen und Meinungen, welche nicht immer von Calvin geteilt werden. Hobbes ist aber, um es klarzustellen, kein Kuscheltier, das nur in Calvins Imagination zum Leben erweckt, sondern ein lebendiger Tiger, der lediglich von anderen als Kuscheltier gesehen wird. So kann er zum Beispiel Calvin einen Schneeball an den Kopf werfen oder ihn an so einen Stuhl binden, dass dieser sich nicht wieder befreien kann. Der liebenswerte und deutlich intelligentere Hobbes übernimmt meistens die Rolle des Moralapostels, der aber immer von Calvin ignoriert wird, wenn er ihn auf einen Nachteil von einem seiner Vorhaben aufmerksam macht.

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