Gestern war es morgens trüb und es nieselte. Wir nutzten die Zeit uns auszuruhen. Den ganzen Tag mit schwerem Fotogepäck unterwegs zu sein, strengt an. Außerdem scheinen wir ständig Motive zu finden, also sind wir nicht nur früh morgens, sondern sogar mittags, ganz natürlich abends und zeitweise auch nachts unterwegs. Die Insel bietet aber auch reichlich schöne Aussichten, die abgelichtet werden möchten.
Gegen Nachmittag zogen wir dann los und schauten uns die Strände im Westen der Insel an. Dort erwarteten uns grün durchscheinende rollen Wellen und zwar eine nach der anderen. Es machte großen Spaß hier zu fotografieren. Und jeder Vorsatz, nicht mehr ganz so viele neue Bilder von einer Reise mit nach Hause zu bringen, scheiterte kläglich. Eine Speicherkarte nach der anderen füllte sich. So schnell hatte ich noch nie 16GB im Kasten. Und die Fotos sind einfach klasse. Hier im Blog wirken sie nicht wirklich in aller Pracht, diese Fotos müßt ihr größer sehen. (ich werde später welche als Bildschirmhintergrund hochladen!)
Ein paar Stunden später waren wir alle hungrig und kochten daheim eine Kleinigkeit. Die Nordlichtwarnung im Internet hatten wir wahrgenommen. Vielleicht hätten wir sogar in der Bretagne eine Chance? Wir machten uns bei Vollmond auf den Weg zum Pointe de Poulain, es ist ja nur etwa 2 km entfernt. Dort genossen wir vor allem das magische Licht des Leuchtturms, welches mit vier Strahlen so meditativ über den Horizont glitt. Spät in der Nacht, leider ohne Nordlichter gesichtet zu haben, waren wir zurück.



