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18. März 2012

Möwen im Hafen von Le Palais

Möwen im Hafen

Nur kurz noch ein Foto….

Wir waren bei trübem Wetter unterwegs und besuchten nochmal die Whisky Distillerie im Städtchen Le Palais. Danach liefen wir in den Hafen, denn dort gibt es immer etwas zu entdecken. Ein kleines Fischerboot stand festgezurrt da, der Fischer war noch am Werkeln. Ich fragte, ob ich fotografieren dürfte. Ja, ich dürfte. Irgendwie hatte ich noch keine Lust wieder aufzubrechen, ich wollte die Hafenstimmung wirken lassen. Da fing der Fischer mit einem Helfer an, die Fische zu putzen. Die Gedärme flogen in das Hafenwasser, die Möwen natürlich gleich Richtung Boot. Was für ein Gekreisch und Gekämpfe um die besten Stücke:-) Ich wollte da nicht fehlen, kämpfte allerdings nicht um die Abfälle sondern um einen guten Blick auf das Spektakel. So war ich miten drin. Die Möwen waren gar nicht mehr so scheu, flatterten nur so um mich herum. Das Wassergeplätscher war nicht sonderlich beruhigend, es war nämlich direkt hinter mir und dicht dran noch dazu. Trotzdem, ich hatte viel Spaß und schoß natürlich zu viele Fotos:-) Auf einmal ein Platsch, da lief mir die Fischbrühe hinten in die Schuhe rein. Ja so hautnah war ich dabei…

Hier also ein paar Fotos, hoffe, es kommt bei Euch ohne Fischgeruch an. Das Möwengekreische kann ich sogar später noch nachliefern, ich habe es aufgenommen!

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17. März 2012

Wellen, Surfer, wunderbares Fotolicht

Le Palais am Abend

Früh morgens machten wir uns allein auf den Weg zu einsamen Stränden im Osten der Insel. Da die Flut sehr hoch war, gab es wenig Sand und Möglichkeiten Felsen in die Fotos zu integrieren, doch das Licht war weich, die Wellen rollten sanft und wir genossen die Ruhe des beginnenden Tages.

Es war so sonnig, dass wir entschieden, mal nicht über hohe Klippen zu wandern, sondern einen ganzen Tag am Strand zu verbringen. Das tat uns gut. Doch packte ich es nicht mich auch nur für fünf Minuten in den Sand zu setzen. Da lauerten doch überall Motive auf mich. Ich zog endlich mal Schuhe und Strümpfe aus und wagte mich ins seichte Wasser. Kalt war es aber da die Sonne den Rest des Körpers wärmte, war das ein genußvoller Kontrast. Zuerst fotografierten wir die Surfer, die Wellen waren nicht so hoch wie die Tage zuvor, doch immer noch fotogen. Es war Ebbe und die Flut kam langsam wieder in die Bucht, so konnten wir auch die Felsen und Höhlen erkunden. Sie sind schon gewaltig und es macht Spaß zwischen ihnen zu laufen. In der Ferne hört man das Rauschen der Wellen, von den Felsen tropft plätschernd das Wasser herab, es ist Still und trotzdem lebendig. Dazu der Duft nach Tang und Salzwasser und so ein wenig höhlig, klamm und feucht, nach nassem Stein. Ich fotografierte im Wasser stehend, denn ich kam nicht näher an die fotogenen Felsen heran. Das Stativ sank nach kurzer Zeit so tief in den Sand, das es halbwegs fest stand, sogar für Langzeitaufnahmen. So habe ich noch nie fotografiert, was war ein geniales Erlebnis.

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05. Februar 2012

kälteste Nacht und dann kein Wasser mehr in der Küche

Wir überall in Europa war es auch hier sowas von kalt…. Das Thermometer fiel auf minus 18°C, was erstaunlich ist an der Küste. Morgens mache ich mir als erstes einen Tee, so auch an diesem Tag. Ich drehte das Wasser auf und nichts kam mehr. Das kennen wir doch, hatten wir letztes Jahr auch in Schweden. Nur diesmal packten wir es nicht, es auch wieder aufzutauen, bisher jedenfalls. Wir riefen bei dem Vermieter an. Sie schickten ein paar Stunden später jemanden mit einem kleinen Heizlüfter. So waren wir erstmal dazu verdammt, “daheim” zu bleiben. Die Sonne lachte, nur wehte jetzt auch ein leichter Wind, der den Aufenthalt im Freien nicht mehr ganz so angenehm gestaltete. Wir ließen den Lüfter also einige Stunden laufen, nichts tat sich. So wirklich effektiv schien das auch nicht zu sein….

So machten wir uns wenigstens gegen Abend noch auf an den Strand. In Hvide Sande erkundeten wir den Hafen. Das Eis lag fotogen aufgetürmt im Wasser. Wir machten allerdings nicht wirklich viele Fotos, weil die Finger innerhalb kürzester Zeit weh taten.

So spielten wir abends wieder Karten und versuchten weiterhin das Wasser wieder zum Laufen zu bringen. Jedoch ohne Erfolg.

Hier heute nur ein Foto, morgen kommt wieder mehr….

Eis im Hafen von Hvide Sande

Eis im Hafen von Hvide Sande

Eis im Hafen von Hvide Sande

Eis im Hafen von Hvide Sande

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19. Juli 2011

Barfleur, Normandie und Algen

Wir waren schon öfters in dem malerischen Hafenstädtchen Barfleur und haben dort noch nie so viele Algen gesehen, wie dieses Mal. Der ganze Hafen war mit einem grün schimmernden Teppich bedeckt, die schrägen Betonrampen hinter dem Hafenbecken waren mit glibberigen Algen überzogen. Wir liefen an der Hafenmauer entlang ins Zentrum des Städchens, da roch es plötzlich streng nach Chemie. Hmm, Esra und ich sahen uns um und entdeckten einen Arbeiter mit einer Spritze auf dem Rücken, der versuchte, der Algenplage Herr zu werden. Es sah nicht so aus, als ob er diesen Kampf gewinnen könnte. Chemie gegen einen Zustand, die durch zu viel Chemie ausgelöst wurde!! Das ist schon verrückt, passt aber gut in die heutige Zeit mit all ihren Widersprüchen.

Wir sind diesem Übermaß an grünen Algen schon öfter in der Bretagne begegnet, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer und immer mehr Küstengebiete leiden darunter. Einige Strände sind so stark  betroffen, dass es gefährlich ist, dort entlang zu laufen. Wir haben schon mit unseren Freunden in St. Michel en Greve über dieses Thema diskutiert, dort ist sogar schon ein Pferd an den Gärgasen erstickt, der Reiter kam gerade noch davon, und wahrscheinlich starb auch ein Mitarbeiter bei der Algenentsorgung daran. Die Algenthematik  ist schon einige Jahre präsent und es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen endlich zur Vernunft kommen und was gegen die Ursachen, die massive Überdüngung der Felder und die Massentierhaltung, unternehmen.

Heute fanden wir einen Artikel über die Algen bei Spiegel.de! Es frustriert mich enorm, diesen Artikel zu lesen, es scheint sich wegen Machterhalt und Profitsucht will sich niemand richtig darum kümmern. Mir kam ein Teil eines Verses des Tao in den Sinn:

“Unwissen erkennen ist Stärke – Erkenntnis misachten ist Krankheit”

Einfach den Tatsachen nicht in die Augen sehen, weiter Geldscheffeln?? Wo wird das enden? Kranke Gesellschaft!

 

Hafen von Barfleur, Normandie

Hafen von Barfleur, Normandie

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17. Juni 2011

Do. 9.6. Port Navalo und weiter nach Damgan

Und weiter gings nach Port Navalo am Ende der Presq’Ile du Rhuys, die den Golf du Morbihan vom Atlantik trennt. Bei schönem Wetter fotografierten wir im Hafen, der ortsansässige Leuchtturm war leider umbaut von mauerbewehrten Villen und hatte Mühe drüberzuschauen. Trotzdem keine schlechte Ecke. Wir fuhren zum nächstgelegenen Stellplatz in Kerjouanno.

Port Navalo

Port Navalo

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11. Juni 2011

Übernachtung Notre Dame de Monts

Wir waren natürlich aufgrund von anregenden Gesprächen später aufgebrochen als geplant und das obwohl ich schon gegen 6:00 Uhr am Strand spaziert war. Auf der Insel Noirmoutier sollte es einen großen Stellplatz geben. Den gab es auch. Er war so voll und so laut und ungemütlich, dass wir ganz unsicher waren, was wir tun sollten? Schon das Fahren auf der Insel war sehr anstrengend gewesen, sehr viel Verkehr, viele Fahrräder in den Kreiseln, überall schlendernde Menschenmassen. Und es war so heiß und schwül, dazu der Staub vom Parkplatz und kein Schatten weit und breit. Ich lief mit den Jungs in die Stadt Richtung Hafen. Wir hatten eigentlich beschlossen zu blieben, so kehrten wir vor dem Hafen wieder um, denn die Sonne brannte nur so auf meine eh schon verbrannte Haut. Wir aßen zu Mittag und es wurde immer trubeliger um uns herum. Wie unangenehm, ständig  kamen und gingen Mobile und Autos, dazuzwischen noch die Motorräder und Roller. Es war einfach zu laut und stickig. So fuhren wir relativ spät doch noch weiter. Sehnten uns nach einer ruhigen Nacht.

Häuser im Ort

Häuser im Ort

die Häuser sehen so ganz anders aus, als in der Bretagne. Mir gefallen sie sehr gut!

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31. Mai 2011

L’Aber Wrac’h

Eine kurze Anmerkung vor dem eigentlichen Tagebucheintrag: Leider kann ich keine mails abschicken!!! Also nicht wundern, wenn ich mich zwar hier im Blog melde, aber nicht auf emails antworten kann!!

Es regnete und stürmte, kalt war es auch. Zeit für Computerarbeit. Noch waren wir in der Nähe von Brignogan, so fuhren wir zum Leuchtturm, denn wir wollten und von Claudine veranschieden. Sie war leider nicht da. Gunter und ich schrieben am Bericht, sichteten Fotos, schrieben mails und machten sogar eine CD für den Versand fertig. Die Kinder schrieben an ihren Texten, Noah machte mit Amy Mathe. In den Regenpausen machten wir ein paar Fotos der wellenumtosten Felsen.

 

Sturm in Brignogan

Sturm in Brignogan

 

Leuchtturm in L'Aber Wrac'h

Leuchtturm in L'Aber Wrac'h

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28. Mai 2011

Roscoff 2

Boote im Hafenbecken

Boote im Hafenbecken

20. Mai – Roscoff

 

Ich lief morgens gleich mit den Kindern in die Stadt, denn ich wollte das Zentrum für Tang besichtigen. Da gab es auch Angebote in Englisch und Deutsch. Gunter wollte derweil versuchen, die Sim Karte für das Internet fit zu bekommen. In einem McDonalds hatten wir Internet gehabt und Infos dazu heruntergeladen.

Wir erreichten in stahlendem Sonnenschein das Tang Zentrum, hatten unterwegs die ganzen Thalasso Institute gesehen. Im Zentrum gab es viele Fotos von Algen und Tang und dem Leben im Meer, ein netter Herr sprach Deutsch, er erzählte uns, dass es durch die Thalassozentren eine sehr große Nachfrage an Tangprodukten in Roscoff gab. Im Laden konnte man also Lebensmittelergänzuungsmittel aus Algen und Tang, und viele Pflegemittel für die Haut kaufen. Wir sahen uns einen Film an, leider doch nur auf französisch. Ich kaufte eine grünen Tee mit Tang, der sehr lecker schmeckt. Wir liefen dann nach einem weiteren Rundgang durch die Stadt zurück zum Mobil. Es war Ebbe, so liefen wir nicht entlang der Straße zurück zum Mobil, sondern quer durch die Bucht. Das tat so gut, barfuß im warmen Sand mit relativ warmem Wasser. Amy und ich versuchten uns im Tigergang (liefen schleichend auf den Zehenspitzen) und hatten viel Spaß.

Ein anderer Womo-Fahrer hatte uns den Tipp gegeben, es mal im Fährhafen mit der Übernachtung zu versuchen – da hätte man einen guten Blick auf den Hafen und die Boote im Hafenbecken. So fuhren wir nach dem Mittagessen dorthin auf die andere Seite von Roscoff. Tatsächlich war am Fährhafen ein großzügig bemessenes, asphaltiertes Areal für Womo- und Caravan-Übernachtungen reserviert. Dummerweise fiel der Blick von da direkt auf die ein- und auslaufenden Fähren nach Irland. Die Versuchung, einfach zu buchen und mitzufahren war enorm.

Trotzdem schafften wir es, bei schönstem Wetter in die Stadt zum Bootshafen zu laufen um ein paar sonnige Stunden fotografierend zu verbringen. Ein älterer Mann suchte nach Muscheln, während sein English Setter ausgelassen im Affentempo eine Runde nach der anderen im trockenen Hafenbecken drehte. Nach geschätzten 50 km Laufstrecke fand er einen verrotteten Fisch, in dem er sich ausgiebig wälzte. Die Flut kam währenddessen wieder herein, die stundenlang trockenliegenden Boote fingen wieder an, auf dem Wasser zu schaukeln, der Mann packte seine Beute und den streng duftenden Hund ins Auto, und im Hafen regte sich Betriebsamkeit. Neben der Bilderbeute brachte Gabi noch einen Sonnenbrand auf Nase und Nacken mit zurück, Gunter einen auf dem Kopf, wo die Haare nicht mehr so dicht stehen.

 

Hund und Herrchen nach einem langen Tag im Watt

Hund und Herrchen nach einem langen Tag im Watt

 

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10. April 2010

Normandie & Bretagne April 2010

Wir sind zurück von der Bretagne. Die Osterferien waren zu kurz, es war zu hektisch vor der Reise und auch danach…

Jetzt ganz kurz die Ankündigung: der Bericht wird in den nächsten Tagen stückweise hier im Blog veröffentlicht. Als Vorgeschmack ein Foto. Aufgenommen in St Valery en Caux, bei stürmischem Regenwetter, extrem niedriger Ebbe und viel Lärm im Hafenbecken.

Hafenbecken wir ausgebaggert

Bagger in St Valery

Meer morgen:-)