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05. November 2012

Insel Poel, Ostseeküste

Die Küste vor der Insel Poel, Ostseeküste

Eine Insel an der Ostseeküste war noch übrig, die wir uns noch ansehen wollten. Ursula hatte Interessantes darüber berichtet und Leuchttürme standen dort auch. Also auf wieder in Richtung Westen.

Nach einigen Stunden Fahrt bei sonnigem Wetter steuerten wir direkt den großen Wohnmobil-Stellplatz in Timmendorf an. Wir staunten nicht schlecht, für die Nachsasison standen sehr viele Mobile auf dem Platz. Wie so üblich an der Ostsee war die Preisgestaltung auch hier etwas undurchsichtig. Wir fanden das jetzt sogar richtig blöd! Die Übernachtung kostete 3 Euro, was sich gut anhört. Was ist aber “Nacht” – hier dauert sie von 0:00 – 6:00 Uhr. Da wird wohl niemand nach Mitternacht ankommen, oder vor Morgengrauen fahren. So zahlt man brutto zwei Mal Tagestarif á 4 Euro und einmal Nacht – also 11 Euro pro Übernachtung. Hört sich schon anders an. Glücklicherweise kamen wir gerade an, als die Kurtaxe nicht mehr fällig war! Nun – auf der gesamten Ostseereise berichteten wir über diese …..

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04. Oktober 2012

Jasmund National Park – lange Wanderung durch den Wald

Viktoriablick #2, Kreideküste, Jasmund, Insel Rügen

Morgens gingen Gunter und ich früh in den Wald und an den Strand. Das Licht war relativ langweilig, eine Wolkenfront verhinderte schöne Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen. Wir genossen die Ruhe des Morgens.

von Esra:

Den frühen Nachmittag verbrachten wir mit einem Spaziergang im Hafen von Sassnitz. Wir beobachteten die vielen Fischer- und Ausflugsboote, liefen die Mole entlang und kauften bei Rügenfisch Fischbrötchen und kauften Konserven.  Im Hafenwasser wimmelte es von Ohrenquallen, es waren Schwärme von weit über hundert “Puddingklumpen” zwischen den Booten unterwegs. Zum Glück sind Ohrenquallen sehr pazifistisch und in etwa so giftig wie Kopfsalate, kein Grund zur Sorge also.

Die Fischbrötchen, die man in einem Anbau der örtliche Fischfabrik kaufen konnte, schmeckten sehr gut. Ich vermisste zwar die Backfisch-Variante, gab mich aber mit einem schmackhaften Lacksbrötchen zufrieden.

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22. September 2012

Die Aida in Warnemünde

die Aida in der Nacht, Warnemünde

Wir erfuhren, dass die Aida nach Warnemünde kommen würde. Natürlich fanden wir das sehr interessant, ein so großes Kreuzfahrschiff wollten wir gerne sehen, noch dazu, wo wir so dicht am Hafen parkten und das Schiff nur wenige Meter an uns vorbeifahren würde.

Ich stellte den Wecker auf 6:00 Uhr, gegen 6:30 Uhr sollte sie einlaufen. Was für eine blöde Uhrzeit, da ist es ja noch zu dunkel für gute Fotos. Naja, ich wollte es trotzdem sehen. Der Wecker piepste mich aus dem von Träumen unruhigen Schlaf, eine Fähre tuckerte brummend an uns vorbei. Ein Blick gen Hafen, und da stand sie schon! Von uns unbemerkt war sie vorbei gehuscht. Wie gemein! Wir waren extra einen Tag länger geblieben um das zu sehen! Jetzt müßten wir bis zum Abend warten, bis sie sich wieder bewegen würde. Hmm, gegen 19:45 Uhr sollte sie wieder auslaufen. Das wäre doch ein fotogenes Erlebnis.

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19. September 2012

Warnemünde

Strandkörbe und Leuchtturm, Warnemünde

Unser nächstes Ziel war Warnemünde. Nur etwa 35 km von Cammin entfernt, hatten wir den Touristen-Ort schnell erreicht. Auf dem Sandstrand von Warnemünde türmten sich die Strandkörbe, die Innenstadt hatte eine enorm hohe Restaurant-Dichte und ein Straßenmusiker quetschte ein paar verstaubte Polka-melodien aus seinem viel zu weit hörbaren Kurbelkasten. Im Hafenwasser trieben zu gleichen Teilen Fähren, Hafenrundfahrt-kreuzer und schwimmende Pommes-Buden mit so intelligenten Namen wie “Futter-Kutter”, und tausende Urlauber schleichen mit zäher Langsamkeit auf ihren Fahrrädern in der Gegend herum.

Wir bewegten uns mitten in dieser ungewohnten Umgebung…

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02. Juli 2012

Cruden Bay dann weiter nach Aberdeen

Ein Wikingerboot im Hafen von Cruden Bay

Wir verließen den Campingplatz viel zu spät. Hätten gegen 12:00 Uhr fahren sollen, es war aber weit nach 15:00 Uhr, als wir vom Platz rollten. Es hatte den ganzen Tag geregnet, der Nebel war aufgezogen und nahm die Sicht. Wir hörten nur die Geräusche des Hafens inklusive Nebelhorn. So versuchte ich zu schreiben, doch Esra liebt es, seine Artikel perfekt zu formulieren und das dauert meist auch eine Weile. Dummerweise hatte er den Internet und Schreibcomputer genutzt, ich wartete und wartete. In der kurzen verbleibenden Zeit hatte ich dann zwei, drei Tage zu vervollständigen und hochzuladen. Leider dauert die Arbeit am Blog auch immer länger, als es mir lieb ist. Das Einfügen und Beschriften der Fotos, das Zufügen der Schlagwörter, das Reinkopieren des Texte und der Infoboxen. Trotz allem ist es sehr gut, das Ganze schon unterwegs zu machen. Dann bleibt es sehr authentisch:-)

Das Fahren machte im Nebel gar keinen Spaß, wir schlichen dahin, sahen nichts, und wollten aus diesem Grund auch schnell irgendwo unterkommen. Wir entschieden uns für Cruden Bay, das eine  Viertelstunde südlich lag. Dort könnten Mobile im Hafen stehen, die fünf Pfund in die…

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29. Juni 2012

The Ice Houses of Spey Bay, Portsoy

Modelle von Bottlenose Delfinen im Ice House - hier werden die Delfine bis zu 4m lang

Noch war es kalt, bedeckt und windig, zumindest regnete es nicht:-) Wir hielten Ausschau nach Delfinen, Robben, Ottern und Fischadlern, sahen nur letzteren, und der war für Fotos zu weit weg und das Licht grau in grau. Es gibt also nur einen Schnappschuß – aber es war faszinierend, zu sehen, wie der Adler jagt. Er steht relativ lange ruhig hoch über dem Fluß, stürzt sich dann plötzlich hinab und hat Glück – oder auch nicht. Zwei Fischadler konnten wir beobachten, bis sie flussaufwärts weiterzogen.
Die Begeisterung der Menschen hier ist phänomenal! Es ist fast unmöglich eine Sichtung zu verpassen, denn kaum passiert etwas, zeigen Finger in die betreffende Richtung. Nirgendwo habe ich so viele Natur-Enthusiasten gesehen wie hier in Schottland. Allein das ist schon die Reise wert.

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08. Juni 2012

Findochty – ein absolut genialer Campingplatz und Flaschenpost!!

Puffin

Morgens war das Womo durch den stetigen Wind ziemlich durchgekühlt, wir hatten aber ruhig schlafen können. Ich war wie immer sehr früh wach, wollte natürlich mit dem Fotoapparat losziehen, denn morgens würde die Sonne auf den Klippen liegen. Doch es hatte geregnet, das nasse Gras am so steilen Abhang machte mir Angst, da traute ich mich nicht und blieb liegen. Doch gegen 8:00 Uhr krochen wir doch aus den warmen Betten ins eiskalte Mobil. Wir hatten keinen Campingplatz, also keinen Strom, also war es kalt. Es ist zwar Sommer aber saukalt!  Beim Aufstehen fiel uns ein Lieferwagen mit jungen Leuten auf, die Ausrüstung in zahlreiche und sehr große Rucksäcke packten. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass es Vogelforscher waren. Heute würden sie Vögel mit kleinen Sendern versehen um ihr Verhalten nachvollziehen zu können. Da die Gewässer vor Schottland sehr flach seien, würde sich die Klimaveränderung hier sehr schnell auswirken. Gerne hätte ich das Einfangen und die Arbeit an den Vögeln fotografiert. Doch das war nicht möglich, weil die Methode wegen evtl Nachahmern nicht bekannt werden darf! Wenn man in der Nähe einer Alkenkolonie einen Fehler macht und die Tiere stört, kann der Nachwuchs der ganzen Kolonie gefährdet werden. Diese kleinen Vögel bauen ja keine Nester, legen die Eier auf den blanken Fels. Wird der Vogel nervös, fällt das Ei die Klippen hinuter.
Wir machten uns nach dem Frühstück ebenfalls auf in die Klippen und entdeckten tatsächlich einen Papageitaucher auf unserer Fototour. Die anderen Alken brüteten für gute Fotos zu weit in den Klippen, so fotografierten wir sie nicht.

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18. März 2012

Möwen im Hafen von Le Palais

Möwen im Hafen

Nur kurz noch ein Foto….

Wir waren bei trübem Wetter unterwegs und besuchten nochmal die Whisky Distillerie im Städtchen Le Palais. Danach liefen wir in den Hafen, denn dort gibt es immer etwas zu entdecken. Ein kleines Fischerboot stand festgezurrt da, der Fischer war noch am Werkeln. Ich fragte, ob ich fotografieren dürfte. Ja, ich dürfte. Irgendwie hatte ich noch keine Lust wieder aufzubrechen, ich wollte die Hafenstimmung wirken lassen. Da fing der Fischer mit einem Helfer an, die Fische zu putzen. Die Gedärme flogen in das Hafenwasser, die Möwen natürlich gleich Richtung Boot. Was für ein Gekreisch und Gekämpfe um die besten Stücke:-) Ich wollte da nicht fehlen, kämpfte allerdings nicht um die Abfälle sondern um einen guten Blick auf das Spektakel. So war ich miten drin. Die Möwen waren gar nicht mehr so scheu, flatterten nur so um mich herum. Das Wassergeplätscher war nicht sonderlich beruhigend, es war nämlich direkt hinter mir und dicht dran noch dazu. Trotzdem, ich hatte viel Spaß und schoß natürlich zu viele Fotos:-) Auf einmal ein Platsch, da lief mir die Fischbrühe hinten in die Schuhe rein. Ja so hautnah war ich dabei…

Hier also ein paar Fotos, hoffe, es kommt bei Euch ohne Fischgeruch an. Das Möwengekreische kann ich sogar später noch nachliefern, ich habe es aufgenommen!

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17. März 2012

Wellen, Surfer, wunderbares Fotolicht

Le Palais am Abend

Früh morgens machten wir uns allein auf den Weg zu einsamen Stränden im Osten der Insel. Da die Flut sehr hoch war, gab es wenig Sand und Möglichkeiten Felsen in die Fotos zu integrieren, doch das Licht war weich, die Wellen rollten sanft und wir genossen die Ruhe des beginnenden Tages.

Es war so sonnig, dass wir entschieden, mal nicht über hohe Klippen zu wandern, sondern einen ganzen Tag am Strand zu verbringen. Das tat uns gut. Doch packte ich es nicht mich auch nur für fünf Minuten in den Sand zu setzen. Da lauerten doch überall Motive auf mich. Ich zog endlich mal Schuhe und Strümpfe aus und wagte mich ins seichte Wasser. Kalt war es aber da die Sonne den Rest des Körpers wärmte, war das ein genußvoller Kontrast. Zuerst fotografierten wir die Surfer, die Wellen waren nicht so hoch wie die Tage zuvor, doch immer noch fotogen. Es war Ebbe und die Flut kam langsam wieder in die Bucht, so konnten wir auch die Felsen und Höhlen erkunden. Sie sind schon gewaltig und es macht Spaß zwischen ihnen zu laufen. In der Ferne hört man das Rauschen der Wellen, von den Felsen tropft plätschernd das Wasser herab, es ist Still und trotzdem lebendig. Dazu der Duft nach Tang und Salzwasser und so ein wenig höhlig, klamm und feucht, nach nassem Stein. Ich fotografierte im Wasser stehend, denn ich kam nicht näher an die fotogenen Felsen heran. Das Stativ sank nach kurzer Zeit so tief in den Sand, das es halbwegs fest stand, sogar für Langzeitaufnahmen. So habe ich noch nie fotografiert, was war ein geniales Erlebnis.

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05. Februar 2012

kälteste Nacht und dann kein Wasser mehr in der Küche

Wir überall in Europa war es auch hier sowas von kalt…. Das Thermometer fiel auf minus 18°C, was erstaunlich ist an der Küste. Morgens mache ich mir als erstes einen Tee, so auch an diesem Tag. Ich drehte das Wasser auf und nichts kam mehr. Das kennen wir doch, hatten wir letztes Jahr auch in Schweden. Nur diesmal packten wir es nicht, es auch wieder aufzutauen, bisher jedenfalls. Wir riefen bei dem Vermieter an. Sie schickten ein paar Stunden später jemanden mit einem kleinen Heizlüfter. So waren wir erstmal dazu verdammt, “daheim” zu bleiben. Die Sonne lachte, nur wehte jetzt auch ein leichter Wind, der den Aufenthalt im Freien nicht mehr ganz so angenehm gestaltete. Wir ließen den Lüfter also einige Stunden laufen, nichts tat sich. So wirklich effektiv schien das auch nicht zu sein….

So machten wir uns wenigstens gegen Abend noch auf an den Strand. In Hvide Sande erkundeten wir den Hafen. Das Eis lag fotogen aufgetürmt im Wasser. Wir machten allerdings nicht wirklich viele Fotos, weil die Finger innerhalb kürzester Zeit weh taten.

So spielten wir abends wieder Karten und versuchten weiterhin das Wasser wieder zum Laufen zu bringen. Jedoch ohne Erfolg.

Hier heute nur ein Foto, morgen kommt wieder mehr….

Eis im Hafen von Hvide Sande

Eis im Hafen von Hvide Sande

Eis im Hafen von Hvide Sande

Eis im Hafen von Hvide Sande