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10. November 2011

Reisen und Fotografieren mit Kindern – Naturfoto Nov 2011

 

Esra spielt Sonnenfußball

Esra spielt Sonnenfußball

Seit gut 11 Jahren sind wir gemeinsam auf Fototouren unterwegs. Über unsere Erfahrungen als reisende Familie und Fotografen haben wir in der aktuellen Naturfoto berichtet. Gerne hätte ich natürlich viele weitere Aspekte in dem Artikel untergebracht, doch der Platz reichte nicht aus:-) Vielleicht finde ich die Zeit, das Thema hier im Blog ausführlicher zu behandeln! Als Start hier eine kleine Auswahl an Fotos, die schon verdeutlichen, was wir alles in den letzten elf Jahren erlebt haben. Und hier ein Link zum Naturfoto November 2011 Der Bericht ist 10 Seiten lang.

Ich habe mal ein paar Fotos zusammengestellt, auch ein paar als im Heft…

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23. Juni 2011

wieder nach Brignogan:-)

Brignogan Plage zieht uns so magisch an, wir können dieser Küste nicht widerstehen. Die Kids – nun unsere Jugendlichen hört sich so seltsam an, wäre aber korrekter – wollten unbedingt nochmal ein paar Tage hier her. Warum auch nicht. Der Strand gibt uns allen Kraft, wir lieben ihn über alles!

Fotos müßte ich eigentlich keine machen:-) Aber, auch, wenn man denkt, man kennt jede Ecke, hat alles schon fotografiert, es stimmt nicht. Immer wieder gibt es was zu entdecken. Und wie das am Meer so ist: Ebbe und Flut verändern ständig alles. Es war Vollmond, die Flut also entsprechend hoch und wir hatten das Glück gegen Abend Höchststand zu haben. Das Licht war auch relativ in Ordnung, es war kalt im Wind und der Wind wir wirklich heftig. Ich und die Kids waren den ganzen Tag draußen, Abends merkte ich, dass ich so richtig windig, sandig, meerwassergetränkt erschöpft war. Unsere drei auch! Nur Gunter fand es zu windig. Er hat aber bisher, weil es ja Sommer ist, auch noch keine Jacke angehabt. Nun, da wäre es mir auch kalt! Ich machte also trotzdem Fotos:-) Da vergesse ich sowieso die Zeit und alles andere  – darüber hatte ich mal in der Naturfoto geschrieben: “fotografische Glücksgefühle” Ich war sehr glücklich, fast bekam ich eine Überdosis. Könnte es aber auch so formulieren: ich füllte meine Akkus auf. So gut.

 

Welle in Brignogan

Welle in Brignogan - aufgenommen mit 17 mm, ich mußte also ziemlich nah an die Wellen ran!

Kirsten, eine Freundin, hatte mir so Neoprenschuhe geschenkt. Ein großer Dank an Dich an dieser Stelle! Die Dinger hatte ich an. Nicht, weil das Wasser kalt war, ja, war es auch, sondern eher, weil der Sand an diesem Strand so grob ist, dass er echt an den Füßen weh tut. Die Schuhe halten durch die Extrachicht an Wasser also sehr warm, sie sind griffig an der Sohle, man muß nicht so auf die Wellen aufpassen, wenn eine kommt, dann kommt sie eben:-) Die Füße sahen, da sie den ganzen Tag über nass gewesen waren am Abend zwar aus wie die eines schrunzeligen Aliens (ja, meine Fantasie geht durch:-) aber sie waren warm. Und das Wichtigste ist: ich traute mich viel näher ans Geschehen ran. Mußte nur noch auf die Kamera aufpassen, die war nicht gegen zu hohe Wellen gewapnet. Auch bei der Unterwasserfotografie sind die Schuhe übrigens sehr praktisch.

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20. Februar 2011

Titelseite Naturfoto – Februar 2011

Eines meiner Fotos ziert die aktuelle Ausgabe der Naturfoto:-) Das geht alles auch, wenn man unterwegs ist!

Das Heft hatte ich selbst noch nicht in der Hand. Ihr könnt ja am Kiosk mal schauen:-)

So ein Sommerbild tut gut nach Monaten im Schnee. Diese Farben, die Felsen, das Licht…. Man sehnt sich immer nachdem, was man gerade nicht hat.

 

Stø - Vesteralen

Stø - Vesteralen

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11. Juni 2010

Der Fasan

Ich gehe auf die Jagd und kehre mit einem Freund zurück

burrender Fasan

burrender Fasan

In der aktuellen Naturfoto gibt es einen Bericht über “Fotografische Glücksgefühle”. Dort schreibe ich über einen Fasan, der sich in Schweden mit mir anfreundete. Das größte Problem beim Schreiben dieses Artikels war, dass ich mich kurz fassen mußte (und das, obwohl der Artikel 10 Seiten lang ist). Glück in der Naturfotografie ist für mich eine große Erfüllung, ich hätte wahrscheinlich eine Serie aus dem Thema machen können:-) Hier jetzt ein ganz kurzer Teil, der abgedruckt ist, plus eine ausführlicheren Beschreibung (die ich aus Platzmangel rausgenommen hatte), wie ich mich beim Fotografieren des stolzen Vogels gefühlt habe und was automatisch abläuft. Sachen, die man nicht mehr bewußt wahrnimmt.  Ich weiss, dass es sehr viele, auch bessere Fasanenfotos gibt. Trotzdem war diese Begegnung ein ganz besonderes Erlebniss für mich. Viel Spaß hier mit der ausfühlicheren Fasanenversion. Kauft euch trotzdem die aktuelle Naturfoto (6/2010), da steht dann noch viel mehr, auch über Landschaftsfotografie:-)

Wir besuchen Freunde auf ihrer Farm in Schweden. Gegen 6:00 Uhr stört der Ruf eines liebestollen Fasan die absolute Ruhe. Nicht nur ich, sondern auch mein Jadgtrieb ist geweckt. Ich lade schnell die Kamera mit frischer Batterie und Speicherkarte und pirsche mich noch im Schlafanzug an den lauten Herrn heran. Mein Biowecker funktioniert auch die nächsten Tage und immer belohnt er mich mit etwas mehr Vertrauen, bis er schließlich, scheinbar nur für mich, ruft und burrt wie ein verliebter Teenager. Mit allen Sinnen genieße ich die Nähe zu diesem Vogel, den ich bisher immer nur in der Ferne rufen hörte und ich erlebe einen intensiven Einblick in das Verhalten des Tieres. In Zukunft wird der Ruf des Fasans in der Ferne, der Ruf eines guten Bekannten sein.

Bei der Beobachtung bin ich ganz im Jetzt, mit großer Ehrfurcht und Achtung lasse ich mich auf Lebewesen ein, ich bin ständig neugierig und lerne dabei kennen und lieben.

Mühelos verschmelzen meine Wahrnehmung, die Bildgestaltung und die Handhabung meiner Kamera miteinander.

Im taunassen Frühlingsgras nach Nahrung pickend schlendert der Fasanenmann über die Wiese. Im Minutentakt unterbricht er seine scheinbar wichtige Tätigkeit. Mit vor Stolz gestreckter Brust durchbricht er mit einem lauten Ruf die absolute Stille. Der Schrei ist noch nicht ganz verhallt, der Atem hängt als kleines Dunstwölkchen in der Luft, schon folgt die anmutige, immer gleiche Choreographie, begleitet vom Trommelwirbel aus Klicks aus meiner Kamera.

Auf Augenhöhe mit dem Vogel nehme ich die Darbietung im Gegenlicht vor halbwegs ruhigem, grünen Hintergrund auf. Die graziös aufgefächerten Federn leuchten im Licht, die ganze Schönheit des Tieres ist für immer in einem Foto verewigt. Ich studiere den Bewegungsablauf, denn beim Rufen streckt sich der Fasan weit nach oben. Der hübsche Kopf fehlt im Bild, wenn ich nicht schnell genug reagiere.

Einmal wähle ich längere Belichtungszeiten, um durch die Bewegungsunschärfe bei den Flügeln Dynamik ins Foto zu bringen. Mit kürzeren Belichtungszeiten friere ich die Bewegung ein, und Details in den Federn werden deutlich sichtbar. Die relativ offene Blende stellt den Vogel frei.

rufender Fasan

rufender Fasan

burrender Fasan

burrender Fasan


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30. Mai 2010

Artikel in der Naturfoto Juni 2010 – “fotografische Glücksgefühle”

Cote Sauvage, ruhiges Meer

Cote Sauvage, ruhiges Meer

Falls Ihr Interesse daran habt, wie ich mich fühle, wenn ich fotografiere, dann lest den 10 seitigen Artikel “fotografische Glücksgefühle” in der aktuellen Naturfoto.

Unglaublich glücklich bin ich, wenn ich in der Natur unterwegs bin und wenn fotografisch alles passt. Mehr möchte ich erstmal nicht verraten:-)

Ich freue mich aber über Eure Rückmeldungen hier im Blog.