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01. August 2011

Memories – Rarotonga

Ich sichte gerade ältere Fotos. Hier Amy und Noah in Rarotonga – das war eine wirklich tolle Reise.

Der Bericht ist übrigens hier wieder verlinkt!

Noah und Amy in Rarotonga - Südsee

Noah und Amy in Rarotonga - Südsee

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11. Februar 2011

Polarlightcenter in Laukvik – Nordlichtshow in der Nacht

Blogeintrag von Gunter:

Der Donnerstag stand im Zeichen des Nordlichts. Der Tag war kalt und wolkenlos, mit bilderbuchblauem Himmel und weißen Bergen. Aber für vernünftige Bilder war das irgendwie nix, es erinnerte zu sehr an Touristenprospekte und Postkarten. Wir fuhren kurz nach Svolvaer rein, um einige Besorgungen zu erledigen, hatten ein sehr nettes, langes Gespräch im Touristcenter, welches letzte Woche noch geschlossen war und machten uns danach auf den Weg nach Laukvik zum Polarlightcenter. Die Fahrerei war anstrengend, laut und vibrationsreich, das festgefahrene Eis gab der Straße die Konsistenz eines jahrelang vernachlässigten Feldweges. Kaum von der E10 in Richtung Laukvik abgebogen, fiel das Thermometer noch weiter bis auf circa -15°C  vielleicht sogar noch weniger – und im Bus fingen die Scheiben an, von innen zu gefrieren.
Ordentlich weichgerüttelt und durchgefroren am Polar Light Center angekommen, wurden wir von Rob und Therese begrüßt und hereingebeten.

Rob, ein Spezialist für elektronischen Messinstrumentenbau, stammt aus den Niederlanden und war schon von Kindheit an von dem Phänomen Nordlich fasziniert. Durch seine intensive Beschäftigung mit Radiowellen und Radioastronomie in Verbindung mit Polarlicht wurde er zum Kenner dieser Materie und zum gefragten Vortragsredner im niederländischen und deutschen Raum. In Natura erlebt hat er das Nordlicht erst recht spät in 2001, daheim in den Niederlanden. Als ihm und seiner Frau Therese in 2005 während einer Lofotenreise ein Haus zum Kauf angeboten wurde, fackelte er nicht lange und erfüllte sich seinen Jugendtraum. Innerhalb von zwei Jahren hatten sie ihren Neuerwerb durchrenoviert, zum Polarlichtzentrum umgebaut und sind schließlich ganz hier hoch umgezogen. Rob und Therese geben regelmässig kürzere und längere Vorträge über Nordlichter. Durch seinen eindrucksvollen Instrumentenpark ist er in der Lage, die elektromagnetischen Feldbewegungen auf der Erde und die Sonnenaktivität zu messen und davon ausgehend, verlässliche Nordlichtvorhersagen zu treffen. Zudem haben Rob und Therese noch zwei Gästeappartements für Nordlichtliebhaber, die am Puls des Geschehens verweilen wollen.

Zur Webpage des Polarlightcenters!

Also: wenn ihr extra wegen dem Nordlicht nach Norwegen kommt, ist das Polarlightcenter eine sehr gute Adresse. Da kann man sicher sein, Nordlicht nicht zu verschlafen oder vor dem Fernseher zu verpassen:-)

Rob und Terese von Polarlightecenter in Laukvik

Rob und Therese von Polarlightecenter in Laukvik

Rob ist eher für die Messinstrumente, Therese für die Fotografie zuständig.

Esra und Noah vor den Messinstrumenten

Esra und Noah vor den Messinstrumenten

sahen wir noch Nordlichter an diesem Abend? Ja, lest weiter:-)

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10. Januar 2011

Der Graf Gryzwyrg

Der Graf Grytzwyrg

Der Graf Grytzwyrg

Der Graf Grytzwyrg lebt auf dem Schloss Byrg in Wales. Dort lebt er mit seiner Frau Tryflwyrfl und seinen beiden Kindern Byrkryg und Glyzkyp. Sie haben einen Diener namens Gschyrspyl.

Man liest:

Grytzwyrg – Grützwürg

Byrg – Burg

Tryflwyrfl – Trüffelwürfel

Byrkryg – Bierkrug

Glyzkyp – Klotzkopf

Gschyrspyl – Geschierspül

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04. Dezember 2010

Sonne und feucht kalt, brrrr

Hi

Heute nur kurz, ich habe nicht so viel erlebt:-)

Morgens habe ich erst mal getrödelt, bin später aufgestanden. Mußte mal sein, denn wir waren diese Woche viel unterwegs.

Dann habe ich es gleich bereut, es sah so schön aus in der Sonne draußen. Aber,  ich wollte duschen, und wollte es auch nicht aufschieben. Und nach dem Duschen konnte ich auch nicht gleich raus. Immerhin waren es noch minus 12° C und mit nassen Haaren ist das nichts. Aber, als sie halbwegs trocken waren hielt mich nichts mehr drinnen. Ich machte mich auf den Weg zum See, wie jeden Tag. Allein, keiner wllte mit:-( Aber, da habe ich dann auch meine Ruhe. Überhaupt Ruhe: es ist so ruhig hier. Kein Straßenlärm, kein Fluglärm, kaum Nachbarn in Reichweite, wahnsinn diese Ruhe. Man kann tatsächlich die Schneeflocken fallen hören:-)

Ich fotografierte man meiner Lieblingsstelle. Dann kamen Amy und Noah. Die konnte ich schon hören, als sie aus dem Haus kamen. So weit kann man in der sonst absoluten Ruhe Gespräche hören. Wir liefen heute auf dem See, erstmals. Aber nur ganz am Rand. Maria meint, dass man solche Holzgriffe mit Haken um den Hals hängen muß, wenn man auf den gefrorenen See geht. Damit man sich, falls man einbricht, wieder rausziehen kann. Nur mit nassen Händen hätte man keine Halt. Diese Dinger haben wir aber noch nicht. Ich muß mal sehen, wo man die kaufen kann. Handschuhe brauchen wir auch immer noch…..

Jedenfalls erkundenten die Kinder und ich das Eis. Überall fanden wir schöne Skulpuren, es machte Spaß.

Amy wirft Schnee auf dem gefrorenen See

Das Eis, Amy und Noah

Am Nachmittag, also nur kurz später bin ich nochmal mit Corinne losgelaufen. Die Sonne war wieder rausgekommen, es sah schön aus. Aber, kaum am See angekommen, war die Sonne hinter einer Wolke verschwunden. Hmmm, also experimentierte ich mit Stativ und Blitz. Und erklärte währenddesse Corinne die Zusammenhänge von Blende und Zeit und Iso und so weiter. Da Nebel aufzog wurde es schon bei minus 7° unerträglich kalt. Nun, wir standen auch auf dem Eis herum, fotografierten und bewegten uns kaum. Wieder zurück wärmten wir uns an einem heißen Tee und ich versuchte Corinne den Rubiks beizubringen. Sie schaftt das sicher bald:-)

Corinne photographiert

Corinne photographiert

Abendstimmung um 14:00 Uhr

So, sonst nichts Neues im Norden:-)

Liebe Grüße

Gabi