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09. März 2012

hohe Wellen, Leuchtturm am Pointe de Poulains

Gestern war es morgens trüb und es nieselte. Wir nutzten die Zeit uns auszuruhen. Den ganzen Tag mit schwerem Fotogepäck unterwegs zu sein, strengt an. Außerdem scheinen wir ständig Motive zu finden, also sind wir nicht nur früh morgens, sondern sogar mittags, ganz natürlich abends und zeitweise auch nachts unterwegs. Die Insel bietet aber auch reichlich schöne Aussichten, die abgelichtet werden möchten.

durchscheinende Welle

durchscheinende Welle - ausnahmsweise mal etwas größer - auch das Foto:-)

Gegen Nachmittag zogen wir dann los und schauten uns die Strände im Westen der Insel an. Dort erwarteten uns grün durchscheinende rollen Wellen und zwar eine nach der anderen. Es machte großen Spaß hier zu fotografieren. Und jeder Vorsatz, nicht mehr ganz so viele neue Bilder von einer Reise mit nach Hause zu bringen, scheiterte kläglich. Eine Speicherkarte nach der anderen füllte sich. So schnell hatte ich noch nie 16GB im Kasten. Und die Fotos sind einfach klasse. Hier im Blog wirken sie nicht wirklich in aller Pracht, diese Fotos müßt ihr größer sehen. (ich werde später welche als Bildschirmhintergrund hochladen!)

Ein paar Stunden später waren wir alle hungrig und kochten daheim eine Kleinigkeit. Die Nordlichtwarnung im Internet hatten wir wahrgenommen. Vielleicht hätten wir sogar in der Bretagne eine Chance? Wir machten uns bei Vollmond auf den Weg zum Pointe de Poulain, es ist ja nur etwa 2 km entfernt. Dort genossen wir vor allem das magische Licht des Leuchtturms, welches mit vier Strahlen so meditativ über den Horizont glitt. Spät in der Nacht, leider ohne Nordlichter gesichtet zu haben, waren wir zurück.

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08. Oktober 2011

Naturschutzgebiet vor Göteborg

Offene Campingplätze sind im Oktober nicht mehr zu finden in Schweden. Wir fanden bei Särö ein tolles Naturschutzgebiet und parkten da auf dem Parkplatz. Abend wanderten wir durch den Wald zum Meer. Das Wetter war leider grau un grau. Doch morgens kam endlich die Sonne etwas raus. Was für eine Freude. So machten wir morgens ein paar Fotos bevor wir nochmal einkauften und uns dann zur Fähre aufmachten.

Im Wald am Meer

Im Wald am Meer

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10. Juni 2011

Leuchtturm an der Barre de Étel, Pen-Lan bei Billiers, Übernachtung Pointe de Kervoyal

Und weiter ging es gen Süden. Relativ nah, bei Etel fanden wir einen Leuchtturm, na ja, so ein rotes Gestell, an einer Flußmündung. Das Wetter war klasse, strahlende Farben, grüne moosbedeckte Felsen im Wasser und ein Wohnmobilstellplatz direkt hinter den Felsen. Der Platz scheint vor allem für Angler interessant zu sein. Es war noch so früh am Tag und wir waren nicht weit gekommen, so entschlossen wir uns doch weiterzuziehen. Es fiel mir schwer, denn der Platz war wirklich wunderbar. Beim Pointe de Kervoyal fanden wir schließlich auch strandnah noch einen Stellplatz. Wir hätten doch früher nach einem Platz suchen sollen, denn durch den Feiertag am Donnerstag und das daraus resultierende lange Wochenende waren extrem viele Wohnobile unterwegs. Wir belegten auf dem staubigen engen Platz dann auch die letzte enge Parklücke. Doch die Leute waren so nett! Es war ein klasse Erlebnis! Während der nächsten zwei Tage lernten wir fast alle Mobilisten kennen. Wir standen inmitten von Franzosen, die alle wegen des warmen Wetters ständig im Freien waren. Viele schienen sich auch zu kennen und hatten sich hier zum Feiertag getroffen. Einer der Herren hatte auf dem Mobil stehen, dass er Produkte rund ums Mobil verkauft, da unsere Batterie schon sehr schwächelt, und es die Sonne teilweise gar nicht mehr packt alles zu laden, sprach ich ihn auf sein Windgenerator an. So kamen wir ins Gespräch und es war gut, dass seine Frau etwas Englisch sprach. Der Generator war für einen Spontankauf zu teuer (etwa 1700 Euro) aber als er unser Mobil sah, stellte er uns seine Reinigungsprodukte vor:-) Wir hatten natürlich das älteste Gefährt und wir putzen unser Ding auch nicht dauernt, haben erstens keine Zeit und zweitens ist es uns nicht so wichtig, dass es immer glänzen muß:-) Aber diese dunklen Streifen, die immer von Dach herunterlaufen und die wir tatsächlich schon erfolglos zu entfernen versucht hatten, die störten uns doch. Mit einer Sprühflasche und einem weichen Lappen waren die Streifen innerhalt weniger Sekunden, wie mit Magie weg! Wow, das war echt klasse! Wir kauften einen Kanister von dem Zeug.

 

Kieselsteine am Strand

Kieselsteine am Strand

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02. Juni 2011

Pointe du Landunvez

Wir suchten uns eine Strecke auf der Karte, die touristisch schön angegeben war. Hier waren wir auch schon oft gewesen und so parkten wir wieder da, wo wir schon einmal übernachtet hatten. In Portsal gibt es einen Womostellplatz, den wollten wir einen Tag später anfahren, jetzt war erst mal das offene Meer angesagt. Die Sonne schien, das Meer war wieder tiefblau, eine traumhafte Kulisse! Wir fotografierten etwa eine Stunde lang, die Kids waren wieder zurück zum Mobil gegangen. Doch um Platz im Mobil zu schaffen erkundete ich mit den Kindern die Küste während Gunter das Essen vorbereitete. Wir aßen gemütlich und ruhten uns aus. Doch dann fiel uns auf, dass wir es wieder verpasst hatten frisches Baguette zu kaufen. Also fuhren wir in Richtung des nächsten Supermarktes. Viel zu lange suchten wir, erst in den engen Gassen, dann auf kleinen Landstraßen anch einer Einkaufmöglichkeit. In Portsal, wo wir wieder durchkamen, sahen die Boote im Abendlicht so fantastisch aus, dass ich sehr gerne fotografiert hätte. Doch Gunter und die Kinder sahen schon ein Baguetteloses Abendessen und Frühstück vor sich. Eine grausame Vorstellung. Sie trieben mich an, weiter zu suchen. Kein Foto also, wie schade! Schließlich waren wir brotmäßig erfolgreich, kamen seltsamerweise auf dem Rückweg nicht mehr am Hafen vorbei und parkten dann wieder mit Blick zum Meer. Die Sonne geht sehr spät unter. Wir hatten noch viel Zeit bis zum wirklich magischen Licht. Neben uns parkten dann zwei ältere Damen mit ihrem Wohnmobil ein. Ich suche ja immer den Kontakt, schlich mich also ums Mobil und da wurde ich auch schon auf deutsch angesprochen. Wie schön:-) Wir redeten also eine ganze Weile, eine Wolke zog vor die Sonne, wir holten alle weitere warme Pullover aus den Mobilen und trafen uns wieder auf der Sitzbank zwischen unseren Fahrzeugen. Die Frau meinte, es wäre schade, dass wir kein Franzöisch könnten. „Ja, leider kann man nicht alle Sprachen der Länder, die man bereist lernen“ meinte ich. Ein klein wenig Norwegisch haben wir gelernt und viel Englisch während unseres langen skandinavischen Winters. Für Franzöisch hatten wir keine Zeit gehabt…..

 

Pointe de Landuvez

Pointe de Landuvez

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15. Mai 2011

dunkler Winter?

Mit dem Schnee und der Sonne war es manchmal so hell!  Kommt auf dieser Aufnahme gut raus, oder? und auch dieses Foto wurde nach dem Schneesturm aufgenommen. Ich mochte das sehr, wenn überall der Schnee festpappte:-)

 

Lichtdurchflutet

Lichtdurchflutet

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26. Januar 2011

wilde Wetter auf den Lofoten

Das Wetter ist ein Erlebnis hier. Es wechselt, dauernd, und immer wieder ist es schön, sogar, wenn es eigentlich schlechtes Wetter ist. Stürmisch, trüb und regnerisch. Gehört wohl aber dazu. Und ich habe mir vorgenommen, trotzdem und vor allem dann zu fotografieren:-)

Hier ein paar Fotos vom gestrigen Tag. Es fing mit einem wahnsinns Sonnenaufgang an. Einfach absolut fantastisch. Ich wollte mich gerade zum heißen Tee mit Knäcke niedersetzten, da  blickte ich aus dem Fenster und mein Hintern berührte den Stuhl nicht mehr. Ohne Jacke und Handschuhe, was sich als Fehler herausstellte, lief ich hinters Haus, und dann doch noch weiter und weiter auf den Hügel. Im Wind froren mir nicht nur die Finger ein. Trotzallem: ein wunderbar warmes Gefühl durchströmte mein Herz. Der Vestfjord war so schön. Ist er eigentlich immer, aber in diesem Licht! Wow!

Das Frühstück packte ich dann glücklich mit einer schon gefüllten Kameraspeicherkarte. So wurde auch noch mein müder Körper gesättigt:-)

leuchtende Wolke

leuchtende Wolke

Na, kann man meine Begeisterung nachvollziehen?

Vestfjord

Vestfjord

Dann kamen die Wolken zu uns. Es schneite und sah wieder gut aus:-) Ich war viel unterwegs, mir tut die frische Luft sehr gut.

kleines Leuchtfeuer

kleines Leuchtfeuer

Schneeflocken und Weg nach Henningsvaer

Schneeflocken und Weg nach Henningsvaer

Und abends war es nur trüb, leider. Ich machte also keinen Ausflug in die Nacht. Nur, kurz an die Brücke.

Brücke am Abend

Brücke am Abend