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02. April 2013

Wellen in Eshaness, Shetland

Eshaness ist bekannt für außergwöhnlich große Wellen und das über Shetland hinaus. Bisher hatten wir absolut keine Wellen sehen können. Müde dümpelte das Meer so vor sich hin. Nach dem gemütlichen Frühstück schaute ich aus dem Fenster und in der Ferne konnte ich sie sehen! Große Wellen. Wo kamen die denn jetzt her? Wir haben keinen Sturm. Die müssen sich draußen auf dem Atlantik gebildet haben. Klasse!

Esra vor den Wellen, Eshaness, Shetland

Esra vor den Wellen, Eshaness, Shetland

Ich sprang schnell in die Schuhe und lief ohne Jacke zu den Klippen, auch da tat sich was. Das Meer war weis vor Gischt, laut knallte das Wasser gegen die Felsen. Genial! Irgendwie kam es mir so vor, als spielte jemand ein Musikstück mit uns. Es fängt leise an, erst ein Instrument, dann das nächste und erst neimal spielt es langsam und leise. Jeden Tag kam bei uns ein Instrument dazu, erst die Klippen, der Leuchtturm, das Licht. Dann das Nordlicht, dann hohe Wellen und am Schluß noch Wolken mit dramatschem Licht und dann alles zusammen!  Das große Finale! Ahh!

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25. März 2013

Bressay Leuchtturm und Nachtaufnahmen

Die Sonne strahlte sanft ins gischtbeschlagene Fenster, ich war so müde und blieb bis nach 8:00 Uhr liegen. Natürlich stattete ich dem Meer, direkt hinter der Mauer, einen kurzen Besuch ab, testete dabei das Wetter. Es war relativ warm, der Wind eher schwach, die Sonne wärmte. Ah, wie angenehm. was für ein Unterschied zu gestern. Draußen zog sogar ein kleines Segelschiff vorbei.
Trotzdem machte ich heute mal langsam, trank einen Kaffee und einen Tee, aß etwas und dann eine Stunde später nochmal was anderes. Gemächlich!

Aber nur bis 11:00 Uhr :-) Dann traute ich mich erstmals über die Leuchtturmmauer, das Wetter war erstmals ideal dafür. Der ehemalige Leuchtturmwärter hatte zwar gemeint, wir sollten nicht auf den Mauern klettern. Nun, machte ich ja auch nicht, nur einmal drüber und auf der anderen Seite ganz vorsichtig weiter. Es gibt außen sogar Stufen! Mark, der Nachbar, hatte auch gesagt, da kann man rüber. Es gefiel mir, den Leuchtturm von der anderen Seite zu sehen, da sieht er doch tatsächlich wieder ganz anders aus. Übrigens steht man auf dieser Seite dann fast auf dem Felsbogen. Soweit wagte ich mich aber nicht vor! Ich machte das 17-40 mm auf die Canon 5d MII, um das volle Weitwinkel zu nutzen.

Bressay Lighthouse, Shetland

Bressay Lighthouse, Shetland

Der Leuchtturm von Bressay wurde 1858 erbaut. Grundlage war ein Plan der Brüder David und Thomas Stevenson aus der berühmten Stevenson-Familie von Leuchtturm-Architekten.
David glaubte anfangs, einen Leuchtturm auf den Shetland-Inseln zu bauen, wäre viel zu gefährlich und zu teuer. Und verlautbarte außerdem: “jedes Schiff, was in den Gewässern von Shetland fährt, muss verrückt sein”. Trotz dieser Vorbehalte wurde der Leuchtturm von der ortsansässigen Firma Alex Wilson gebaut.
Die Konstruktion des Leuchtturms kostete £ 2324, 15 Shilling und 5 Dime. Dazu kamen noch knapp £ 250 für den Reflektor und dessen Mechanik. Das entspricht einem heutigen Wert von ungefähr £ 200,000, was relativ preiswert ist, wenn man den beträchtlichen Aufwand berücksichtigt.
Der Leuchtturm am Eingang des Bressay Sounds hat die letzten 150 Jahre die Seeleute frühzeitig vor den Klippen und Untiefen gewarnt, und noch heute ist er ein willkommener Anblick für viele Schiffsreisende, die Shetland besuchen. Zumindest bedeutet sein Anblick das ersehnte Ende einer meist rauhen Fähr-Überfahrt.
1989 wurde das Leuchtfeuer des Turms automatisiert und die Unterkünfte der Leuchtturmwärter an den Shetland Amenity Trust veräußert, der sie als Ferienwohnungen vermietet. Der Leuchtturm selbst und seine Instandhaltung sind noch dem Northern Lighthouse Board unterstellt.

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20. März 2013

endlich Shetland

Leider nur ein ganz kurzer Blogeintrag, bald geht es “normal” weiter….

Bressay Lighthouse in der Nacht, Shetland

Bressay Lighthouse in der Nacht, Shetland – was für eine geniale Unterkunft, nicht wahr!

Die Fährfahrt war so heftig, dass wir immer noch etwas erschöpft sind. Wir fuhren bei Windstärke 8-9, 15 Stunden lang von Aberdeen nach Lerwick. Es schaukelte so heftig, dass wir es nur liegend, zum Glück in den Kabinenbetten, aushalten konnten. Da hatten wir uns auf Lewis die ganze Zeit Wellen gewünscht :-) Jetzt hatten wir sie!

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16. März 2013

Butt of Lewis und Port Ness im Sturm

Es stürmte und war kalt. Wo würden wir eventuell Wellen finden? Seltsamerweise hatten wir bisher wenig Glück mit Wellen. Wie schade! Ich hatte gedacht, dass das im Winter einfacher sei.

Die Sonne schien vom wolkigen Himmel auf uns herab. Die von zahlreichen Lochs durchzogene Moorlandschaft zeigte sich von seiner fotogensten Seite. Wir legten auf dem Weg zum Butt of Lewis zahlreiche Fotostopps ein.

Die Standing Stones of Calanish boten den Kids windschutz, wir bemühten uns im rüttelnden Wind anständige Fotos zu machen. Dummerweise kam ich gerade jetzt auf die Idee kurze Zeitraffer zu machen. Die über den Himmel rennenden Wölkchen luden dazu ein. Meine eiskalten Finger litten darunter. Ich war froh die Bildsequenz auf der Speicherkarte gebannt zu haben.

Wellen in Port Ness

Wellen in Port Ness

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04. März 2013

Strände der Isle of Lewis

Noch kennen wir nicht alle Strände der Insel. Es war bedeckt, aber trocken. Diesmal starteten wir mit einem Strand an der Westküste von Lewis – Dalbeg. Dieser Strand ist unweit der Standing Stones, er liegt nahe der Hauptsstraße, mit einem bequemen Parkplatz, er ist also ohne Wanderung zu erreichen. Kaum waren wir aus dem Auto raus, begrüßten uns wohlgenährte weisse Gänse, sie fühlten sich am idyllischen, windgeschützten Loch sehr wohl. Dalbeg ist bei Surfern sehr beliebt. Für Fotografen eignet er sich also ebenso gut. Nach und nach rollten die Wellen auf den Sand. Amy und Noah versuchten am Bach einen Damm zu bauen, was nicht funktionieren wollte. Von Dalbeg führt eine Wanderung zu weiter südlich gelegenen Surfstrand von Dalmore, diesen liefen wir nur zur Hälfte, die Fotografie der Felsen bremste unsere Wanderung aus.

Klippen bei Dalbeg

Klippen bei Dalbeg

Windzerzaust, mit sandigen Füßen und einigen Wellen und Landschaften auf der Speicherkarte zogen wir weiter entlang der Küste. Wir besichtigten und fotografierten das Anold Blackhouse. Innen brannte das für diese Art Häuser typische Torffeuer, es nahm uns den Atem. Schon im Haus merkte ich einen Kopfschmerz aufkommen, nein, die frische, salzige, windige Luft am Strand ist mir da wesentlich lieber. Esra wird noch einen ausführlichen Text über dieses Museum schreiben – mal sehen, wann er das schaffen wird!

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25. Februar 2013

Butt of Lewis, Eoropie Beach

Früh in noch recht trübem Wetter fuhren Gunter und ich los, um den Inseleigenen Strand anzusehen. Wir parkten am großen Friedhof und liefen das kurze Stück zum Strand. In der Bucht wurde erst 1993 von einer hohen Flut ein Haus aus der Eisenzeit freigelegt und dadurch entdeckt. Jetzt im Februar kann man es nicht besichtigen, aber gut vom Hügel mit plätscherndem Bach aus fotografieren. Nach der morgendlichen Fototour frühstückten wir, die Kids waren schon munter und satt. Kaum war unser Hunge gestillt verzogen sich die Wolken und ich hielt es nicht mehr aus im Haus. Doch, das Haus ist geräumig, extrem gemütlich und warm. Aber, ich bin auf die Insel gekommen um sie zu erwandern und erleben, da hält mich nichts, vor allem, wenn die Sonne so freundlich lacht! Unser Ausflug an diesem Tage sollte uns ganz ans Ende der Isle of Lewis führen!

Wellen im Abendlicht, Isle of Lewis
Wellen im Abendlicht, Isle of Lewis
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22. Februar 2013

Strände der Isle of Skye, eine gefundene Kamera

Noch bis Ende Februar könnte Ihr hier für unser Blog voten

Unser letzter Tag auf der Isle of Syke war von Strandbesuchen geprägt. Nachdem wir Davids Scallops gesehen hatten, es war noch früh am Tag, liefen wir in Glenbrittle entlang des weiten, abwechslungsreichen Strandes. Super war das Licht nicht – strahlender Sonnenschein, wie die letzten Tage, nur ein paar kleine, feine Wölkchen über den Cullins. Trotzdem fanden wir manigfaltige Motive, das gelbe Gras auf dem schwarzen Sand des Strandes, dazu die Bergkulisse passte gut zusammen. Die Muster im gemischten Sand, dort, wo Rinnsale ins Meer strömten, erinnerten an Kunstwerke.

Farm und Cuillins im Abendlicht

Farm und Cuillins im Abendlicht

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08. November 2012

Wustrow, Darss

Möwe auf den Buhnen, Ostsee

Unsere Ostseereise beendeten wir in Wustrow, Darss. Dort hatten wir ein paar Wochen zuvor diesen Surferplatz gesehen. Und wo Surfer zu finden sind, da findet ein Fotograf auch Wellen und Wind :-)

Wir fanden den Strand nach einer ersten Inspektion eher langweilig. Die Buhnen standen in zahlreichen Reihen im Wasser. Felsen gab es nicht. Hmmm, mal abwarten dachten wir….

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30. September 2012

Jasmund Nationalpark, Lohme – Insel Rügen

Bäume, Jasmund, Insel Rügen

Es regnete den ganzen langen Tag. Mehrmals lief ich an den Strand. Das schaffe ich ja nie – so nah zu sein und nicht ans Wasser zu können. Also nahm ich es in Kauf nass zu werden und ich wurde nass! Dreimal sogar. Trotzdem fand ich den Strand klasse!

Einmal begleiteten mich Noah und Amy, sie sammelten Bernsteine. Doch hatten wenig Glück. Am Nachmittag lief ich mit Esra zusammen weit entlang der Küste und als wir so ca. eine Stunde gelaufen waren und gerade umdrehen wollten, fing es an zu regnen. Jetzt hatten wir Gegenwind und viel Wasser im Gesicht. Ein paar Fotos machte ich, doch mußte ich jedesmal die Linse putzen.Das Laufen war auf ganzer Länge sehr anstrengend, weil der Strand voller relativ großer Kieselsteine lag.

Nachts lauschten wir dem Sturm in den Bäumen.

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29. September 2012

Kreptitzer Heide

ich stehe an der Treppe zum Strand

Nach der Besichtigung des Kap Arkonas fuhren wir zur Kreptitzer Heide. Dort fanden wir einen Campingplatz, der wenig besucht war. Die Kinder kosteten wieder alle extra, was wir schade fanden. Ich teilte das dem Besitzer mit und handelte einen kleinen Familienrabatt heraus. Glücklicherweise war Strom inklusive, unsere Batterien hatten in den letzten regnerischenTagen nämlich sehr gelitten.

Wir waren schon spät dran, hatten uns am Kap Arkona länger aufgehalten. So beeilten wir uns, zum Strand zu kommen. Dazu liefen wir über die Kreptitzer Heide zu einer Treppe aus Metall. Es war leider schon etwas zu spät, das Licht war bereits fantastisch als wir ankamen, wir hatten keine Zeit uns zu orientieren. Endlich gab es mal wieder richtig schöne, lebendige Wellen. Der Strand war wirklich wunderschön!

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