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Ein paar Fotos von Sturm Nils heute. Anfangs regnete es noch ziemlich stark aber gegen Nachmittag kam sogar die Sonne raus. Ich war zum ersten Mal froh, dass mein Rucksack so schwer ist. Circa 8 kg. Sonst wäre ich im Sturm wohl doch abgehoben.
Objektive reinigen bei Sturm
Der Wind wehte die Gischt auf die Objektive. Da hilft nur das Putzen mit Wasser. Feuchttücher oder Brillenputztücher funktionieren da nicht. Ich habe zwei UV Filter, die ich sonst nie nutze. Aber als Gischtfänger sind die genial. Ist eins schmutzig, nehme ich das nächste und kann dann später im Auto wieder mit Wasser das Salz entfernen. Ich finde die Fotos sehen schon nach Wintersturm aus. So wild waren die Wellen nicht, denn der Koeffizient ist sehr niedrig. Die Flut war also nicht besonders hoch.

Schaum im Sturm
Wir fotografieren eine gigantische Wolkenstimmung am Weststrand von Ameland
Schönes Wetter ist relativ. Der durchschnittliche Urlauber mag natürlich lieber blauen Himmel, ein paar flauschige Wölkchen und wärmende Sonne. Wir Fotografen interessieren uns eher für die ganz besonderen Lichtstimmungen. Vor und nach Regenwetter sieht es besonders schön aus. Fotografen finden dann ihre Fotomotive und riskieren dafür auch gerne einmal in einen Regen zu kommen.
Schlechtes Wetter ist Fotografen-Wetter
Wir mögen Wolken und Wind. Wind ist spannend, weil es dann Verwehungen am Strand gibt und das Wetter häufiger wechselt. Langweilige Wolken sind schnell wieder weggeweht. Fotografenwetter ist meist körperlich anstrengend. Aber das nehmen wir gern in Kauf.
Es dreht sich bei uns also alles ums Wetter. Wir checken dreimal am Tag die Wetter- und Windbedingungen, um besondere Momente abschätzen zu können.
Aber auch der Zeitpunkt ist enorm wichtig. Im Moment halten wir tagsüber Ruhepausen ein oder tätigen Besorgungen. Zu den fotogensten Zeiten, morgens vor und nach Sonnenaufgang und abends vor und nach Sonnenuntergang sind wir fotografisch aktiv. Das schaffen wir natürlich nicht immer perfekt. Sind wir zu lange an den Stränden, kommt das Abendessen wieder mal zu kurz. Wir können einfach nicht in Ruhe kochen, wenn das Licht fotografisch nutzbar ist.
Ja, und zu diesen ganzen Bedingungen kommen noch Ebbe und Flut. Hier auf Ameland finden wir es schön, wenn Ebbe zu Abend- und Morgenstunden stattfindet. Dann gibt der Strand seine angeschwemmten Geheimnisse preis. Wir fotografieren die Muster im Sand.
In der Bretagne mögen wir es eher umgekehrt. Dort wirkt die felsige Küstenlandschaft bei Flut imposanter.
Es scheint ein eher langweiliger, fotografischer Abend zu werden
Es ist recht windig aber den ganzen Tag über klar, mit schönen, weißen Wölkchen. Wir verausgaben uns tagsüber im Sturm beim Vorankommen auf den Radwegen. Abends sind wir müde und ausgepowert. Zurück in unserem Wohnmobil und essen schnell etwas. Dann rappeln wir uns auf und radeln die sieben Kilometer zum Weststrand.
Das Licht ist langweilig, der Himmel ist bedeckt, aber keine dramatischen Wolken zeichnen sich ab. Wir fotografieren mehr aus Pflichtgefühl ein wenig am Radweg, und machen noch ein Foto des Leuchtturms von Ameland und auch als wir in den Dünen stehen, sehen wir nicht, was uns am Strand erwarten wird. Hätte die Bequemlichkeit gesiegt, wären wir wieder zurück zum warmen Mobil gefahren.
Doch wir sind ausgehungert nach Meer und Strand. Also binden wir unsere Räder an einen Pfosten, schultern unsere Fotorucksäcke und Stative und stapfen die Dünen hinunter durch den tiefen, weichen Sand zum Strand.
Abendüberraschung am Weststrand von Ameland
plötzlich sehen wir dramatische Wolken!
Auf halber Höhe angekommen, erkenne ich sofort, dass das ein absolut genialer Abend werden wird.
So, wie es den perfekten Sturm gibt, so gibt es für mich als Fotografin die perfekten Wolken.
Am Horizont hängen die Wolken schwer und dunkel in mannigfaltigen Farbnuancen. Direkt über uns ist die Wolkendecke uniform grau und dünn. Durch sie strahlt relativ viel Licht, welches die Oberfläche des Meeres erhellt. Genau diesen Kontrast finden wir absolut fotogen. Helles Wasser und Sand und tief dunkle Wolken am Horizont, die sich im Sonnenuntergang rosa färben.
Langzeitbelichtung von ablaufenden Wellen
Nach ein paar ersten Fotos schraube ich das 64 fach Graufilter auf das Objektiv. Ich fotografiere natürlich mit meinem Stativ. 5 scharfe Tipps für das Fotografieren mit Stativ. Mit meiner neue Canon R6 ist das Arbeiten mit dem Graufilter für die Langzeitbelichtungen extrem angenehm. Endlich brauche ich die pfiemelige Okularabdeckung nicht mehr und die Kamera stellt auch mit Graufilter scharf. Ich muss nicht mehr für jedes Foto das Filter abnehmen und wieder alles neu einstellen und dann das Filter wieder draufschrauben. Das ND Filter kommt drauf und ich fotografiere als wäre nichts, nur mit längeren Belichtungszeiten. Über das Arbeiten mit der Systemkamera R6 schreibe ich in Kürze einen ausführlichen Blogbeitrag.
An diesem Abend brauchte ich nur dieses eine 64 fach Graufilter (ND 6), weil es schon dunkel wurde. Am Abend kann man mit diesem Filter durch die Wahl der Blende und ISO kurze und lange Langzeitbelichtungen aufnehmen.

Seichte, ablaufende Wellen am Strand als Kontrast zu den Wolken – mit dem 64fach Graufilter aufgenommen.
Plötzlich stehe ich inmitten einer Fotogruppe
Ich bin so begeistert in die Arbeit vertieft, dass mir nicht auffällt, dass es eigentlich für kurze Radhosen und T-Shirt viel zu kalt ist. Über dieses im Flow sein bei der Naturfotografie habe ich bereits ausführlich geschrieben. Im Jahr 2020 ist sogar ein ganzes Buch „Natur-Fotografie macht glücklich“ daraus entstanden.
Mein Stativ steht mit den Beinen im Wasser, weil ich ablaufende Wellen aufnehme. Neben mir ragen die bekannten Buhnen aus dem Sand und der Brandung. Plötzlich kommt noch jemand mit Stativ, dann noch einer und als ich mich umsehe, sind es ein ganzes Dutzend. Eine Fotografengruppe hat mich umzingelt. Im Sand liegen mehr als zehn Fotorucksäcke verteilt herum.
Die Buhnen sind wohl so beliebt, dass jeder sie fotografieren will. Ich fühle mich nicht mehr wohl, weil ich mich nicht mehr bewegen kann, ohne irgendwem im Bild zu stehen. So schieße ich noch zwei, drei Buhnenfotos und entferne mich von der Gruppe.
Langzeitbelichtungen mit dem 64 fach ND-Filter auf Ameland
Die Wolkenstimmung wird von Minute zu Minute imposanter.
Die kreativen Möglichkeiten für die Fotografie sind enorm, auch Gunter ist fleißig ins Fotografieren vertieft. Die Sonne ist schon längst untergegangen und die Nacht legt sich langsam über uns. Die Wolken sind nun tiefschwarz und bedrohlich nahe.
Kräftige Regenschauer oder sogar Gewitter können wir nicht ausschließen. Noch ein paar letzte Aufnahmen und wir machen uns eilig auf den Heimweg. Immerhin haben wir noch sieben Rad-Kilometer vor uns. Noch habe ich meinen Pullover nicht übergezogen. Jetzt tue ich es auch nicht mehr, ich radle mich lieber warm. Falls es anfängt zu Regnen, wären bei mir nicht viele Klamotten nass geworden. Ich habe einen integrierten Regenschutz in meinem Fotorucksack, aber Gunter nicht.
Wir möchten natürlich nicht, dass unsere Kameras nass werden. Wir Fotografen sind ja wasserfest und trocken ohne Schäden wieder, aber die Kameras?
Also treten wir kräftigst in die Pedale. Ich denke, so schnell sind wir noch nie geradelt. Glücklicherweise strahlt der helle Muschelkalk der Radwege in der Nacht. Das macht das Fahren ungefährlicher. Unsere Radlichter erschrecken die Kaninchen am Wegesrand, und wir müssen nur aufpassen, dass uns keines unter die Räder gerät.
Völlig außer Puste aber glücklich über unsere Foto Ausbeute kommen wir am Campingplatz an. Geregnet hat es an diesem Abend nicht.

Dramatische Wolken, helle Wellen – mit der Canon R6 und dem EF 70-200 mm
Fotoimpulse für Wolkenstimmungen am Sandstrand
Unsere Ideen zur Fotografie sind uns an diesem Abend durch den Kontrast unserer Fotografie im Vergleich zur Fotogruppe klar geworden. Die meisten Teilnehmer der Gruppe standen viel zu weit vom Wasser weg. Sie schienen nur die Wolken am Strand zu fotografieren.
Durch die Nähe zu den Wellen kommt Dynamik in diese Wolkenstimmung. Dazu variieren wir die Belichtungszeit immer wieder. Mal machen wir kurze Langzeitbelichtungen von 2-5 Sekunden damit man die Bewegung noch sieht, oder wir schrauben die dichteren Graufilter drauf und belichten so lange, dass das Meer eine glatte Fläche wird.
Also heißt die Devise: nah ran und verschiedene Perspektiven ausprobieren in Kombination mit den unterschiedlichen Belichtungszeiten. Die Belichtungszeiten variieren wir durch Einstellung der Blende und der ISO. Mit kurzen Langzeitaufnahmen die Dynamik des Meeres einfangen in Kombination mit den Wolken am Horizont.
Ich springe an so einem Abend andauernd mal hier hin und mal dahin. Schraube die Stativbeine ganz rein und wieder raus. Sieht wahrscheinlich lustig aus von der Ferne aber gerade dadurch habe ich am Ende Fotos von den unterschiedlichen Blickwinkeln.
Weitere Infos zu Ameland hier im Blog
Die niederländische Insel Ameland
Mein 15. „Sehnsucht nach dem Meer“ Kalender ist jetzt auf dem Buchmarkt erhältlich. Wahnsinn – 15 eigene Kalender zum Thema Meer in Folge. Das sind mehr als 180 außerordentliche Fotografien von Meereslandschaften. Es wird leider, coronabedingt, der letzte Meereskalender beim Weingarten-Verlag sein. Das stimmt mich sehr traurig. Werden die Menschen wegen der Krise keine Kalender mehr kaufen?
Nun, wir werden uns etwas anderes, hoffentlich besseres, überlegen. Ein paar Ideen habe ich bereits. Ganz normale Kalender werden wir aber im Eigenverlag nicht machen, soviel steht fest.
Falls du immer schon einen meiner Kalender kaufen wolltest, ist jetzt die letzte Möglichkeit. Denn mein Leuchtturm Kalender ist ebenfalls den Sparmaßnahmen des Verlages wegen der Corona-Krise zum Opfer gefallen.
Die wunderschönen Meereslandschaften des Kalenders „Sehnsucht nach dem Meer“ für das Jahr 2021.
Trafalgar, Andalusien, Spanien
Am Kap Trafalgar liegt ein kleiner Campingplatz ganz in der Nähe zweier unglaublich unterschiedlicher aber extrem fotogener Strände. Der erste Strand ist flach und sandig. Die Wellen rollen seicht über den Sand. Wind- und Kitesurfer reiten vor der Küste über die Wellen. Der Strand geht Richtung Kap in einen felsigen Teil mit tollen Felsformationen über. Dann erreicht man den Leuchtturm. Diese Kombination von abwechslungsreichen Stränden und Leuchtturm mag ich persönlich am liebsten. Der Leuchttürm thront an der Kapspitze oben auf einer Düne. Von dort schaut man herab auf den zweiten, sehr langgezogenen breiten Strand. Hier türmen sich die Wellen mächtig auf und treffen mit Getöse auf das Land. Wagemutige Surfer finden hier ideale Bedingungen. Auch uns haben es diese Wellen angetan. Wir blieben gleich mehrere Tage vor Ort und kehrten sogar später noch ein zweites Mal an diesen Strand zurück. Für mich ist der Strand nördlich vom Kap Trafalgar einer der allerbesten Wellenstrände.
Magst du die anderen Strände am Kap Trafalgar sehen? Hier gehts zum Live Reisebericht, Cap Trafalgar
Myrland, Lofoten, Norwegen
Das ist definitiv unser Lieblingsstrand in Norwegen. Wir entdeckten den abgelegenen Strand vor vielen Jahren auf einer unserer ersten Roadtrips zu den Lofoten. Hoch oben am Strand ist eine Haltebucht mit gerade genug Platz für ein Auto oder Wohnmobil. Dann geht es auf einem kleinen Trampfelpfad an der Böschung steil hinunter zum Strand an dem sich wohlgeformte Felsen tummeln. Bisher waren wir bei jedem Aufenthalt allein auf dem Strand. Einmal versuchte ich im Winter auf den Strand zu kommen, blieb aber im Schnee stecken. Der Weg hinunter war nicht begehbar, es war zu gefährlich. Auch der Rückweg zur Hauptstraße auf der einsamen Schotterpiste war im Schneesturm ein Abenteuer. Schon einige meiner Bilder von diesem Strand schafften es in die Kalender. Im Prinzip kein typisches Lofotenfoto – ich liebe es vielleicht gerade deswegen.
Wir versuchten einmal in Myrland Nordlichter zu fotografieren. Aber es klappte nicht wirklich, die Wolken verdeckten den Blick und es stürmte. Aber schau selbst, was du von den Myrland Nordlichtfotos hältst.
Blick über die Ostsee, Kronholmen, Gotland, Schweden
An die Ostsee mussten wir uns erst gewöhnen. Sie wirkt oft zu normal und unspektakulär. Sie kann sich aber auch richtig dramatisch in Szene setzen. Übrigens ist das erste Meer, welches ich richtig erleben und fotografieren konnte, der Pazifik in Kalifornien. Was für ein krasser Unterschied. Die schwedische Insel Gotland liegt mitten in der Ostsee und bietet für Fotografen unglaublich vielseitige Meeresmotive. Leuchttürme, Felsenküste aber eben auch solche beeindruckenden Wolkenstimmungen.
Schau, welche Fotomotive auf der Insel Gotland auf dich warten.
Baie de Trespasses, Bretagne
Was hatten wir für ein Glück mit dem Licht an diesem Strand zwischen dem Pointe du Raz und dem Pointe du Van. Es war richig trüb, als wir ankamen. Die Wellen rollten gleichmäßig, aber das Licht der Sonne fehlte. Ich bin sowieso immer draußen, wenn wir unterwegs sind. Also lief ich auch hier mit Kamera und Stativ hinüber zum Strand und machte einige Lanzeitaufnahmen. So war ich genau in der richtigen Position, als die Sonne rauskam und den Phare de la Vieille in goldenes Licht tauchte.
Trafalgar, Andalusien, Spanien
Dieses Foto ist zum Titelfoto meines allerletzten „Sehnsucht nach dem Meer“ Kalender gekürt geworden. Das ist der erste Strand, an den man vom Campingplatz aus kommt. Mühsam war der Weg trotzdem. Die Strecke durch den sehr feinen weichen Sand ist anstrengend zu laufen. Oft blieben wir bis spät abends am Strand, dass auf den Rückweg die Hintertür des Campingplatzes bereits verschlossen war. Da mussten wir unsere müden Knochen noch den langen Weg zum Haupteingang schleppen. Was macht man nicht alles für ein Titelfoto!
Sonnenuntergang beim Flügger Leuchtturm, Fehmarn, Deutschland
Wir waren eigentlich auf dem Weg nach Polen als unser Wohnmobil muckte. Ein Hinterrad lief dauernd heiß. Die Werkstatt in Rostock fand die Ursache nicht. Also blieben wir in Deutschland. Die Ostseeinsel Fehmarn ist immer eine Reise wert. Wir wanderten abends zum Leuchtturm immer mit Blick auf das klare Wasser des Meeres und passten die besten Stimmungen ab.
Du möchtest den Leuchtturm sehen und dessen Treppenhaus bewundern?
Praia de Manta Rota – Portugal
Schon immer wollten wir einmal nach Portugal und Spanien fahren. Aber jedes Mal blieben wir in der Bretagne hängen. Doch im Jahr 2017 war es endlich soweit. Wir ließen uns nicht beirren. Wir steuerten unser Mobil möglichst „Bretagne-fern“ Richtung Süden. Der Strand auf dem Bild liegt in Süd-Portugal, nahe der Grenze zu Spanien. Direkt nach unserer Ankunft auf dem Stellplatz öffnete der Himmel mit Blitz und Donner seine Schleusen, und ich wurde mehrere Male patschnass. Das machte mir überhaupt nichts aus. Ich war so was von glücklich – was für Wolkenstimmungen. Dummerweise hatte ich beim Wechsel der nassen Klamotten auch den Ersatz-Akku für die Kamera im Wohnmobil liegen lassen. Mit dem allerletzten Fünkchen Strom des Akkus schoss ich diese Fotos. Der fast vier Kilometer lange Strand führt zu einer traumhaften Lagune, an der die Muscheln nur so darauf warteten, von mir aufgesammelt zu werden. Mit unserer Wohnmobilnachbarin zog ich später noch Mal los, und wir sammelten als Dank für die tollen Motive mehrere Säcke Müll.
Praia de Manta Rota Strand und Lagune – schau dir weitere Fotos an.
Nordlichtbogen über Hov, Lofoten, Norwegen
Der September ist die ideale Zeit, um mit dem Wohnmobil eine Reise zum Nordlicht zu unternehmen. Es ist noch nicht allzu kalt, die Straßen sind noch eis- und schneefrei. Wir waren mit der ganzen Familie unterwegs und beobachteten die Nordlichter manchmal sogar im T-Shirt. In Hov lag das Wasser des Meeres sehr ruhig vor uns und eignete sich so ideal für diese Spiegelung.
Du willst selbst Nordlichter fotografieren? Schau dir unser großes Nordlicht Tutorial an.
Elgol, Isle of Skye Schottland
Im Februar zur Isle of Skye? Ja, im Nachhinein war das eine sehr gute Idee. Einziger Nachteil – die Tage sind zu der Jahreszeit sehr kurz, die Nächte dafür sehr lang. Wir waren diesmal mit dem VW Bus unterwegs und hatten Ferienwohnungen auf mehreren schottischen Inseln gemietet. So kamen wir an Strände, die für uns mit dem Wohnmobil nicht erreichbar gewesen wären.
Fotolocations auf der Isle of Skye, Schottland.
Supertubus, Peniche, Portugal
An diesem portugisischen Strand an der Westküste gibt es für Surfer ideale rollende Wellen. Leider aber nicht an diesem Tag, als wir ihn besuchten. Da lungerten viele Surfanfänger am Strand und wagten sich vorsichtig ins Wasser. Die knallig bunten Farben von Strand, Wasser und Himmel waren dankbare Motive. Wir standen mit den Füßen im warmen Wasser und fotografierten.
Fotogene Leuchttürme und gewaltige Felsen in Peniche, Portugal.
Blick über den Strand Pen Hat am Pointe de Toulinguet, Crozon, Bretagne
Schon vor Sonnenaufgang loslaufen um die Ruhe auf dem jungfäulichen Strand zu genießen ist immer wieder eine Freude. Wir waren frühmorgens auf dem Weg zum Leuchtturm Toulinguet und freuten uns über die frische grüne Farbe des Strandgrases. In der Ferne siehst du die Felsen des Pointe de Pen Hirs. Nicht weit entfernt im kleinen Hafenstädtchen Camaret-sur-Mer werden sich bald die Touristen tummeln, Segler aus ihren Kabinen kriechen und die Restaurants öffnen. Auf dem Wohnmobil-Stellplatz auf der Höhe hinter dem Ort findet man Ruhe und ist zu Fuß schnell unten an diesem Strand.
Schau dir die Gassen von Camaret und den Schiffsfriedhof an.
Pointe de Pen Hir, Bretagne
Ja, da ist der Pointe de Pen Hir, welches du auf dem vorherigen Fotos in der Ferne gesehen hast. Dieses Felsenkap ist so schroff und steil, dass sich hier Bergsteiger auf Klettertouren in den Alpen vorbereiten. Hochalpine Kletterei und Meeresbrise. Wo hat man das schon beieinander? Wer nur für die Aussicht hierher kommt, wird auch reich belohnt. Der Blick reicht weit über das Meer zu den anderen Kaps der Halbinsel Crozon und sogar bis zum Pointe du Raz in der Ferne. Auf dem Weg zurück zum Städtchen Camaret-sur-Mer kommen wir auch an den Steinreihen von Lagat-Jar vorbei, wo noch über 70 von den ehemals 400 Menhiren in drei Reihen stehen.
Schau dir unbedingt weitere Fotos des Pointe de Pen Hir an.
Wenningstedt, Insel Sylt
Noch ein deutscher Strand, wieder auf einer Insel. In Wenningstedt übernachteten wir ausnahmsweise einmal in einem Hotel. Wir hatten unseren Dackel dabei und wollten die Sylter Hundstage besuchen. Abends mussten wir natürlich den Sonnenuntergang am Strand fotografieren. Dieses Glück hatten wir auf dieser Reise nicht oft, weil das Wetter im März noch unbeständigt und oft regnerisch war. Dafür hatten wir das große Glück, Nordlicht am Ellenbogen fotografieren zu können. Ein Sylter Leuchtturm ziert dieses Jahr das Cover meines allerletzten Leuchtturm Kalenders von Delius Klasing.
Welches der Kalender Fotos gefällt dir am besten? Hast du schon einmal einen meiner Kalender gekauft? Über welches Thema würdest du dir von uns einen Kalender wünschen?
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Tipps für die Fotografie von Wellen an der Hafenmauer von Lesconil in der südlichen Bretagne.

































