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06. Februar 2012

Sneglehuset – Thyboron

Kalter Wind wehte uns schon früh um die Ohren. Wir hatten heute vor, dass “Sneglehuset” in Thyboron anzusehen, und vielleicht nochmal zum Leuchtturm von Bovbjerg zu fahren.  Es dauert immer etwas, bis wir morgens alle fertig sind, aber es eilte auch nicht, weil das Museum erst gegen 11:00 Uhr öffnen würde. Das schafften wir dann auch ohne Probleme. Auf der Hinfahrt merkten wir den Wind, der Schnee wehte über die Straße und häufte sich an bestimmten Stellen auch ziemlich auf. Wir fuhren an all den schönen Stränden vorbei, würden sie ja gerne noch erkunden, jedoch läd das Wetter zur Zeit so gar nicht zum Verweilen im Freien ein. Beißender Wind, ja, den hatten wir. Es tat weh, stechender Schmerz vor allem im Gesicht. Die anderen Körperteile hatten wir in Extra-Lagen Kleidung versteckt. Noch eine Schicht paßte drauf, aber mehr geht nicht mehr, denn dann können wir uns nicht mehr bewegen.

Esra, Amy und Noah im Sneglehuset

Esra, Amy und Noah im Sneglehuset (Für Frank - nicht, dass wir unsere Kinder verstecken würden:-)

Schon der Weg vom Parkplatz zum Schneckenhaus war anstrengend, wir waren innerhalb der paar hundert Meter schon kräftig durchgekühlt. Gingen dann auch alle sofort hinein ins schmucke Muschel-Häuschen. Leider gab es nur einen Ausstellungsraum, der zwar mit zahlreichen Exponaten gefüllt war, jedoch blieben alle unsere Fragen erst mal unbeantwortet. Der ausgiebige Tee- und Kaffeegenuss  vom Frühstück forderte seinen Tribut, wir sehnten uns erst mal nur nach einer Toilette. Es gab dummerweise keine. Wir waren uns deshalb einig, dass die 140 DKK Eintritt zu viel waren. Nun, es ist schon in Ordnung, dass das Haus mit den Eintrittsgeldern erhalten wird, denn es ist eine Augenweide. Doch wir waren erstmal enttäuscht, weil es drinnen nicht mehr viel mehr zu sehen gibt. Die Hauptattraktion ist die Aussenfassade.

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13. Juni 2011

Mo 6.6. Phare de Chassiron, enge Sträßchen ohne Leuchtturmerfolg, La Grande Plage

Leuchtturm auf der Ile de Oleron

Leuchtturm auf der Ile de Oleron

Am Morgen lief die Unterhaltung noch ein bißchen, bevor wir uns zum Phare de Chassiron aufmachten, der sich mit seinen kreisförmigen Gartenanlagen in sonnigem Wetter wesentlich attraktiver darstellte. Die nachfolgende Suche nach den kleineren Leuchttürmen der Nordostseite der Insel verlief sich in einem Labyrinth von kleinen Wegen, aus denen wir nur mühsam wieder herausfanden. Gabi war durch den Fahrstress deutlich genervt. Endlich am Grande Plage am brückennahen Ende der Insel angelangt, dinierten wir im Freien mit Lisa und Heinrich und ließen uns Rotwein und Pastis schmecken. Aufkommender Sturm und Schlechtwetter machte einen längeren Strandbesuch unattraktiv, zudem bot der Sandstrand außer der Länge nichts Außergewöhnliches.

Anmerkung Gabi weiter unten….

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16. Februar 2011

Nordlichter bis nach Deutschland!!

Hi Ihr lieben Leser:-)

Heute und die nächsten zwei Tage sind die Chance sehr groß, dass ihr auch in Deutschland Nordlichter sehen könnt:

Hier ist ein Beitrag in einem Forum.

Wir genießen hier fast ein Bilderbuchwetter. Fast? Ja, die Sonne scheint den ganzen Tag, kleine, fotogene Wölkchen hängen am Himmel, es ist 6-7°C unter Null und es weht ein sehr heftiger Wind, der einem ins Gesicht schneidet und Finger und Füße innerhald weniger Minuten zu Eiszapfen erstarren läßt. Und, die Landschaft sieht fast schon zu schön kitschig aus:-) immer habe ich was zu meckern:-)

in Svolavaer

in Svolavaer

Gunter und ich waren lange in Svolvaer unterwegs. Besorgten Lebensmittel, kauften eine Gasflasche und ein paar Fotos machten wir auch. Gegen Abend suchten wir wieder Nordlichter. Die mondbeschienene Landschaft, das glitzernde Wasser im Mondlicht, die wolkenbehangenen Berge und die Ruhe, die eine so eisige Landschaft ausstahlt – wir genossen sie in vollen Zügen. Auch ohne Nordlicht. Nach 2-3 Stunden fuhren wir ziemlich durchgefroren wieder nach Hause, tranken noch einen heißen Tee, machten eine Bettflasche und ab ins Bett.

weitere Fotos hier…

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07. Februar 2011

Lofoten Surfer in der Kälte

Es war Sonntag. Vorm Strand von Unstad parkten viele Autos. Da kam direkt die Frage auf: Surfer?
Ja, tatsächlich. Da waren Leute in den Wellen  Die Wellen waren wesentlich weniger hoch als noch vor wenigen Tagen, aber noch hoch genug für die Surfer. Es wehte ein kalter, saukalter Wind. Es schneite und regnete abwechselnd. Der Schnee blies über die Straßen und sammelte sich an offenen Stellen als hohe Schneewehen an. Wir fuhren vorsichtig. Und froren sobald wir das warme Auto verliesen. Schon nach wenigen Minuten waren die Finger eiskalt. Und die Surfer waren im Wasser! Wow. Wir schauten dem Spektakel eine Weile zu. Dann kamen sie nach und nach, Surfbretter schleppend und zitternd vor Kälte an Land. Natürlich kamen wir gleich ins Gespräch. Ich bin ja neugierig. Nur lange kann man mit nassen Surfern am Strand bei Wind und minus 4 Grad nicht reden:-) Es reichte aber für ein Foto. “Kalt wäre ihm eigentlich nicht, nur die Füße täten weh.” Was für Menschen müssen das sein, die hier im Winter surfen. Ich war fasziniert von dieser Hingabe für einen Sport, oder vielleicht eher eine Lebensart:-)
Abends kam dann immer mehr Schnee, mit Wind vermischt, so machten wir es eher gemütlich, saßen zusammen, redeten, schrieben an den Notebooks, ich sichtete Fotos.

Surfer in Unstad

Surfer in Unstad

eisige Straße

eisige Straße

Wind und Schnee - besser auf den Heimweg machen

Wind und Schnee - besser auf den Heimweg machen

PS den Blog könnt Ihr ruhig an andere Interessierte weitergeben. Es macht Spaß zu sehen, wie die Besucherzahlen in die Höhe gehen, wenn man täglich berichtet:-)

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05. Februar 2011

hohe Wellen und Nordlichter vom Feinsten

Wir frühstückten im Sonnenschein, wow, das war gestern einer dieser extrem fotogenen Tage. “Was können wir mit diesem wunderschönen Tag machen?”  Ich rief kurz die Emails ab, unser USB-Modem funktioniert jetzt. (zwar nicht zum surfen aber für mails gar nicht schlecht). Auf der FC stand unter einem Nordlichtbild der Hinweis, doch mal die Wellen in Unstad zu fotografieren. Ja, warum auch nicht. Wir waren ja schon in Eggum und in Utakleiv, Stände, die wir favorisieren, aber am Surferstrand Unstad, wo ich 2009 auch das Gewinnerbild des Europäischen Naturfotgrafenwettbewerbs aufgenommen hatte, da waren wir noch nicht. Und Wellen gab es ja schon an Stellen. wo man normalerweise nur dümpelndes Wasser findet.Was würden wir wohl in Unstad vorfinden? Über die enge gewundene Straße und durch den Tunnel, da sah man schon die Wellenberge majestätisch hereinrollen. Fast wie in Zeitlupe, was Rückschlüsse auf die Größe zulässt. Wir parkten auf einem Parkplatz aus Eis, und schlitterten und liefen alle zusammen ergriffen den Strand entlang. Monsterwellen kamen gischtsprühend ohne Unterlass auf uns zu. Zum Glück hielt der ablandige Wind die Gischt von uns ab. Die Kinder testeten die Schneereste auf Festigkeit, sammelten Strandgut oder betrachteten die Wellen, während wir fotografierten. Nach einigen Stunden völlig durchgefroren vom Wind, wärmten wir uns im Auto mit heißem Tee und Kaffeestückchen wieder auf . Mit dem guten Gefühl, etwas Einmaliges erlebt zu haben, traten wir die lange Rückfahrt an.

Welle rollte mächtig rein....

Welle rollte mächtig rein....

Noah in der Luft

Noah in der Luft

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17. Dezember 2010

Ruhe – man hört Schneeflocken fallen

aber nur, wenn der Wind nachläßt:-)

Ich lag heute im Bett und wunderte, warum ich nicht so früh raus komme. Während ich überlegte fiel mir auf, dass es absolut ruhig war. Nichts war zu hören, kein Auto in der Ferne, kein Flugzeug, keine Nachbarn, die irgendwas sägen. Einfach nur Ruhe. So blieb ich liegen und genoss!

Es schneite mehrere Stunden, das sah schön aus im Wind. Esra und Aron fuhren Ski auf dem See, aber der Schnee war zu matschig, da es zu warm war. Nur -2°C.

Ich lief in den Wald und fotografierte. Hielt immer wieder inne um auch da die Ruhe zu genießen. Maria hatte mir erzählt, dass man die Schneeflocken fallen hören kann. Das stimmt. Ich hörte den Schneeflocken zu. Wie schön. Habt ihr auch mal die Schneeflocken gehört?

Heute abend waren wir in der Sauna. Es war etwas schwer raus zu kommen, aber als ich erst mal unterwegs war, war es klasse. Von der Sauna habe ich keine Bilder, das hättet Ihr jetzt gerne:-) Hier also  ein paar Fotos vom Schnee:

Esra macht sich bereit zum Skifahren

Esra macht sich bereit zum Skifahren

Esra und Aron auf dem Weg zum See

Esra und Aron auf dem Weg zum See

Schneeflocken

Schneeflocken