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15. September 2012

Wohnmobilreise an der Ostsee

In den nächsten Wochen werden wir an der Ost- und evtl auch an der Nordsee unterwegs sein. Bornholm steht auf unserer Wunschreiseliste – wenn das Wetter stimmt werden wir dieser Insel einen Besuch abstatten.

Wie immer berichten wir von unterwegs, diesmal nicht ganz so ausführlich wie in Schottland.

Falls jemand von Euch Tipps für die Region hat, freuen wir uns über Eure Infos in den Kommentaren. Vor allem über nette Stellplätze für’s Wohnmobil wären wir dankbar. Wir wollten noch einen neuen Navi kaufen und da Stellplätze drauf laden, schafften das aber im Abreisetrubel nicht mehr. Deswegen behelfen wir uns jetzt mit Listen aus dem Internet, die leider nicht ganz so übersichtlich sind.

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08. Juni 2012

Findochty – ein absolut genialer Campingplatz und Flaschenpost!!

Puffin

Morgens war das Womo durch den stetigen Wind ziemlich durchgekühlt, wir hatten aber ruhig schlafen können. Ich war wie immer sehr früh wach, wollte natürlich mit dem Fotoapparat losziehen, denn morgens würde die Sonne auf den Klippen liegen. Doch es hatte geregnet, das nasse Gras am so steilen Abhang machte mir Angst, da traute ich mich nicht und blieb liegen. Doch gegen 8:00 Uhr krochen wir doch aus den warmen Betten ins eiskalte Mobil. Wir hatten keinen Campingplatz, also keinen Strom, also war es kalt. Es ist zwar Sommer aber saukalt!  Beim Aufstehen fiel uns ein Lieferwagen mit jungen Leuten auf, die Ausrüstung in zahlreiche und sehr große Rucksäcke packten. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass es Vogelforscher waren. Heute würden sie Vögel mit kleinen Sendern versehen um ihr Verhalten nachvollziehen zu können. Da die Gewässer vor Schottland sehr flach seien, würde sich die Klimaveränderung hier sehr schnell auswirken. Gerne hätte ich das Einfangen und die Arbeit an den Vögeln fotografiert. Doch das war nicht möglich, weil die Methode wegen evtl Nachahmern nicht bekannt werden darf! Wenn man in der Nähe einer Alkenkolonie einen Fehler macht und die Tiere stört, kann der Nachwuchs der ganzen Kolonie gefährdet werden. Diese kleinen Vögel bauen ja keine Nester, legen die Eier auf den blanken Fels. Wird der Vogel nervös, fällt das Ei die Klippen hinuter.
Wir machten uns nach dem Frühstück ebenfalls auf in die Klippen und entdeckten tatsächlich einen Papageitaucher auf unserer Fototour. Die anderen Alken brüteten für gute Fotos zu weit in den Klippen, so fotografierten wir sie nicht.

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17. Mai 2012

Die “über-uns-Seite” aktualisiert!

Unsere geschätzten Dauergäste kennen uns ja schon. Doch immer wieder kommen Anfragen, bei denen mir klar wird, dass uns die Leser nicht “kennen”. Also habe ich die “Über-uns-Seite” überarbeitet und jetzt heißt es nur noch: “wir”!

Für mich war der Neuentwurf sehr aufschlussreich. Ich brachte sozusagen eine Art Gliederung in unser Leben :-) Mir war vorher nicht ganz bewußt, dass das Thema Langzeitreise” auf so großes Interesse stößt! In all den Jahren des Reisens haben wir ja Erfahrung mit beidem: monatelangen Reisen und kurzen (bis zu 6 Wochen) Trips während der Ferienzeiten. Nach der fünfmonatigen Winterreise in Skandinavien packten wir die Sachen für zwei Monate Frankreich, und Amy meinte lapidar: “Ach, das geht schnell! ist ja nur ne kurze Reise.”

Das Thema “Reisen mit dem Wohnmobil” zieht sich auch durch unser Leben. Erst in letzter Zeit versuchten wir auch mal was Anderes und mieteten Ferienwohnungen.

Ganz klar, und wahrscheinlich sieht man es auf den ersten Blick: die Fotografie spielt hier eine Hauptrolle. In Zukunft möchten wir sie noch mehr mit Umweltthemen kombinieren. Darüber halten wir unsere Leser natürlich auf dem Laufenden.

 

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14. Juni 2011

Di 7.6. Fahrt nach La Tranche sur Mer, Phare du Grouin du Cou

Nach nächtlichen Regengüssen fanden wir am Morgen noch einen irischen Wohnmobilisten, den Gabi sofort auf Informationen ausquetschte. Der Ire hatte einen Bruder als Pub-Besitzer in Mainz und kam gerade von Nordspanien hoch. Anscheinend ist die Sturmzeit dort schon vorbei und auf dem Weg Richtung Süden gäbe es immer nur Dünen und Sand ohne große Abwechslung. Das gab uns zu Denken, und da uns der Rummel und die Touristenmassen, die Richtung Süden mehr und mehr zunahmen, gewaltig auf den Keks gingen, fassten wir den Entschluss, wieder Richtung Norden in die Bretagne zu fahren, wo es auch noch einige Ecken zu entdecken gibt.

Leuchtturm

Leuchtturm -Phare du Grouin du Cou

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10. Juni 2011

Leuchtturm an der Barre de Étel, Pen-Lan bei Billiers, Übernachtung Pointe de Kervoyal

Und weiter ging es gen Süden. Relativ nah, bei Etel fanden wir einen Leuchtturm, na ja, so ein rotes Gestell, an einer Flußmündung. Das Wetter war klasse, strahlende Farben, grüne moosbedeckte Felsen im Wasser und ein Wohnmobilstellplatz direkt hinter den Felsen. Der Platz scheint vor allem für Angler interessant zu sein. Es war noch so früh am Tag und wir waren nicht weit gekommen, so entschlossen wir uns doch weiterzuziehen. Es fiel mir schwer, denn der Platz war wirklich wunderbar. Beim Pointe de Kervoyal fanden wir schließlich auch strandnah noch einen Stellplatz. Wir hätten doch früher nach einem Platz suchen sollen, denn durch den Feiertag am Donnerstag und das daraus resultierende lange Wochenende waren extrem viele Wohnobile unterwegs. Wir belegten auf dem staubigen engen Platz dann auch die letzte enge Parklücke. Doch die Leute waren so nett! Es war ein klasse Erlebnis! Während der nächsten zwei Tage lernten wir fast alle Mobilisten kennen. Wir standen inmitten von Franzosen, die alle wegen des warmen Wetters ständig im Freien waren. Viele schienen sich auch zu kennen und hatten sich hier zum Feiertag getroffen. Einer der Herren hatte auf dem Mobil stehen, dass er Produkte rund ums Mobil verkauft, da unsere Batterie schon sehr schwächelt, und es die Sonne teilweise gar nicht mehr packt alles zu laden, sprach ich ihn auf sein Windgenerator an. So kamen wir ins Gespräch und es war gut, dass seine Frau etwas Englisch sprach. Der Generator war für einen Spontankauf zu teuer (etwa 1700 Euro) aber als er unser Mobil sah, stellte er uns seine Reinigungsprodukte vor:-) Wir hatten natürlich das älteste Gefährt und wir putzen unser Ding auch nicht dauernt, haben erstens keine Zeit und zweitens ist es uns nicht so wichtig, dass es immer glänzen muß:-) Aber diese dunklen Streifen, die immer von Dach herunterlaufen und die wir tatsächlich schon erfolglos zu entfernen versucht hatten, die störten uns doch. Mit einer Sprühflasche und einem weichen Lappen waren die Streifen innerhalt weniger Sekunden, wie mit Magie weg! Wow, das war echt klasse! Wir kauften einen Kanister von dem Zeug.

 

Kieselsteine am Strand

Kieselsteine am Strand

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03. Juni 2011

Lampaul-Plourazel

Unsere zwei Nachbar Damen schliefen sehr, sehr lange. Ich hätte gern noch etwas dem Franzöisch gelauscht, aber auch gegen 11:300 Uhr hoben sich die Fensterläden nicht. So fuhren wir ohne Verabschiedung weiter. In Lampaul Plourazel haben wir schon oft auf dem Aire communale übernachtet. So machten wir uns auf den Weg dorthin, denn mit etwas Glück würde es dort Duschen und eine Waschmaschine geben. Bisher waren wir nur in der absoluten Vor- und Nachsaison um Ostern und in den Herbstferien hier gewesen, da war natürlich alles zu. Jetzt Ende Mai könnten wir vielleicht Glück haben? Hatten wir nicht. Es standen zwar viele Mobile hier, aber Duschen gab es nicht und eine Waschmaschine auch nicht?! Schade. Zuerst überlegten wir noch weiterzuziehen entlang der Küste. In Plougerneau wollen wir am Montag eine Abalonezucht besichtigen, leider hatte ich zu relativ spät bei Sylvain, angerufen um einen Termin auszumachen. Jetzt wollen wir also nicht zu weit gen Westen ziehen, denn dann fahren wir zu viel ZigZack. Das Wetter war wieder sehr trüb, hie und da nieselte es. Wir ruhten uns aus, die Kinder liefen in den Ort um unser täglich Baguette zu kaufen.

Haus mit Bojen

Haus mit Bojen

Gegen Abend machten wir eine lange Wanderung entlang der Küste. Da es sehr trüb war, wurden die Karten der Kameras nicht gefüllt. Ich hatte nur 20 Fotos gemacht den ganzen Tag über. Auf dem Platz mit den vielen, vielen Mobilen hatte ich mich Gesprächspartnern gerechnet, doch es war so kühl und windig, dass sich keiner der Besitzer der teueren Gefährte (hier standen mehrere Mobile die weit über 200000 Euro kosten!) vor die Türen trauten. Überall sah man die Satellitenschüsseln auf dem Dach und Fernsehen flimmern! Wie schade, keine Gespräche.

Zur Zeit des Sonnenuntergangs liefen wir nochmal kurz gen Meer, doch keine Wolkenlücke lies ein Scheinen der Sonne zu. So waren wir an diesem Abend früh im Bett.

Und am nächsten Tag wird es spannend – da sahen wir uns die Abalone (Meerohrenzucht) an!!

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12. Mai 2011

Frankreich und Spanien

Eine neues Abenteuer steht an: wir werden uns bekannte Regionen in Frankreich erkunden – meist gibt es da noch Ecken, die man noch nicht gesehen hat. Und Leute, die man näher kennenlernen kann.

In Brigongan werden wir uns wahrscheinlich hier: http://brigoudou.fr/index.htm etwas einbringen können. Seit vielen Jahren schon begeistern wir uns für die bretonische Küste und natürlich auch für die Lebewesen am und im Meer. Schaut mal auf die Unterwasserfotogalerie – das ist jedesmal ein wunderbares Familienprojekt, welches wir sehr engagiert verfolgen.

Abalone

Abalone

Dann machen wir uns auf zu Regionen, die uns unbekannt sind. Wir möchten mal wieder was ganz Neues entdecken. So werden wir entlang der fanzösischen Küste nach Nordspanien fahren.

Es ist ja mittlerweile einfacher mit dem Internet unterwegs, so werden wir versuchen live zu berichten. Wir freuen uns immer über Kommentare. Gerne könnt Ihr auch den Link zu unserem Blog an Interessierte weitergeben.

Seehase

Seehase

 

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14. Mai 2010

29. März – Reisevorbereitungen und St Valery

Leuchtturm von St valery

St Valery

So, endlich geht es etwas weiter hier mit dem Reisebericht:-)

Reisevorbereitungen:

Wie üblich war es hektisch vor unserer Reise. Und das, obwohl wir uns bewußt waren, wie schnell die Osterferien auf uns zurasten. Wahrscheinlich war es den Kindern noch nicht schnell genug, ich konnte aber mein selbst auferlegtes Arbeitspensum kaum bewältigen.
Wir hatten lange auf wärmeres Wetter gewartet, denn das Mobil brauchte Wartung. Leider hatten wir es nach Ende der langen Reise nicht direkt geputzt, das war ein Fehler. Dann macht man es nämlich nicht mehr. Es war also noch schmutzig, glücklicherweise aber nur außen. Innen war es rein :-)

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