Permalink

6

02. März 2013

schottische Telefonzelle, Leuchtturm bei Stornoway

Unsere Vorräte waren wieder aufgebraucht, also machten wir uns auf nach Stornoway. Außer in der Stadt gibt es auf der Insel keine nennenswerten Läden. Wir haben außer auf Harris nicht mal so einen ganz kleinen Laden gesehen. Also, auf in die große Stadt. Was alles relativ ist! Nun, auf der Isle of Skye gab es einen Kreisel, den wir öfters mal fuhren, hier gibt es drei in Stornoway. Damit kann ich ganz gut leben. Auf dem Festland sind diese städtischen Kreisel immer anstrengend.

Das Fahren auf der Isle of Lewis & Harris ist ermüdend, weil wir oft bis nach Sonnenuntergang an einem Strand weit entfern von daheim verweilen und dann die meist tiefschwarzen, schlecht markierten Straßen in der Dunkelheit fahren müssen. Und die Wege sind weit! Hier auf unserer kleinen Insel Bernera sind die Single Track Roads zudem nicht nur kräftig kurvig, sie haben auch noch ein welliges Auf-und-Ab. Das bedeutet, dass die Scheinwerfer in den Kurven nur selten die Fahrbahn beleuchten. Abends finden sich zudem oft Schafe am Rand der Fahrbahn oder direkt darauf. Daher dauern unsere Fototouren länger als es uns lieb ist. Die abschließende Fahrt ist immer anstrengend und erfordert die volle Konzentration. Mittlerweile kenne ich die scharfen Kurven schon ziemlich gut.

Jetzt waren wir auf dem Weg zum Supermarkt und in den Buchladen. Wir hatten uns ein paar Wolken und wechselhaftes Wetter für unsere Fotos gewünscht; das war wohl ungenau gewünscht…. Es etwas zu viel, kaum ein Sonnenstrahl trifft auf die Erde. Es nieselte bei grauen, konturlosen Wolken. Ich fand die Landschaft selbst in diesem Licht sehr reizvoll. Das ist ehrlicher für einen schottischen Winter auf den Hebriden :-)

Esra skypt :-) In der Telefonzelle lag ein Zettel mit den Gottesdiensten

Esra skypt :-) In der Telefonzelle lag ein Zettel mit den Gottesdiensten

Unterwegs fahren wir jedesmal an einer einsam stehenden, klassischen roten Telefonzelle und einem Briefkasten vorbei. Jetzt fotografierten wir die beiden.

Weiterlesen →

Permalink

1

08. November 2012

Wustrow, Darss

Möwe auf den Buhnen, Ostsee

Unsere Ostseereise beendeten wir in Wustrow, Darss. Dort hatten wir ein paar Wochen zuvor diesen Surferplatz gesehen. Und wo Surfer zu finden sind, da findet ein Fotograf auch Wellen und Wind :-)

Wir fanden den Strand nach einer ersten Inspektion eher langweilig. Die Buhnen standen in zahlreichen Reihen im Wasser. Felsen gab es nicht. Hmmm, mal abwarten dachten wir….

Weiterlesen →

Permalink

4

10. August 2012

Regen auf der Belle Ile – Panorama

Ich lenke einmal etwas von Schottland und den Kalendern ab. Habe ein Panorama von der Belle Ile ausgegraben:-)

Dort warteten wir ja nach fast 2 Wochen Sonne pur auf Regen. Der kam am letzten Tag und war ach so fotogen. Ja, wir wurden nass, aber es machte uns so gar nichts aus. So eine Fotosession hatten wir tatsächlich noch nie erlebt. Das Licht war so außergewöhnlich schön, die Wellen knallten, die Sonne beschien das Meer, dahinter die extrem dunkle, gigantische Wolkenfront. Es war genial.

Hoffe, das Foto bringt es rüber?

Hier geht es zum Tag im Reisebericht.

Strand bei Donnat, Belle Ile, Bretagne

Strand bei Donnat, Belle Ile, Bretagne

Permalink

3

15. Februar 2012

Wetterwechsel – Argab Strand mit dunklen Wolken

Das Wetter wechselte, Es wurde wärmer, dicke Wolken zogen auf,das bot wieder völlig neue Motive. Nur das Rausgehen fiel uns schwerer, denn auch der Wind war stärker geworden. Ich habe ja nun die neue, extrem warme Mütze mit Fell – da nahm ich diese Herausforderung doch sehr gerne an. Wir fuhren allein, unsere Sippe konnten wir nicht begeistern, waren wir doch die letzten Tage sehr lange in der Kälte unterwegs gewesen. So spielten sie Würfel oder Karten in der warmen Stube.
Hier also ein paar dunkle Wolken für Euch.

Permalink

5

18. September 2011

stürmische Tage auf Fehmarn

Wir verbrachten ein paar stürmische Tage auf Fehmarn. Heftiger Strum fegte über die Insel. Kaum waren wir auf der Insel, wurde die Brücke für Leer-Lastwagen und Wohnmobile gesperrt. Nun, wir wollten in die andere Richtung, weiter nach Dänemark. Ein paar schöne Motive bot uns der Sturm und der Regen.

Später gibt es “meer”….

Flügger Leuchtturm

der Leuchtturm bei Flügge

Regen und Sonne

Regen und Sonne

Da wir nicht so viel unterwegs waren auf Fehmarn, wir genossen nur den Strand und den Leuchtturm bei Flügge.

Permalink

2

10. Juli 2011

Erquy im Regen, dann nach Barfleur

Die Regentage in Erquy brachten viele Motive und gute Möglichkeiten Bücher zu Ende zu lesen:-) Außerdem lernten wir wieder nette Leute kennen und unterhielten uns viel. Oft “beschnuppert” man sich am ersten Tag so ein wenig, vertieft aber die Unterhaltungen immer mehr und erst nach ein paar Tagen hat man das Gefühl jemanden kennengelernt zu haben. So ging es mir auch hier mit Rita und Eva, die wir immer wieder trafen. Daher genieße ich es zur Zeit, dass wir es uns, wie all die langzeitreisenden Rentner, erlauben können, länger zu verweilen. Auch, wenn das noch ein Lernprozess ist. Habt Ihr ja sicher an der Route, die wir gefahren sind gemerkt, dass wir wohl noch etwas bremsen lernen müssen:-)

 

Regen in Erquy

Regen in Erquy

weiter in Text und Bild hier:-)

Weiterlesen →

Permalink

7

04. Juli 2011

“Was fotografiert Ihr denn?”

 

Meneham, Bretagne

Meneham, Bretagne

Wir standen mit den Kameras auf den Stativen am Meer. Es hatte geregnet, zog sich immer wieder zu, klarte immer wieder kurz auf. Wechselhaftes Wetter mindert zwar den Drang, nach draussen zu gehen, ist aber ideal für außergewöhnliche Fotografie. Man weiss nie, was man dann wirklich bekommt. Es kann auch ohne brauchbare Fotos enden und man schleicht völlig durchgeweicht von heftigen Regenschauern wieder ins Mobil zurück. Meistens bieten sich jedoch kurze, sehr fotogene Momente, die man nicht missen möchte. So auch an diesem Abend. Wir fanden fantastische Ansichten, die Wolken hingen sehr tief und dunkel am Hoizont. Über uns jedoch war der Himmel frei und das brachte das Meer zum Leuchten. Das schaffte einen genialen Kontrast zwischen Himmel und Wasseroberfläche.

Eine Touristin stand zwischen den Felsen und beachtete uns zuerst gar nicht. Irgendwann wurde sie doch zu neugierig, kam auf uns zu und sprach und auf Deutsch an: “Was fotografiert Ihr denn da? Da gibt es doch gar nichts zu sehen? Und es ist doch schon viel zu dunkel zum Fotografieren? Früher am Tag, als die Sonne noch schien, da war es schön!”

Ja was sieht man denn da überhaupt! Ich beschrieb einfach, was ich sah und war doch überracht, dass nicht jeder diese Magie wahrnimmt! Seltsam. Als ich darauf hinwies, wie das Wasser leuchtete, wie sich die Wolken so dunkel kontrastierend davon abheben, auf die hellen Flechten auf dem großen Felsen, die im Farbkontrast  zur Umgebung standen – da sah sie es auch! Und dann zeigte ich ihr das Foto auf dem Display der Kamera! Da kam dann ein erstauntes “Wow!” und große Augen.

Nun meine Schlußfolgerung: man sieht und genießt als Fotograf anders! Und ich finde das einfach sowas von Klasse!

 

Permalink

4

21. Februar 2011

Nordlicht, Sterne und ein Mond hinter den Wolken

nur ganz kurz ein Bild, es ist schon viel zu spät zum Schreiben. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, darüber mehr später.

Eins vorweg – wir haben wieder Nordlicht gesehen. In ganz dunkler Nacht stapften wir durch teilweise hüfthohen Schnee. Und die Wolken wurden von hinten vom Vollmond beschienen. Das ergab Magie im Fjord.

 

 

Sterne, Nordlicht und Mond hinter Wolken

Sterne, Nordlicht und Mond hinter Wolken

Permalink

8

18. Februar 2011

Kabelvåg – Thor Erdahl

Heute besuchten wir mit unserem neuen Freund Tor den Maler Thor Erdahl, der die Galeri Lille Kabelvåg führt. Gunter und ich fühlten uns sofort wohl – der Flair der Kunst umgab uns, eine Oper schallte aus dem CD Player und der Geruch nach Druckfarbe umwehte uns. Wir schauten Thor bei der Arbeit zu, unterhielten uns angeregt und tranken zusammen Kaffee.

Thor Erdahl bei der Arbeit

Thor Erdahl bei der Arbeit

Das Wetter hat gewechselt. Nachdem das angesagte Nordlicht während der klaren Nächten auf sich warten liess, zogen nun die Wolken über uns und brachten Schnee. Jetzt kommt der Sonnensturm mächtig daher und was haben wir: Sturm und dicke Wolken. Aaaaaargh….

Seis drum, tagsüber mag ich Wolken lieber als eintönigen blauen Himmel – für die Fotografie jedenfalls. Und gleich in Kabelvåg fanden wir ein tolles Motiv – eine gewaltige norwegische Katze, die sich, den Schnee ignorierend, im Freien ausruhte.

norwegische Katze im Schnee

ein gewaltiger norwegischer Tiger im Schnee

Ich fotografierte noch den alten und neuen Hafen und die bunten Häuser. Dann der obligatorische Besuch im Supermarkt, wie immer Unmengen an Äpfeln, Bananen, Brot und Würstchen. Das View-Magazin vom Februar ist immer noch nicht am Kiosk erhältlich. Anfang des Monats fragte unser Sohn, ob sie das Stern View Magazin denn schon hätten, es wäre doch schon vor drei Tagen herausgekommen? “Haha”, meinte der Verkäufe, “wir sind hier in Nord Norwegen!” das war’s, mehr nicht:-) Wann die Hefte hier kommen, steht in den Sternen.

Nachmittags war ich bei Schnee und Wind auf unserer Insel unterwegs und erfreute mich an den heranrollenden Wellen. In der Fischfabrik gehts momentan rund, täglich kreischen mehr Möwen im Hafen, und immer öfters fährt der rote Laster mit den Fischköpfen vorbei.

Hafen von Kabelvag mit Schnee und Eis

Hafen von Kabelvag mit Schnee und Eis