18. August - Edinnburgh

Es war schwierig, einen Campingplatz zu finden, der in den Nähe von Edinburgh war und noch Plätze frei hatte. Ich hatte ein paar Tage zuvor herumtelefoniert und keinen Erfolg gehabt. Der Verkehr war recht unangenehm, die Kreisel nerven, wenn sie zu stark befahren sind. Es dauerte also fast den ganzen Tag, mit Einkaufspausen, bis wir Erfolg hatten. Da Sonntag war fuhr kein Bus mehr in die Stadt und so verbrachten wir einen ruhigen Nachmittag auf dem Campingplatz und warteten auf den nächsten Tag. Das Wetter war gut, so konnten die Kinder draußen auf den Spielplatz spielen.

Am nächsten morgen machten wir uns im stömenden Regen auf in die Stadt. Wir zogen uns komplett mit Regenkleidung an. Meine Jacke hielt nicht dicht und so war ich schon am Bus völlig durchweicht. Ein guter Anfang für die Städtetour. Wir hatten eh vor, einen großen Buchladen zu suchen:-)

Der Bus fuhr recht lange, 45 Minuten waren wir unterwegs. Am Busstopp waren wir erstmal etwas verloren. Doch schließlich fanden wir das Touristeninfo, dioch die hatten nicht, wie erwartet eine kleine Karte zur Übersicht. Die Schilder rund um das Visitor Center waren sehr lustig, wir machten da mit den Kindern ein paar Bilder.

noch in voller Regenmontur, nur Noah hatte seinen Umhang schon ausgezogen

Esra setzte den Hut dann den Rest des Tages nicht ab

Wir fanden nach kurzer Zeit den gewünschten Buchladen und verbrachten dort mindestens drei Regenschauer. Gunter brauchte ewig, denn wenn man zwei Bücher kaufte, bekam man eines geschenkt. Aber nur die mit diesem Aufkleber drauf. Wir hatten letztendlich einen sehr großen Stapel Bücher, der Herr an der Kasse bedauerte nicht prozentual am Verkauf beteiligt zu werden:-) wir hatten Bücher im Wert von 150 Pfund. Der schlimmste Kauf an diesem Tag kam von mir: Ein Witzebuch mit 6000 Witzen. Jetzt höre ich nur noch: kennst du den...

Direkt daneben gab es einen DVD Laden. Schlecht für die Kasse. Wir lieben den englischen Humor. Und die meisten DVD's, die wir mögen gibt es nicht oder nur als UK Import. Also schlugen wir hier nochmal zu. Und dann mußten wir den ganzen Kram auch noch durch die Stadt tragen. und ich hatte logischerweise meine Kamera mit. Die mußte auch getragen werden. Nach einer Weile fanden wir die Straße mit den ganzen Aktivitäen. Die Läden dort waren sehr wenig interessant, denn es gab überall die gleichen Souvenirs mit der Dudelsackmusik. Aber auf der Straße war die Hölle los. Überall verkleidete Menschen. Blutige Gesichter, richtig gruselig, Musikgruppen, Jongleuere und tausende von Touristen. Es war richtig voll! Und die Sonne brannte. jetzt habe Esra den Hut schon gar nicht mehr her. Praktisch das Ding. Gut gegen Regen und gegen die Sonne. Wir sehen einen Jongleur, der zeigte, was unter dem Schottenrock ist und der auf einer Leiter, freistehend mit Schwertern jonglierte. Der machte eine mords stimmung.

Wir üblich nach einer Weile in der Stadt, waren unsere Füße schließlich platt. Wir waren kaputt, hatten auch das Schloss angesehen und eine Pizza gegessen. Zwischen den Regenschauern, draußen auf der Straße. War gut, Esra bestellte natürlich wieder eine Portion für zwei Personen.

schöne Häuschen in der Stadt

Die Kinder fanden einen Games Workshop. Der sah genauso aus, wie der in Stockholm, und die Leute, die dort arbeiteten, sahen auch genauso aus. Etwas kräftiger, blass und mit Pferdeschwanz:-) Noah hatte sich in Stockholm nicht getraut mit Aron hinzufahren und er will jetzt unbedingt nach Wiesbaden, denn wir mußten im Internet nachschauen, wo der nächste in unserer Gegend ist.

hier einer von den Aktueren

Amy und ich nach der Shopping Tour. Ich erschöpfter als Amy:-)

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