19. August - Montrose

Nach unserem Einkaufstrip nach Edingburgh hatten wir eine DVD über die Küsten angesehen. Über das Gebiet, welches wir nun passieren würden, war eine Serie mit drauf. Ich ärgerte mich schon, dass ich nicht alle 3 Serien mit je 3 DVD's gekauft hatte. Die Dinger von BBC sind wirklich gut. Wir erfuhren jedenfalls, wie brüchig die Brücken wären, die wir bald überqueren müßten. Das war nich so prickelnd, aber sehr informativ. Wir hörten es richtig "plingen" (das brechen der Drähte) als wir endlich die Brücke nahe Edingburgh überquerten. Aber sie hielt diesmal noch unserem Mobil Stand.

Bei Montrose fanden wir einen schönen, günsteigen Platz am Meer. Endlich wird es entspannter. Es ist nicht mehr voll, die Plätze liegen eigentlich fast immer am Meer und seit wir ständig Internet haben, kann ich nachsehen, welche Ort Plätze direkt am Meer haben. Manchmal dauert es halt ein wenig. Wir versuchten abends noch einen Friseur zu finden, denn meiner Haare hatten auch im "Urlaub" nicht aufgehört zu wachsen und bei Wind konnte ich kaum noch fotografieren, denn ich sah kaum noch was. Wind hat es hier fast immer. Die Läden waren aber alle zu als wir kamen. Wir sahen viele Fish & Chip Lädem und auch Chinese Food - da hätte ich ja Lust drauf gehabt. Leider hatte Gunter Fleisch gekauft, welches zubreietet werden mußte. So eine Überdosis Gemüse fände ich zur Zeit gar nicht schlecht. Der Strand am Cmapingplatz war extrem groß. es gab tausende von Seevögeln und Robben direkt am Strand und einen fotogenen Leuchtturm. Leider fehlte das fotogene Licht. Es war sehr regnerisch. Kein Sonnenstrahl fand den Weg zur Erde. Schade. Wir machten also eine Serie ziemlich blauer Bilder mit wenig drauf, oder halt mit Regen. Dann gingen wir wieder zum Mobil. Die Kinder hatten sich einen Film angemacht und schauten ihn noch fertig, ich surfte im Internet und fand einen ebay Laden, der mein Traumobjektiv anbot. Für einen richtig guten Preis. Und es stand dabei in Schottland!!!!

Im Mai war ja mein Tele (100-400mm) kaputt gegangen. Ich hatte es für viel, sehr viel Geld in Oslo reparieren lassen. Die liesen mich übrigens 6 Wochen drauf warten. Sonst hätten wir Sto wahrscheinlich früher verlassen. Das Objektiv war also zurück gekommen, hatte 700 Euro gekostet (die Reperatur) und funktionierte dann nicht. Ich war also auf der Reise unseres Lebens für MONATE ohne Tele. Jetzt hatte ich also das 400mm Festbrennweite für weniger als 1000 Pfund. Wir mußten "nur" 60 Meilen zurück fahren am nächsten Tag. Das war zwar ärgerlich, aber besser, als mich weiterhin über ein fehlendes Tele zu ärgern. Noch dazu, wo es hier viele Tiere zu fotografieren gab.

Hier aber erst mal ein paar Bilder von Montrose:

der Leuchtturm, der leider zu Fuß nicht zu erreichen war, weil ein Fluß zwischen dem Strand und dem Leuchtfeuer lag.

eine Figur an der Strandpromende

nochmal Figur und Leuchtturm

Regen über dem Meer

der Leuchtturm am nächsten Morgen im Sonnenlicht.

20. August - das neue Objektiv in Buckhaven - dann nach Johnshaven

Wir fuhren also ma nächsten morgen nach Buckhaven zurück, diesmal aber küstennäher. Wir hörten "kluftinger" unseren Lieblingskrimi, was uns die Fahrt angenehm gestaltete. Die Strasse, wo ich das Objektiv abholen sollte war leider nicht in unserem Navi drinnen. So brachte die Dame uns das Objektiv ans Mobil. War komisch eine recht teure Linse so an der Strasse zu kaufen. War aber alles korrekt, mit Rechnung und Originalverpackung. Das Objektiv war nach erstem Test extrem scharf! klasse! jetzt können die Motive kommen. Ich freue mich drauf.

Wir brauchten recht lange wieder zurück, entschieden uns, einen anderen Platz als den bekannten zu suchen. Obwohl der sehr gut gewesen war. Aber wir sind in "Neuland" und wollen sehen, was es noch gibt. Wir fuhren noch ein Stück weiter nördlich entland der Küste und entschieden uns für den Platz bei Johnshaven. War recht end in den Ort hinein. Die Dame war sehr nett. Die Kinder kosten hier in Schottland nicht mehr extra so wie in England. Ich sprach sie darauf an uns sie meinte, was das denn solle. Es war ihr ganz fremd, für Kinder zu kassieren. Ich denke, das bleibt so hier. Sehr angenehm. Wir erkundeten abends nochd en Strand, der voller Quallen lag, bei dem aber das Wasser kaum erreichbar war, weil mal ca. 150m über glitschige Felsen mußte, as ich mich nach dem Regen nicht traute. Wir landeten schließlich im Hafen, wo Esra auf den schlüpfrigen Felsen auf den Hinter fiel. Nach dem heftigen Regen war es nicht nur von Meerwasser nass. Wir machten Fotos und lasen dann abends im Mobil.

hier sieht man gut die Wetterverhältnisse:-) Recht fotogen finde ich.

das Hafenbecken mit den dunklen Wolken

auf dem Trockenen - nun nicht ganz, wir hatten im Hafenbecken ziemlich nasse Füße im Matsch bekommen.

auf diesem Weg hatte sich Esra flachgelegt

Am nächsten morgen regnete es mal nicht zum Sonnenaufgang. So lief ich allein los in den Ort. Gunter wollte nicht und ich war allein.

hier ein Bild in der Morgensonne. Viel Glück hatte ich an diesem morgen allerdings nicht.

als ich zurück zum Mobil kam war es noch immer nicht 7:00 Uhr. Ich konnte niemanden zum Ausstehen bewegen und schlief dann selbst nochmal bis 9:00 Uhr ein. Es regnete sich, wie es aussah für den Rest das Tages ein. So genossen Amy und ich eine lange, entspannende Dusche und wir trödeöten etwas.

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