Isle of Skye

Trotz allem wollten wir sehr gerne zu den Hebriden Inseln. Mit der Isle of Skye fingen wir an. Es regnete und regnete... Die Landschaft war sehr anders hier. Wild und bergig. Strände konnten wir mit dem Mobil kaum erreichen. Wir sind einfach zu gross für England. In Sligachan fanden wir einen Campingplatz, dort kamen wir glücklicherweise unter. Der ganze Toiletten- und Duschblock war schimmelig, es schien schon lange geregnet zu haben. In einer kurzen Regenpause - es nieselte nur noch, liefen Gunter, Amy und ich nochmal los und wir machten Bilder an einem Bach. Bei dem Wetter lohnte sich wirklich der USB stick für's Internet. Da kann man wenigstens arbeiten und mit Freunden in Kontakt bleiben. Am nächsten Tag fuhren wir die Runde im Nordwesten. Die Strassen waren eng, aber gut machbar. Nur halten konnte man nicht oft. Und jeder hatte uns gesagt, hier würden wir Strände finden ohne Ende. Nun, wir fanden kaum welche! Vielleicht etwas verwöhnt von Norwegen und der Bretagne? Trotzdem war die Landschaft faszinierend.

unser Womo auf der Isle of Skye

düstere Stimmung und enge Strassen

wir kamen nicht vorran, weil die Wege absolut matschig waren. In Ganzkörperregenkleidung und 10 kg Fotorucksack auf dem Rücken und Stativ in der Hand auch nicht sonderlich angenehm. Wir wanderten leider nicht viel:-(

der Wasserfall ins Meer

es geht auch noch enger, teilweise auch steil, aber glücklicherweise nur mäßig.

zwei Stunden kamen wir halbwegs trocken durch die Stadt, das tat gut. Wir aßen Fish&Chips im Hafen

Fischerboote im Hafen von Portree

eher typisches Bild

auch typisch

Eilean Donan Castle vor der Isle of Skye

nochmal drei Tage Fortrose

Nach der Isle of Skye waren wir nochmal bei den Delfinen. Die Leute waren so nett und der Platz recht angenehm. Anstrengend war es vor allem für mich, weil ich schon morgens, bei Sonnenaufgang versuchte am Leuchtturm zu sein. Einmal war ich ganz allein und die Delfine ganz nah. Es war so klasse! Ich hatte das Gefühl, dass die Delfine meine Schritte in den Kieselsteinen hören können. Sie blieben nämlich nur noch ein paar Minuten und waren dann ohne Vorwarnung weg. Wenige Miuten danach kamen die anderen Beobachter, wieder lauter nette Leute und diesmal kannte ich schon einige. Esra begleitete mich öfter als die anderen, so bekam er hier sehr viele Möglichkeiten sein Englisch zu testen und die Witze aus dem Witzbuch anzubringen:-) Vor allem bei dem Witz:

Wie verwirrt man einen Idioten? 42

machte er sich eher unbeliebt:-)

Ich wartete auf springende Delfine in gutem Wetter. Das klappte aber in all den Tagen nicht. entweder die Sonne schien und die Delfine kamen nur kurz und fingen Fisch ohne große aktionen oder es regnete, der Strand war voller Menschen und es passierte viel recht weit weg. Nur einmal durfte ich erleben, wie Delfin mit Baby direkt am Strand drei, vielmal sprang, etwa 7-8 m vom Strand aus. Aber da konnte ich nicht reagieren, sie kamen aus dem Nichts und waren in wenigen Minuten wieder weg. Ich werde es ohne Foto immer in Erinnerung behalten!

die anderen Bilder sahen dann wieder eher so aus.

Als es sich richtig einregnete, so richtig heftig schüttete, beschlossen wir es für dieses Mal mit Schottland zu lassen. Es war zu viel Wasser. Der Rasen war schon aufgeweicht, wir hatten ständig Angst nicht mehr weg zu kommen. Es lief aber glücklicherweise nichts mehr rein:-)

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