Ende August - weiter entlang der Küste, dann nach Lairg

leider wieder kurz im Text, wir sind viel unterwegs, abends bin ich müde und die anderen reden, lachen, machen Quatsch. Dann muss ich noch die Bilder sichern, was bei einer 20 MPixel Kamera entsprechend lange dauert....Aber endlich mal wieder ein paar Bilder, damit Ihr wisst, wie es ungefähr weiterging.

Info steht im Bild, dass Wind, äh, Sturm war, sieht man auch

Esra mit Sturmfrisur

Wir fuhren entlang der Küste bis Tongue und dann in der Mitte des Landes nach Lairg. Es regnete, die Strasse wurde sehr eng, die Campingplätze, die wir sahen waren dermaßen aufgeweicht, dass wir es gar nicht erst wagten, drauf zu fahren. Leider küzten wir dann ab weil wir uns, vor allem in dem strömenden Regen wegen der steilen Straßen nicht sicher waren. Wahrscheinlich verpassten wir so die schönste Strecke, aber: es schüttete sowieso. Die single Track road in der Mitte war sehr gut zu fahren, es sah wunderschön aus. Wir machten ein paar Fotos, aber Gunter wurde in den sehr kuzren Regenpausen dermaßen von Midgets überfallen, dass er noch Tage später drunter zu leiden hatte. Hier ein paar Bilder:

Weite und klarer Himmel, nur leider nicht sehr lang Während es an der Küste noch wie aus Eimern gegossen hatte, war es plötzlich klar und dann genauso plötzlich wieder richtig dunkel...

schön Landschaft an Seen und Bächen und wieder die dunklen Wolken

ein Wasserfall mitten in den Hügeln

das einzige Highlight eines absolut verregnteten Tages: diese Enten hatte gemerkt, dass wir unsere Teppiche ausgeschüttelt hatten und versammelten sich vorm Mobil. Wir gaben ihnen dann noch Haferflocken und Wasser

Da wir sowieso wieder in der Nähe von Inverness waren und es da einen guten Fotoladen geben sollte (in Beauly) fuhren wir im strömenden Regen hin. Allein bei der Suche nach dem Laden wurden wir pitschpatsch nass. Wir besorgten Reinigungsutensilien für die 5d MII und die D40, weil beide nach montelangem Gebrauch Sensorflecken aufwiesen, die ich nicht hatte beseitigen können. Im Womo mit 5 Leuten ist einfach viel zu viel Staub. Im Laden boten sie eine Reinigung der Kamera an. Als ich jedoch meinte, ich wolle die Mark II geputzt haben, hatte keiner mehr Lust, Sie wäre zu schwierig zu reinigen. Warum auch immer? Ich machte es dann an der Theke stehend selbst. Den Service fand ich sehr nett, denn ich durfte die Swabs nutzen und der Herr vom Laden machte mir die Flüssigkeit auf den Swab. Fast hätten wir ein neues Stativ gekauft, liesen es dann aber. Unsere sind zwar rosig und die Schrauben lassen sich kaum noch bewegen, am Tag zuvor hatte ich ein Bein verloren, aber die gehen noch. Haben bisher sehr gute Dienste geleistet.

Fortrose Delfine

Wir besuchtem, weil es eh regnete, den Borders Bookshop ausgiebig, was soll man auch sonst machen:-) und fuhren dann wieder zu den Delfinen:-) An der Ostküste regnet es doch nicht so viel. Wir fanden diesmal einen guten Campingplatz in Laufreichweite und zwar in Fortrose, gerade auf der anderen Seite der Halbinsel. Der Campingplatz auf der anderen Seite hatte ja 33 Pfund gekostet, dieser hier kostete 17Pfund! Ganz schöner Unterschied, was? So konnte ich dann doch nochmal Delfine fotografieren. Leider wieder bei bedecktem Himmel und teilweise im Regen. Der Weg war relativ weit, vor allem, wenn man das schwere Fotogepäck und Stativ schleppt. Und, wenn man morgens um 6:00 Uhr loszieht und die anderen noch schnarchen.....

beim Warten auf die Delfine, hier die Umgebung.

gut zu sehen, das klare Wasser vor der Halbinsel

Esra hat das Bild gemacht - ein Delfin mit Lachs im Mund

ein drei wochen altes Delfinbaby, die Schwierigkeit war, es beim Auftauchen aufzunehmen. Meist sah man die Delfine erst, wenn sie auftauchten, richtete die Kamera drauf und drückte ab. Dann hatte man nur die Schwanzflosse drauf und nicht das Gesicht. Ein wenig Glück gehört halt auch dazu und eine sehr genaue Beobachtung der Verhaltensweise:-)

eine kleine Welle

ein Segelboot passiert die Stelle, wo viele Leute auf die Delfine warteten, natürlich hat auch da jeder ein Bild gemacht:-)

Das coole an der Sache mit den Delfinen waren aber die Leute, die man beim Warten kennenlernte. Das war klasse. Tolle Gespräche, viel Info eine super Atmosphäre!

nette Gespräche am Rand

Amy vertreibt sich die Wartezeit mit den Steinen

Wir blieben zwei Tage und als das Wetter schlechter wurde fuhren wir weiter gen Westen. Dort war das Wetter allerdings noch nasser.

Ullapool

Die Strecke nach Ullapool war klasse! Die alten Bäume in der kargen Landschaft waren eine Augenweide. Leider konnten wir auch hier kaum Fotos machen, denn zu dem Regen kam nun noch Sturm. Der drückte schließlich das Wasser auch ins Mobil. Wie üblich bei solchem Wetter suchten wir die Buchläden - teuer für uns:-) Weil wir immer was finden und schwer im Mobil. Wir standen auf Rasenplätzen, die völlig durchgeweicht waren, das wegkommen war nicht immer leicht. Vor allem auf dem Platz in Ullapool. Zeitweise lief das Wasser ins Mobil, wenn der Wind es seitlich reindrückte. Der Sturm kam dann auch, wie angekündigt und wir fanden im Lärm keinen Schlaf! Bilder haben wir leider kaum gemacht. Nach so vielen Monaten unterwegs ist man auch etwas müde!

auf dem Weg zur Isle of Skye - Regen und Regen und Regen. Immer wieder Linse putzen und schnell ein Bild....

in Ullapool - zwei Minuten Sonne!

da war sie wieder weg, die Sonne

und kam auch nicht mehr wieder

In unsere Fish & Chips (für Gunter eher Haggis & Chips und Noah eher Burger) regnete es schließlich rein. Aber mit dem Essen kamen wir nicht in den netten Buchladen:-)

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